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Am 4. November ist Tutenchamun-Tag – Filmklassiker zum Thema Pharaos und Pyramiden

Der altägyptische Pharao Tutenchamun war zwar nicht der bedeutendste seiner Zunft, erlangte aber trotzdem Berühmtheit durch die Entdeckung seines ungeplünderten Grabes im Tal der Könige am 4. November 1922. Als der britische Ägyptologe Howard Carter 1922 das Grab Tutenchamuns entdeckte, war das eine Weltsensation. Das große Interesse an der ägyptischen Kultur mit ihren Pyramiden reißt bis heute nicht ab und beeinflusst auch heute noch Künstler aus allen Bereichen des kulturellen Lebens.


Bild von Tammy Cuff auf Pixabay

Filmisch wurde das Thema bereits 1932 bearbeitet, als unter der Regie von Karl Freund der Horrorfilm „Die Mumie“ mit Boris Karloff in der Hauptrolle entstand. In der Musik widmete sich unter anderem die deutsche Eurodance-Band „Pharao“ mit der in Kairo geborenen Sängerin Kyra dem Thema. In der Welt der Spiele ist das alte Ägypten ein sehr beliebtes Thema. Das Aufbau-Strategiespiel „Pharao“ war kurz vor der Jahrtausendwende ziemlich angesagt. Bei den Automatenspielen erreichten Spiele wie „Book of Ra“ sogar Kultstatus. Nach diesem großen Erfolg kann man heute unzählige Slots wie Ancient Egypt (Pragmatic Play), Mega Moolah Isis (Microgaming), Ramses Book (Gamomat) oder das Merkur-Spiel Eye of Horus im Online Casino spielen.

Monumentalfilme über das alte Ägypten

Nachdem Hollywood bereits 1955 den Monumentalfilm „Land der Pharaonen“ mit Joan Collins und Jeff Hawkings abgedreht hatte, folgten in den 1960er Jahren weitere Monumentalfilme zum Thema. Hier ist vor allem „Cleopatra“ aus dem Jahre 1963 mit Elizabeth Taylor und Richard Burton zu nennen, der die Geschichte der letzten ägyptischen Pharaonin Kleopatra VII. erzählt.

Eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ erhielt der bis dahin teuerste polnische Monumentalfilm „Pharao“. Der Film spielt zu Zeiten der ägyptischen Pharaonen Ramses XII. und Ramses XIII. und zeigt, wie der Klerus im 10. Jahrhundert v. Chr. Versuchte die Macht an sich zu reißen.

Die auferstandene Mumie als beliebtes Filmmotiv

Durch das Ritual der Einbalsamierung wurden in Altägypten hochgestellte Persönlichkeiten wie Könige, Pharaonen und deren Angehörige mumifiziert und durch Beisetzungen in besonderen Grabmälern geehrt. Existierende Aberglauben, Legenden und Flüche griff die Filmindustrie liebend gern auf, um eine Schwemme an Mumien-Filmen zu produzieren. Am kommerziell erfolgreichsten war sicher die Mumien-Trilogie mit Brendan Fraser als Hauptdarsteller. In den Filmen „Die Mumie“ (1999), „Die Mumie kehrt zurück“ (2001) und „Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers“ (2008) spielt er den amerikanischen Fremdenlegionär Rick O’Connell. Aber bis zum ersten Teil im Jahre 1999 wurde der Stoff schon mehr als ein Dutzend Mal adaptiert. Hier nur einige Filme als Beispiel:
• Die Rache der Pharaonen (1959, mit Christopher Lee)
• Die Rache des Pharao (1964)
• Der Fluch der Mumie (1967)
• Das Grab der blutigen Mumie (1971)
• Adèle und das Geheimnis des Pharaos (2010, Regie Luc Besson)
• The Pyramid – Grab des Grauens (2014)
• Die Mumie (2017, mit Tom Cruise)

Komödiantische Filme zum Thema Ägypten, Pyramiden, Mumien

Es liegt natürlich nahe, aus der Legende über die auferstandene Mumie einen Horrorfilm zu machen. Es gibt aber auch einige Filme zum Thema aus dem Genre Komödie. Hier ist vor allem die Hotel Transsilvanien-Trilogie zu nennen, in der Murray die Mumie einen festen Platz hat. Adam Sandler spielt Graf Dracula, der als Hotelbetreiber Monstern aus aller Welt eine Erholungsphase von den Menschen bietet. Weitere Mitwirkende sind unter anderem Kevin James (King of Queens), Steve Buscemi (Mr. Pink aus Reservoir Dogs) und Andy Samberg (Brooklyn Nine-Nine).

2014 kam die Familienkomödie „Dummie, die Mumie“ in die Kinos. Sie handelt von der Freundschaft des elfjährigen Jungen Goos (Julan Ras) zu einer Mumie, die durch einen Blitzeinschlag wieder zum Leben erweckt wurde. Die beiden müssen jede Menge Abenteuer bestehen. Regie führte Pim van Hoeve. Als Vorlage für die Story dienten die Bücher der Niederländerin Tosca Menten.

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