KRITIK:

Ist nicht jedermanns Sache, aber ich stehe unheimlich auf Nonsens. Dieser Film hier ist voll davon. Schrullige Charaktere gibt’s zuhauf, alle wohl mehr dem russischen Klischee als der Realität entsprechend, aber für Menschen, die noch nie in Russland waren, wahrscheinlich gerade deshalb irgendwie glaubwürdig.
Diane Keaton ist unheimlich jung, ich hätte sie fast nicht erkannt. Als Sonja führt sie hochphilosophische Gespräche mit Boris, sucht aber doch eher einen Mann, der ihre wolllüstige (auch ein Wort, das man jetzt mit drei "L" schreibt) Ader teilt.
Und Boris'Vater ist ein bizarrer Kerl. Sein ganzer Stolz ist sein kleines Stück Land. So klein, dass er es in der Hand halten kann. Und irgendwann will er darauf ein Haus bauen...