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GOOD MOVIES FOR BAD PEOPLE
Secretary

Secretary

Drama/Komödie: USA 2002, 2002
Regie: Steven Shainberg
Darsteller: James Spader, Maggie Gyllenhaal

STORY:

Amerikanisches Durchschnittsmädchen mit psychischen Problemen (Maggie Gyllenhaal) entdeckt ihre masochistische Veranlagung und findet in ihrem sadistischen Chef (James Spader) den idealen Partner...

KRITIK:

Ich hab ja ein Herz für schräge und - ganz wichtig - unkitschige Lovestories. Auf diesem Sektor gab's in letzter Zeit ja doch einiges zu sehen: Lost in Translation beispielsweise oder zuletzt Eternal Sunshine of a Spotless Mind. In diese Tradition von - nennen wir's mal melancholischen Komödien reiht sich auch "Secretary" ein und erweitert das intensive Gefühlschaos, das in solchen Filmen alsbald überhand nimmt, um eine weitere Komponente:

Ja, es geht um SM-Praktiken, was ja vielleicht doch nicht unbedingt jedermann's Sache ist. Anyway, für Hollywood-Verhältnisse ist der Film geradezu sensationell erotisch ausgefallen. Die Schauspieler sind hervorragend, der Film fesselt (im wahrsten Sinne des Wortes :-) und packt ordentlich zu. Wie es sich gehört :-)
Das erste sadomasochistische Feelgood-Movie der Filmgeschichte? Ansehen!

FAZIT:

Fesselnde Lovestory der etwas anderen Art, sehr gut gespielt und absolut sehenswert.

WERTUNG: 8 von 10 kräftigen Schlägen auf den Hintern
Dein Kommentar >>
Gregor | 30.08.2010 13:37
A wirklich ein Spitzengilm und für Hollywoodverhältnisse auf jeden Fall revolutionär! Aber "das erste sadomasochistische Feelgood-Movie der Filmgeschichte" ist das nicht. Bereits 1995 kam in Japan der gleichfalls hervorragende AI NO SHINSEKAI aka NIGHTLIFE IN TOKYO aka TOKYO DECADENCE 2 heraus. Die Asiaten sind eben immer eine Spur durchgeknallter als die Amis, welche deren beste Ideen später meist aufgreifen und für den Massengeschmack kompatibel machen.
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