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Little Miss Sunshine
ROADMOVIE: USA, 2006
Regie: Jonathan Dayton, Valerie Faris
Darsteller: Toni Collette, Greg Kinnear, Abigail Breslin, Bryan Cranston
Wenn die siebenjährige Tochter die Vorausscheidung zum "Little Miss Sunshine"- Schönheitswettbewerb gewinnt, müssen alle Hebel und Gefährte in Bewegung gesetzt werden, um sie auch daran teilnehmen zu lassen. Auch wenn der Zufall sich als gerissener Feind entpuppt und dir den nach einem Selbstmordversuch aus dem Krankenhaus entlassenen Onkel ins Haus bringt, dein Sohn aufgrund von Friedrich Nietzsche seit Monaten kein Wort von sich gibt, dein Mann als erfolgloser Motivationstrainer alle Menschen in die Kategorien "Gewinner" und "Verlierer" unterteilt und der Großvater täglich seine Prise Heroin schnupft. Und Albuquerque (New Mexiko), Wohnsitz der Familie Hoover, gut 800 Meilen vom sonnigen Kalifonien entfernt ist, wo der Wettbewerb stattfindet.
KRITIK:Ja, es ist alles andere als einfach! Und keiner will wirklich hin, außer der kleinen Olive, die mit ihrem Großvater so fleißig geübt hat. Und vielleicht ein wenig ihr Vater, dessen größtes Anliegen es ist, ja nicht als "Loser" durchzugehen. Da lässt sich die Familie Hoover von nichts aufhalten, weder vom streikenden VW-Bus, noch von plötzlichen Todesfällen.
Dieser Film ist gleichermaßen Gesellschaftssatire wie Roadmovie. Bitterböse kommentiert er ein Konglomerat von Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die alle aber einen Traum haben, und darin Gewinner sein wollen. Jeder fällt aber auf seine Weise auf die Fresse. Und doch birgt der Film einige Überraschungen, die hier nicht verraten werden sollen.
Die Schauspieler sind auch recht bekannt. Neben Mutter Toni Collette sieht man Greg Kinnear als Familienvater, den man bereits aus "Besser geht’s nicht" kennt, wo er den schwulen Nachbarn mimt, der einiges ertragen muss. Die kleine Olive wird von Abigail Breslin gespielt, die auch schon in "Signs" zu sehen war. Und es gibt einen kleinen Gastauftritt von Bryan Cranston, den Vater aus "Malcolm mittendrin".
Und noch eine Info zum Regisseur: Jonathan Dayton hat einiges in Sachen Musikvideos geleistet. So führte er Regie bei Clips für die Smashing Pumpkins, R.E.M., Red Hot Chili Peppers und einigen anderen.
Eine bitterböse Satire, von der auch das Phänomen "Schönheitswettbewerb" nicht verschont bleibt.
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7/10
7/10
5/10
7/10
6/10
9/10
Der Film ist eine Tragikomödie, bei der einem aber vor lauter Tragi die Komödie im Hals stecken bleibt. Die Verzweiflung und Hilflosigkeit der Familienmitglieder ist buchstäblich erdrückend, der Schluss eine zur Apokalypse gesteigerte Gruppen-Panik.
Hervorragend gespielt das Ganze, gutes Skript, nur sollte vor falschen Erwartungen gewarnt werden. Zweifelsohne trotzdem auch lustig hie und da, aber es fällt einem bei immanenten, so lebensechten Hintergrundthematiken (bankrotter Vater, Ehe in Trümmern, Todessucht, Abscheu vor Familie, Drogenabhängigkeit, sexueller Tochermissbrauch durch Opa (möglicherweise?),...) oft nicht leicht vorweihnachtlich zu Lachen.
7 von 10 mal harter Tobak
Aber das "Training", das der Großvater der kleinen Olive verabreicht und ihre daraus resultierende Show weist nicht auf Kindesmissbrauch hin, sondern auf eine ganz andere Perversion der (amerikanischen) Gesellschaft: Schönheitswettbewerbe mit Kindern. Und man braucht sich nur Olives Mitstreiterinnen anzuschauen, um festzustellen, dass bis aufs Alter nichts mehr viel vom "Kind" da ist. Und Olive bringt alles einfach auf die nächste Stufe. Das ist vielleicht auch eine Art Kindesmissbrauch, aber ein ganz legaler, wenn ehrgeizige Eltern ihre Kinder vorführen. Zwar auch schlimm, aber mehr als das würd ich nicht hineininterpretieren.
das ende ist eine der lustigsten szenen
überhaupt!!!
auch von mir 8/10
hab noch nie so viele lachenden leute im kino
gesehen... =)
würd eher sagn 9/10!!!!!!!











