
Während sich London auf die Sonnenfinsternis vorbereitet, entsteigt ein mysteriöser Fremder namens Tomas Katz der Kanalisation. Wo er auftaucht, herrscht bald das blanke Chaos, denn jeder Mensch, mit dem Katz Kontakt hat, scheint seinen Verstand zu verlieren. Ist der Weltuntergang noch aufzuhalten? Der blinde, mit paranormalen Fähigkeiten ausgestattete Londoner Polizeichef setzt alles daran ...
KRITIK:

Selten haben Kritiker für ein schwarzhumoriges Low-Budget-Movie gewichtigere Vergleiche bemüht: Von David Lynch und Monty Pythons, Luís Buñuel über Peter Greenaway bis hin zu Darren Aronofskys Psychothriller "Pi" reichen die Vergleiche, auf die man stoßt, wenn man bei Google nach diesem Film sucht. Stimmt auch alles, soweit.
Weit gehend in Schwarzweiß gedreht, hat Regisseur und Drehbuchautor Ben Hopkins eine pechschwarze, surreale Komödie abgeliefert, wie man sie nicht alle Tage zu sehen bekommt.
Zugegeben, ganz frei von Längen ist dieser Film leider nicht, stellenweise ist ein bißchen Geduld erforderlich. Oder sollen wir es lieber Aufgeschlossenheit für außergewöhnliche optische Eindrücke nennen? Egal. Menschen, denen bereits „Batman Begins“ zu anspruchsvoll war, werden sich die Qualitäten dieser mit bizarren Endzeitvisionen, jüdischer Mystik, Elektroclash-Soundtrack und bösem britischem Humor gespickten Apokalypse-Komödie nicht wirklich erschließen. Aber aufgeschlossene Filmfreunde werden von diesem alles andere als alltäglichen Werk gewiss nicht enttäuscht sein.
PS: Um noch ein oder zwei gewichtige Vergleiche hinzuzufügen: Das Nine Inch Nails Video "We're in this together" und der psychedelische Western EL TOPO.




