ACTION: USA, 2008
Regie: Sylvester Stallone
Darsteller: Sylvester Stallone, Julie Benz, Matthew Marsden
Rambo befreit mithilfe eines Söldnerkommandos eine Missionarstruppe aus den Fängen der ziemlich bösartigen burmesischen Armee.
KRITIK:"Ihr kennt seinen Namen, und ihr wisst wozu er fähig ist"... stimmt zwar ;) und ist schön reißerisch,
ließ aber im offiziellen Trailer schon mal vermuten,
dass der neue Rambo-Aufguss, vor allem storytechnisch, nicht unbedingt ein seriöser Back-to-the-Roots-Trip a la Rocky Balboa werden würde.
Ich liebe zwar auch Rambo II und Rambo III, weil ich erstens damit aufgewachsen
bin und zweitens die comichafte, selbstironische Art - gepaart mit Humor und Action - (für mich) auch heute noch funktioniert.
John Rambo scheint sich diesmal allerdings etwas zu ernst zu nehmen, was die stereotype Feindbild-Darstellung und das anschließende Gemetzel mehr als lächerlich erscheinen lässt.
Die dokumentarischen Bilder am Anfang verstärken diese "Dreistigkeit" natürlich noch, oder wie ein bekannter Kritiker mal zu einem anderen Film bemerkte: "Dem Wort "Handlung" müsste ein lautes Gelächter folgen".
Technisch ist der Film aber recht gut gelungen; Action und Locations können sich ebenfalls sehen lassen...und stellenweise kommt wirklich "Rambo-Feeling" auf.
Objektiv gesehen ist es aber eine ziemliche Gurke und hinterlässt einen faden Beigeschmack,
weil eigentlich mehr drin gewesen wäre...mit einer vernüftigen Handlung...oder wenigstens einem Schuss Selbstironie.
Die Figur "Rambo" liegt uns trotzdem weiterhin am Herzen und beim ziemlich ungewöhnlichen Ende hat man dann sogar doch noch den sprichwörtlichen Kloß im Hals...

Ultrabrutales Gemetzel, sinnfrei und mit zweifelhafter Botschaft, aber zumindest
für den guten Zweck ;)....wahrscheinlich nur was für Sadisten oder eingefleischte
Rambo-Fans.
Auch ich kann bei meiner Bewertung nicht ganz objektiv bleiben...