Drama/Komödie: USA 2002, 2002
Regie: Steven Shainberg
Darsteller: James Spader, Maggie Gyllenhaal
Amerikanisches Durchschnittsmädchen mit psychischen Problemen (Maggie Gyllenhaal) entdeckt ihre masochistische Veranlagung und findet in ihrem sadistischen Chef (James Spader) den idealen Partner...
KRITIK:Ich hab ja ein Herz für schräge und - ganz wichtig - unkitschige Lovestories.
Auf diesem Sektor gab's in letzter Zeit ja doch einiges zu sehen:
Lost in Translation beispielsweise oder zuletzt Eternal Sunshine of a Spotless Mind.
In diese Tradition von - nennen wir's mal melancholischen Komödien reiht sich auch "Secretary" ein und erweitert das intensive Gefühlschaos,
das in solchen Filmen alsbald überhand nimmt, um eine weitere Komponente:
Ja, es geht um SM-Praktiken, was ja vielleicht doch nicht unbedingt jedermann's Sache ist.
Anyway, für Hollywood-Verhältnisse ist der Film geradezu sensationell erotisch ausgefallen.
Die Schauspieler sind hervorragend, der Film fesselt (im wahrsten Sinne des Wortes :-)
und packt ordentlich zu. Wie es sich gehört :-)
Das erste sadomasochistische Feelgood-Movie der Filmgeschichte? Ansehen!
Fesselnde Lovestory der etwas anderen Art, sehr gut gespielt und absolut sehenswert.