FILMTIPPS.at - Die Fundgrube für außergewöhnliche Filme

www.filmtipps.at
GOOD MOVIES FOR BAD PEOPLE
A Serbian Film

A Serbian Film

OT: Srpski film
TORTURE-PORN: SER, 2010
Regie: Srdjan Spasojevic
Darsteller: Srdjan Todorovic, Sergej Trifunovic, Jelena Gavrilovic

STORY:

Milos, ein ehemaliger Pornostar in Geldnöten, wird für einen angeblich "künstlerisch wertvollen" Pornofilm engagiert und erlebt dabei Dinge, die er sich in seinen schlimmsten Träumen nicht hätte vorstellen können ...

KRITIK:

Man kann ja nicht behaupten, dass man nicht vorgewarnt gewesen wäre. Seit Wochen geistern die unfassbarsten Meldungen durch die einschlägigen Blogs: Von drastischen Schnittauflagen war die Rede, denen sich die Filmemacher nicht beugen wollten. Von Beschlagnahme-Drohungen. Von Ablehnungen seitens einschlägiger Horrorfestivals, weil: Zu krass. Nicht zumutbar. Von Forderungen serbischer Nationalisten, den jungen Regisseur Srdjan Spasojevic verhaften zu lassen. Geschickt lancierte PR, ist man geneigt zu vermuten.

Was mir eher zu denken gegeben hat, war ein Kommentar auf der FM4-Website: Kein Film habe ihn je so verstört, geschockt und ratlos zurückgelassen wie A Serbian Film. Ein darüber hinaus könne er sich "moralisch" nicht mehr vorstellen: Das wäre dann wohl Real Snuff. Schrieb FM4-Moderator Fritz Ostermayer, der sich selbst als "ziemlich abgebrühten Hund" bezeichnet.

Von grenzüberschreitender, unerträglicher sexueller Gewalt ist die Rede. Meine Phantasie läuft Amok, malt sich die übelsten Dinge aus. Muss ich mir das wirklich antun? Nennt mich Weichei, nennt mich Blümchenficker, aber mir macht schon die zunehmende Brutalisierung im Mainstream-Pornosektor, wo immer öfter an den Haaren gezerrt, mit dem Schwanz gewürgt und auf den Hintern geschlagen wird, das Gros der heutigen P-Movies unbrauchbar. Braucht die Welt denn wirklich einen neuen, angeblich "künstlerischen" Torture-Porn, der alles bisher da gewesene noch übertrifft?

Am Ende siegt dann aber doch die postpubertäre Neugier, das Mitreden-wollen-können über die Bedenken. Außerdem gibt es ja keine wirklichen Mutproben mehr. Und reservierte Kinokarten verfallen lassen ist ja auch ein bissel unsportlich. Also rein in den dunklen Kinosaal. Erste Reihe fußfrei. Wenn schon, denn schon.

Markus Keuschnigg, der umtriebige Kurator des /slashfilmfestivals, wo A SERBIAN FILM wohl zum ersten und letzten Mal auf der großen Leinwand zu sehen war, sorgt in seiner Begrüßungsrede denn auch für einen Lacherfolg, als er verkündet, dass jeder, der jetzt noch den Saal verlässt, sein Geld zurück bekommt.

Das Lachen ist den Leuten dann aber gründlich vergangen.

Der Serbian Film beginnt. Ganz harmlos, fast schon bedächtig. Regisseur Srdjan Spasojevic lässt sich Zeit, die Charaktere einzuführen. Der Film zeigt den tristen Alltag des treusorgenden Familienvaters Milos. Den Ex-Pornostar quälen Geldprobleme. Die Frau ist eifersüchtig auf frühere Drehpartnerinnen. Bruder Marko, ein - no na - korrupter Polizist hat ein Auge auf die Schwägerin geworfen. Job ist für Milos keiner in Sicht. Sorgen und Zukunftsängste nehmen überhand. Milos sucht Trost an der Schulter von Freund Jack Daniels.

Da kommt das Angebot von Ex-Kollegin Lejla gerade recht: Ein künstlerischer Pornofilm soll gedreht werden. "Here in Serbia?" Milan ist skeptisch. Doch der finanzielle Aspekt ist zu verlockend. Milan willigt ein - ohne zu wissen, was er da unterschrieben hat …

Um die werte Leserschaft nicht länger auf die Folter zu spannen: Ja, der Serbian Film dürfte sich den Titel des "ärgsten Films aller Zeiten" tatsächlich verdient haben. Gut, das hat es zuletzt bei MARTYRS, ANTICHRIST und IRREVERSIBEL auch schon geheißen. Oder seinerzeit bei MEN BEHIND THE SUN und CANNIBAL HOLOCAUST. Noch früher bei DIE 120 TAGE VON SODOM oder VIVA LA MUERTE. Ganz zu schweigen von grindigen Pseudo-Snuff-Movies wie dem ominösen AUGUST UNDERGROUND oder der berüchtigten GUINEA PIGS-Serie, die ich bis heute verweigert hab.

Ohne jetzt ins Detail gehen zu wollen oder gar etwas zu spoilern: Aber was der SERBIAN FILM im letzten Drittel an Folter und Vergewaltigungen auf die Zuseher loslässt, geht wahrlich hart an die Grenze des Darstellbaren und Erträglichen. Wobei durch den Drogentrip-ähnlichen Inszenierungsstil doch so etwas wie ein Verfremdungseffekt entsteht, der das Gezeigte ein wenig "konsumierbarer" macht. Wenn man hier überhaupt von konsumierbar sprechen kann. Kommentar eines Freundes: "Dieser Film müsste jedem Zuseher für mindestens zwei Wochen jegliche Lust auf Sex nehmen."

Auch wenn es sich so anhört: A SERBIAN FILM ist beileibe kein schnell hingerotztes, verwackeltes Semi-Amateurfilmchen, sondern technisch sehr gut gemacht: Passabel gespielt, schön ausgeleuchtet, zügig geschnitten und mit einem sehr feinen Industrial-Technosound unterlegt, wird in Richtung internationales, durchaus künstlerisch ambitioniertes Kino geschielt. Was wiederrum zum Folterporno-Film-im-Film passt, der ja auch "Artistic pornography on the highest level" sein möchte.

Was bleibt, ist Ratlosigkeit.

Wozu das Ganze? Ist das eine zynische Ausbeutung der jugoslawischen Kriegsvergangenheit, der Folter- und Vergewaltigungstraumata einer ganzen Generation für den Meistertitel in der Kategorie "Härtester Film aller Zeiten"? Provokation als purer, billiger Selbstzweck? Oder doch so etwas wie ein künstlerischer Wutschrei, in dem sich der Frust und Zorn der Nachkriegsgeneration Serbiens Bahn bricht?

In einem "Beipacktext", der am Festival verteilt wurde, erinnert der serbische Filmkritiker Vladan Petkovic an die lange Tradition kontroverser Filmkunst in seiner Heimat. An klassische Skandalfilme wie SWEET MOVIE, die sexuelle Gewalt, Inzest, Misshandlung von Kindern und andere gesellschaftliche Missstände thematisierten - und prompt verboten wurden. Petkovic sieht den SERBIAN FILM als Metapher für eine Gesellschaft, die ihre Kinder von Geburt an misshandelt, in sinnlose Kriege schickt, ihnen jede Zukunft nimmt und sie in einem Zustand aus Unterdrückung und dumpfen Nationalismus dahindämmern lässt.

Womit wir wieder bei der eingangs erwähnten Verhaftungsdrohung gegen den Regisseur wären …...

A Serbian Film Bild 1
A Serbian Film Bild 2
A Serbian Film Bild 3
A Serbian Film Bild 4
A Serbian Film Bild 5
A Serbian Film Bild 6
A Serbian Film Bild 7
A Serbian Film Bild 8
A Serbian Film Bild 9
A Serbian Film Bild 10
A Serbian Film Bild 11
FAZIT:

Wer braucht den ultimativen Torture-Porn? Der mythenumrankte SERBIAN FILM hat bei seiner Aufführung am Wiener /slashfilmfestival für Ratlosigkeit und bleiche Gesichter gesorgt. Wenn man so will, filmischer Black Metal, zu dem mir der nötige emotionaler Bezug fehlte. Aufgrund der unleugbaren formalen Qualitäten und des unbedingten Willens, jegliches vorstellbare Tabu zu brechen - zu welchem Zweck auch immer - verleihen wir dennoch ...

WERTUNG: 7 von 10 Eislutscher in Kindeshand und Kindesmund
Dein Kommentar >>
creepa | 13.07.2016 22:19
Der Anfang des Films war ziemlich gut, leider wollte ich aber Horror Filme anschauen und mir wurde dabei dieser empfohlen. Man kann sich jetzt streiten ob der Film nicht so "schlimm" oder "hart" ist, ich denke aber wenn man sich in den Sinn "Kinderpornographie" von neu geborenen usw. (wenn auch nur im Kopf) ansieht ist eine Grenze überschritten. Der Film an sich ist wie schon öfters gesagt gut gemacht, Kamera, Schauspieler, usw. jedoch würde ich keine raten diesen Film anzuschauen, da es einfach verstörend ist. Leute die den Film gut finden akzeptieren in irgendeiner Weise das ganze was dort in den Film passiert, ich finde solche Leute krank !
>> antworten
no one | 19.03.2016 01:12
Wie das wohl bei den Dreharbeiten ausgeschaut hat...
>> antworten
Franz Gans | 04.01.2015 09:49
Über was regt ihr euch hier auf ? Ich habe bei dem
Film Tränen gelacht. Meisterwerk !!
>> antworten
übertreiben | 26.07.2014 14:43
Leute ich weiß nicht was hier habt das is
nur ein film ich könnte mir den 100 mal
angucken
nicht wichtig | 28.09.2014 12:44
Du bist einfach krank, oder hast selber keine Kinder :-(
michael | 12.10.2014 17:25
Das ist nur ein film
>> antworten
Michael | 26.07.2014 14:39
Bester film allerzeiten
>> antworten
Entsetzt | 28.03.2014 18:34
Hey Leute, ich bin zufällig auf diesen Film
gestoßen.
Ich habe mir den Film nicht ganz angesehen und ein
paar Stelle überspult. Ich bin nicht empfindlich was
Filme betrifft, aber noch kranker geht es nicht. Wir
befinden uns bei diesem Film auf einer Frauen- und
Kinderverachtenden Ebene. Und er während diesem Film
SEX haben kann muss genauso krank sein. Wie kommt
man nur auf die Gedanken so etwas zu drehen
?! Neugeborene zu F*****???? Ich bin fassungslos.
Also mir ist die Lust auf Sex jetzt erst einmal
vergangen. Den Schock muss ich verdauen, der Film
ist eine kranke Mischung aus Dingen die in der
Realität kein Mensch verkraften würde. Die Psyche
einer auf brutalste Art und Weise vergewaltigten
Frau würde zerbrechen. Ich verstehe nicht wie man
den Geisteswahnisnns eines solchen Films toll finden
kann. Egal wie gute der Film technisch ist, das
bekomme ich auch bei anderen Filmen, wo ich mir
keine auf übelste Art und Weise vergewaltigten,
geschlagenen, missbrauchten und misshandelten Frauen
,Babys und Kinder ansehen muss...... sorry aber
einfach nur noch entsetzt und schockiert!!!
nunub | 25.04.2015 05:25
"die in der Realität kein Mensch verkraften
würde"

Ich glaube du weiß nicht das solche Sachen
wirklich passiere n und auch noch viel krassere
Sachen.. und es gibt auch wirklich Leute die sich
sowas lieber zum Eier schaukeln angucken würden
als "normale Pornographie"..
>> antworten
Chiko | 04.01.2014 14:15
Bester Film aller Zeiten Minimum 1 Oscar verdient ^^
>> antworten
Cora | 29.12.2013 12:06
Ich hab ja schon viel gesehen, aber das hier ist einfach zu krank und zu widerlich,ich meine nicht Gewaltscenen an sich ich meine alleine die Tatsache das es eine dumme Drecksau gibt der seine pädophili,nekrophilien Neigungen und Phantasien in einem Film zum ausdruck bringt. Der Film wird wegen der dargestellten Gewaltszenen insbesondere gegen Kinder und Frauen höchst kontrovers beurteilt. Heftige Kritik über die Sinnhaftigkeit wird beispielsweise an der Szene der Sexuellenmisshandlung eines neugeborenen Babys.
>> antworten
Jen | 13.11.2013 20:21
Ich weiß nicht, was mein gedacht hat, als ich beschlossen habe, hinter das Skandalöse dieses Filmes kommen zu wollen. Mir macht übrigens aus ein bisschen Sorgen, dass ich ihn entspannt auf youtube finden konnte - da sind die lieben, kleinen Heranwachsenden ja gut behütet.
Da waren einige Bilder, an die ich mich bis ans Ende meines Lebens absolut problemlos erinnern werde. Gut zu wissen: mich kann filmisch nichts mehr schockieren.

Bin richtig dankbar, nicht in Schweden leben zu dürfen... Da ist er mal entspannt mit Altersfreigabe 15 gekennzeichnet.
'Kennen die Schweden Scheußlicheres?', mag manch einer denken... Nein! Anscheinend vertreten die einfach die Ansicht, dass 15 das Alter ist, ab dem man vor nichts geschützt werden muss, denn da sind die alle schon abgeklärt, erwachsen und längst nicht mehr beeinflussbar.
tad | 07.03.2014 08:51
ws is es dort wie bei den amis, da gibts nur 15 als max altersgrenze
>> antworten
fran | 16.09.2013 00:46
Was ich halt nicht verstehe, ist dassbich den film in youtube problemlos
uncut sehen kann.. einfach nur krank!! Ich musst 2x schaun ob ich wirklich
auf youtube bin
>> antworten
Metalkopf | 03.06.2013 23:13
Vergleich bitte nicht so kranke scheisse mit epischem Black Metal bei
dessen zuhören ich an alles außer an Sex mit Babys, Tieren, Männern,
Blut, Kotze und Gedärmen denke :O
>> antworten
Sarah (15) | 31.05.2013 21:13
Ich kann euer verhalten durchaus nachvollziehen. Es
gab stellen im Film wo ich einfach nur noch
wegschalten wollte. Man sollte meinen der Film
sollte einen zum nachdenken bringen, aber so ist es
nicht - bei mir jeden Falls nicht - Es ist einfach
so; ich hab ihn mir jetzt angesehen, fand ihn
natürlich schrecklich, würde ihn auch nicht weiter
empfehlen, aber den Kopf zerbreche ich mir jetzt
nicht deswegen. Gruselig war der Film jetzt nicht,
er war auch nicht besonders lehrreich und eigentlich
auch ein wenig Zeitverschwendung.
Ich habe nur darüber gestaut wie sehr sich die
Eltern lieben müssen und Respekt an seine Frau,
nicht jede würde so etwas mit machen und am ende
noch zu ihm stehen. Aber ist ja auch alles
Gestellt..
>> antworten
alex | 01.04.2013 07:20
@sabrina

mittlerweile sinds schon 4x sex während des filmes gewesen!
Diggah | 03.04.2013 21:04
bei welcher seite hast du den film angeuckt ich find hin nich -.-
janpan | 12.08.2013 15:59
Uh Alex jetzt zeigst du uns was fürn kleiner abgehärteter Perversling du doch bist? Komm noch mehr davon.. komm nochmal einen drauf setzen... na los wir brauchen mehr Psychopathen auf der Welt. Ich sag da nur eins dazu und jeder Psychologe fände es vermutlich auch sehr interessant: übertriebene Gewaltdarstellung steigern deine sexuelle Erregung...Nekrophilie? Pädophilie? Hm klingt nach einen Einstieg zum Sexualstraftäter. Hoffe du siehst selber das Hilfe hier angebracht wäre.

Mal weg von den Spinnern... nun zum Film. Tja was soll man dazu nur sagen? Eine tiefere Lehre habe ich daraus nicht ziehen können. Außer das japanische Gore Filme, französische Psychometzelei offenbar noch nicht die Grenzen des absoluten Ekelfaktors überschreiten. Herzlichen Glückwunsch Serbien ihr habt es geschafft. Widerlich und abstoßend, einzig die doch gute technische Umsetzung (Kameraführung etc) kann man hier als Pluspunkt verbuchen. Der Rest geht mir einfach ein Stück zu weit. Selbst nach Cannibal Holocaust war mein Abend nicht so dermaßen im Eimer wie nach diesem "Machwerk". Fazit: Ein Film der nur auf reißerischer Art mit Tabubrüchen protzen will. So wie der Alex hier mit seinen Kommentaren. Immer einen drauf setzen ...
>> antworten
Beppo2k | 15.02.2013 03:12
"A serbian Movie" ist ein Horrorfilm, neben dem die Saw-Reihe wie Schulfernsehen wirkt! Besonders wenn man sich entscheidet die uncut-Version zu sehen muss man sich im klaren sein: Wenn man ihn erst mal gesehen hat, HAT man gesehen und die Bilder brennen sich wie Säure ins Gehirn! Definif nix für schwache Nerven...
flo | 28.07.2013 16:36
der war net schlimm
>> antworten
Ade | 29.01.2013 14:13
Kennt jemand noch schockendere Filme als die oben genannten
Titel? Also bewegt hat mich das hier nicht?!
>> antworten
sabrina | 31.12.2012 00:33
alex , 2mal während des films sex gehabt ? ist mit dir denn nicht in ordnung ? kranker gehts ja wohl nicht !! ich werde mir jetzt diesen film angucken & zwar nur um mich in meiner meinung zu verstärken das leute wie du nicht auf offene straßen gehören . das was ich über den film auch nur gelesen hab , lässt mir jegliche lust an sex vergehen !
& ich muss dazu sagen ich bin , was filme angeht kein lappen ich hab schon bisher jeden heftigen film gesehen , ohne mir danach paras zu schieben oder nicht schlafen zu können , aber dieser film hört sich selbst für meine verhältnisse schon sehr krass an . & wenn ich dann noch solche kommentare lese "und sogar 2 mal während des Filmes Sex gehabt...und sogar 2 mal während des Filmes Sex gehabt..." frage ich mich wie kaputt die menschheit heutzutage nur sein kann .
ich würde mich mal untersuchen lassen & mich ernsthaft fragen, was mit mir bloß nicht in ordnung ist .
>> antworten
XY | 25.12.2012 10:22
Da dieser Film als schlimmster aller Zeiten gehandelt wird, kuckt euch mal "Human Centipide Part 2" an ;)
Stefan | 16.05.2013 13:15
Human Centipide (1 2) sind völlig harmlos, langweilig..
Ich schau mir jetzt mal den hier an und dann schau ich weiter. ;-)
>> antworten
alhena | 18.12.2012 07:27
Ich versteh gar nicht, was alle haben.. klar, der
Film ist an manchen Stellen krass, aber er hat mich
sicher nicht verstört oder ist mir an die Psyche
gegangen. Es ist nicht echt, mein Gott, man kanns
auch übertreiben. Ich fand ihn eher langweilig, hab
mehr erwartet nach den ganzen Kommentaren
Dead | 10.01.2013 16:37
...was soll denn da noch kommen? viel mehr menschlicher abschaum geht gar nicht mehr in 90mins zu packen und darüber hinaus dies noch realistisch und nichtmals zu überheblich dargestellt. habe noch nie einen film gesehen der mich nachtäglich so lange wie dieser beschäftigt hat. Bin mal auf deine alternative gespannt?
Oha | 21.02.2013 15:20
"Der Film ist nicht echt" - das Traurige ist, dass ähnliche Dinge
nachweislich tagtäglich geschehen. Wahrscheinlich brauchen
Themen Aufmerksamkeit, die gern in heilen Welt weggeschoben
oder nur als Hochglanzabart konsumiert werden.
Solang Kleinhirne das lediglich als Surrealismus wahrnehmen
und sich nach dem nächsten Kick sehnen, bewirken solche Filme
sicher keinerlei kritische Auseinandersetzung mit Tatsachen.
>> antworten
arischeSchwalbe | 11.12.2012 12:15
ein drecks eckelst film
konnte den nicht verarbeiten der arme sohn...
24nico24 | 11.08.2013 13:09
arische schwalbe nix sprechen arische sprache :D
>> antworten
murakami411 | 06.11.2012 02:24
"Wer Kafka kennt, der versteht diesen Film auch". Eine dämlichere Rechtfertigung habe ich selten gehört. Ich habe in fast 40 Jahren jeden Horror-, Splatter- und Snuffdreck gesehen und was kann ich sagen? Es wird immer nur noch sinnloser. Dieser Film fügt sich perfekt mit "Bunny Game" in die Reihe der Filme, die jedem Menschen mit gesundem Verstand nichts als 115 Minuten seines kostbaren Lebens berauben.
Dead | 10.01.2013 16:42
sehe ich absolut anders...sicher mag es menschen wie bei bunny game auch geben, keine frage muss man die gesellschaft auch auf diese menschen hinweisen...allerdings spiegelt der sebrbian film die krankheit einer ganzen gesellschaft wieder und nicht nur eines Individuums. Da der film meiner meinung nach so stark an der wirklichkeit angelehnt ist. sehe die zeit nicht als verschenkt an, denke aber auch das dieser film wirklich nicht für alle leute geeignet ist
>> antworten
looool | 24.08.2012 21:08
Wer Kafka kennt, der versteht diesen Film auch. Wer ihn versucht über die
Handlung zu verstehen versucht, wird scheitern. Eine solche Hyperbel in
diesem Plot kann nicht Sinn machen oder so aufs reelle Leben ûbertragen
werden. Aber betrachtet man den Film als eine Parabel, so lässt sich eine
tiefgründige Sachebene erschließen. Die Bildebene, also das im Film
gezeigte macht so keinen Sinn, was bei Parabeln durchaus üblich ist.
Interpretiert man sie jedoch abstrakt im Sinne, dass man es auf unsere
reelle Welt übertragen kann. Vielleicht sind wir in den etwas weiter
entwickelten Ländern nicht so stark davon betroffen, aber um ehrlich zu
sein es gibt genug Länder in denen die Menschen (Schauspieler, Darsteller
(auf den Film bezogen)), wie im Film angedeutet wird, in einem Film
spielen, deren Drehbuch Sie nicht kennen. Die Mächtigen führen Regie, der
einfache Einwohner folgt blind den Anweisungen.
Wie oft hört man wie stark Drogen unter junge Leute gemischt wird um Sie
schon sehr früh abhängig zu machen, einen sicheren Absatzmarkt zu
haben, wie die Engländer es mit den Chinesen früher gemacht haben, und
dann später leicht mit ihnen manipulieren zu können.
Es werden Völker wie durch Drogen, mit Waffen bestochen und durch Worte
rasend gemacht, dass im Rausch in Võlkerkriegen ihre Brüder und
Schwestern umbringen. Und dann einesehen, wenn die Schmerzen der
Verluste sie wieder nûchtern macht, dass es doch wie vorher war, und
andere Großmächte nur einen Markt für ihre Waffen brauchen. Länder
ökonomisch abschwächen um sie abhängig zu machen, auch unter dem
Begriff Neo-Kolonialismus bekannt.
Das sind nur einige Ausschnitte, aus unserer Gesellschaft, die in diesem
Film kritisiert werden. Wenn wir Geschichte lesen, denken wie schlimm
das doch alles damals war und können es nicht fassen wie die Menschen
sich denn nur nicht gewehrt haben, dabei vergessen wir immer beim
betrachten unserer Zeit, das die.Vorstellung das Ideal ist erreicht nicht
stimmt. Warum wehren wir uns nicht gegen solche Außen und
Innenpolitischen Machtspielchen. Sondern lassen die Regie andere führen,
ohne jegliche Mitsprache.

Ein für schmales Budget sehr überzeugend rûbergebrachter Film. Pervers
und abartig die Szenen, aber so ist unsere Gesellschaft auch heute noch.
Und ein Film der einen nicht ungerührt hinterlassen kann, ein gellender
Aufschrei, der Aufwecken und die Augen aufmachen soll, obwohl es doch
manchmal verlockender ist l, Sie einfach zu schließen und darüber
hinwegzusehen - in der einen als auch der anderen Hinsicht.
Schade das er oft nicht.so verstanden wird und untergeht obwohl es eine
sehr gute Leistung ist, diese " Neue Kunst".
Virkum Korkiel | 07.10.2012 03:26
Der Vergleich mit Kafka ist perfekt. Das Gefühl
kreativer und aktivierender Verstörung vom Papier auf
den Bildschirm übetragen!
>> antworten
looool | 24.08.2012 21:05
Wer Kafka kennt, der versteht diesen Film auch. Wer ihn versucht über die
Handlung zu verstehen versucht, wird scheitern. Eine solche Hyperbel in
diesem Plot kann nicht Sinn machen oder so aufs reelle Leben ûbertragen
werden. Aber betrachtet man den Film als eine Parabel, so lässt sich eine
tiefgründige Sachebene erschließen. Die Bildebene, also das im Film
gezeigte macht so keinen Sinn, was bei Parabeln durchaus üblich ist.
Interpretiert man sie jedoch abstrakt im Sinne, dass man es auf unsere
reelle Welt übertragen kann. Vielleicht sind wir in den etwas weiter
entwickelten Ländern nicht so stark davon betroffen, aber um ehrlich zu
sein es gibt genug Länder in denen die Menschen (Schauspieler, Darsteller
(auf den Film bezogen)), wie im Film angedeutet wird, in einem Film
spielen, deren Drehbuch Sie nicht kennen. Die Mächtigen führen Regie, der
einfache Einwohner folgt blind den Anweisungen.
Wie oft hört man wie stark Drogen unter junge Leute gemischt wird um Sie
schon sehr früh abhängig zu machen, einen sicheren Absatzmarkt zu
haben, wie die Engländer es mit den Chinesen früher gemacht haben, und
dann später leicht mit ihnen manipulieren zu können.
Es werden Völker wie durch Drogen, mit Waffen bestochen und durch Worte
rasend gemacht, dass im Rausch in Võlkerkriegen ihre Brüder und
Schwestern umbringen. Und dann einesehen, wenn die Schmerzen der
Verluste sie wieder nûchtern macht, dass es doch wie vorher war, und
andere Großmächte nur einen Markt für ihre Waffen brauchen. Länder
ökonomisch abschwächen um sie abhängig zu machen, auch unter dem
Begriff Neo-Kolonialismus bekannt.
Das sind nur einige Ausschnitte, aus unserer Gesellschaft, die in diesem
Film kritisiert werden. Wenn wir Geschichte lesen, denken wie schlimm
das doch alles damals war und können es nicht fassen wie die Menschen
sich denn nur nicht gewehrt haben, dabei vergessen wir immer beim
betrachten unserer Zeit, das die.Vorstellung das Ideal ist erreicht nicht
stimmt. Warum wehren wir uns nicht gegen solche Außen und
Innenpolitischen Machtspielchen. Sondern lassen die Regie andere führen,
ohne jegliche Mitsprache.

Ein für schmales Budget sehr überzeugend rûbergebrachter Film. Pervers
und abartig die Szenen, aber so ist unsere Gesellschaft auch heute noch.
Und ein Film der einen nicht ungerührt hinterlassen kann, ein gellender
Aufschrei, der Aufwecken und die Augen aufmachen soll, obwohl es doch
manchmal verlockender ist l, Sie einfach zu schließen und darüber
hinwegzusehen - in der einen als auch der anderen Hinsicht.
Schade das er oft nicht.so verstanden wird und untergeht obwohl es eine
sehr gute Leistung ist, diese " Neue Kunst".
na du hdl | 28.10.2012 23:02
selten so einen dreck gelesen. wer hat dir denn ins hirn geschissen?
>> antworten
Bartel | 12.08.2012 09:51
In selbstverliebter eigener Sache.
Meine Meinung zu diesem ganzen Zenober:
multi-film.blogspot.de/2011/05/serbian-film-srpski-film-2010.html
>> antworten
Manuel | 27.06.2012 11:58
Ich habe mir, wie es der Zufall will, am selben Tag
sowohl "Grotesque" als auch "A Serbian Film" angesehen.
Von "Grotesque" war ich, einfach ausgedrückt,
enttäuscht, die Rezensionen im Internet ließen mich mehr
erwarten, als der Film dann im Endeffekt zu bieten hat:
Im Grunde genommen ist er nichts anderes als "SAW" auf
japanisch.
"A Serbian Film" ist da ganz anders. Hier wurden die
Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern auch noch in
höchstem Maße übertroffen. Gekonnt wird dem Seher am
Anfang des Films eine gewisse Sicherheit vermittelt, um
ihn auf eine falsche Fährte zu locken, nämlich dass der
Film ja "gar nicht so arg" sei wie alle behaupten.
FALSCH! Spätestens gegen Mitte des Films sträuben sich
selbst beim abgebrühtesten Horror-Junkie die
Nackenhaare. Ein derart grausliches Spektakel habe ich
wirklich noch nie gesehen! Und inszeniert ist der Film
wirklich sensationell, vom Inhalt jetzt mal vollkommen
abgesehen. Von "Low-Budget" merkt man angesichts der
hervorragenden Kameraführung, der professionellen
Beleuchtung und der fast schon unheimlich realistischen
Darstellung der Hauptakteure herzlich wenig. Über den
Inhalt selbst wurde schon ausführlich rezensiert, das
brauche ich wohl nicht mehr zu wiederholen. Vielmehr
möchte ich auf die Wirkung des Films eingehen, denn
nennt mich Angeber oder abgebrühtes Arschloch aber
sooooo dermaßen verstört wie hier alle behaupten, hat
mich der Film definitiv nicht! Tatsächlich hat
"IRREVERSIBEL" aufgrund des genialen Stilmittels, das
Ende zuerst zu zeigen und die Tragik damit unaufhaltsam
zu machen, bei mir mehr unbehagen ausgelöst, auch wenn
die Handlung in Sachen Perversion und Gewaltdarstellung
dem serbischen Film nicht mal annähernd das Wasser
reichen kann. Mag sein, dass ich neumodisch bin, aber
die Szene mit dem Feuerlöscher hat mich so dermaßen
verstört, dass ich wirklich fast kotzen musste, obwohl
ich natürlich ganz genau weiss, dass das reines CGI war!
Ein solches Gefühl hatte ich bei Serbian Film - trotz
hoher Erwartungshaltung - kein einziges Mal.
Empfehlen würde ich den Film trotzdem niemanden, der
zart beseitet ist, schon gar nicht Kindern oder
Jugendlichen. Es hat schon seinen Grund, dass viele ihn
als den ärgsten Film aller Zeiten bezeichnen. Meine
Rezension soll auch auf keinen Fall eine Verharmlosung
der Handlung sein, einzig meine ganz persönliche
Empfindung.
>> antworten
Anonymous | 04.06.2012 21:02
Der Film zieht abnormale und deshumane Strukturen auf. Provukation war schon immer eine Waffe der dummen und Pazifisten aber dieser "Film" schlägt bisher alles unübertroffen. Kinderpronografie, abstoßende und grausame Vergehen, unkontrollierte und durch Drogen gesteuerte in Füllung gegangene Inhalte. Ich weiss melodramisch aber da es man den meisten nicht mehr durch klare Ansagen klarmachen kann spreche ich nun in der Sprache der unterentwickelten also die die es drauf anlegen. Meine Kritik:

Wie gesagt wer den Film mag sollte dringend einen Arzt aufsuchen oder sich selber umbringen um der Welt einen gefallen zu machen.

Meine Positive auswertung:

Keine! Ich kann über diesen Film nichts positives sagen da es nichts positives hat! Schlechte Schauspieler, fragwürdiger Resseseur, kein Sinn für einen Humanen Verstand.

Ich habe mir ihn angekukt und werde in Zukunft mit dem Verstand auf solche Filme reagieren nicht mit dem Schwanz oder Neugier!

Schönen Tag noch
Harald | 04.06.2012 22:46
Dein Posting würde ich als "Provukation" für deinen Deutschlehrer einordnen ...
Michael | 21.02.2013 13:30
Ist das dein Ernst? Nicht ein Satz deines Kommentars ist in einem annehmbaren Deutsch verfasst und dennoch willst du die "Sprache der unterentwickelten" [sic] verwenden und wirst in Zukunft auf solche "Resseseur(e)" mit dem Verstand reagieren???

Kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Bei deinen literarischen Fähigkeiten wäre etwas weniger Arroganz angebracht. :D
>> antworten
Steve | 08.04.2012 16:26
Ich dachte eigentlich, dass hinsichtlich meiner
persönlichen "Schmerzgrenze" was Filme angeht,
Grotesque oder Inside nicht mehr zu toppen sind.
Dieser Film hat mich eines besseren belehrt. Nach
Filmende war ich angewidert und fasziniert
zugleich..ohne Worte...
>> antworten
Ich bleibe anonym | 16.01.2012 03:09
Ich habe jeden Horrorfim gesehen,den man sehen kann. Von 80ern -Tanz der Teufel, Brennende Rache über Nightmare bis hin zu Saw, See no Evil, Texas C und den französischen Filmen High Tension, Martyrs etc.
Man könnte sagen das ich abgehärtet bin.
Selbst ältere Filme die kaum einer kennt wie Absurd, The Entity etc. die richtig auf die Psyche gehen.
Aber der hier...(uncut)... Man ich habe jetzt drei Tage gebraucht um diesen Film einigermaßen zu verarbeiten, und die Szenen (inkl. eiskaltem industrial Sound) nicht mehr permanent im Kopf zu haben.
Ich würde soweit gehen und sagen, dass dieser Film 100% traumatisiert. Die Wirkung bei mir empfand ich zumindest rückblickend so.
Desshalb auch der Grund, warum ich jetzt hier sitze und schreibe.
Es hat wohl mehr therapeutischen Hintergrund.
Soviel zu mir und der Wirkung auf mich.
Die Wirkung auf den Geist:
Jeder, der sich nun so etwas ersparen möchte, schaue sich den Film bitte nicht an. Auch wenn es schwer fällt und juckt. Aber mal ehrlich: Wer möchte sich selbst freiwillig traumatisieren? Welcher intelligente Mensch macht sowas?
In Amerika zahlen Menschen Geld dafür, um ein Traumata loszuwerden.
Ja die Neugier ist groß. Man hört Sachen wie "Härtester Film aller Zeiten", "Krassester Film ever", "Pervers" usw. Und man will es sich nicht vorenthalten, will mitreden.
Aber nur weil Heroin geilster Shit ever ist, und der Trip angeblich 1000mal besser als jeder Orgasmus ist, spritzt man es sich ja auch nicht oder?
Aber der Psyche mutet man gerne alles zu.
Seit mal kurz präsent, nehmt den Blick vom Monitor und denkt mal drüber nach, was ich gerade gesagt habe.
Warum ansehen? Warum eine Zigarette rauchen, wenn man Nichtraucher ist? Es ist nur die Neugier! Irgendwas muss ja dran sein, wenn alle es machen/sehen und reden.
Der Schaden Nutzen Faktor steht aber hier "sehr wahrscheinlich" in keinem Verhältnis!
Ebenso wie bei der Zigarette hat man nach dem Genuss dieses Films, nichts dazu gewonnen, was man nicht auch anders in Erfahrung hätte bringen können. Nämlich dass Zigaretten durch Nikotin süchtig machen, und eigentlich nicht schmecken und zudem giftig sind- Und das dieser Film bei den meisten Menschen mit Sicherheit die Seele verdreckt und sie Schäden davontragen. Etwas wird hängen bleiben, dessen seit euch gewiss!
Kluge Menschen lernen aus Erfahrungen Anderer, und Dumme aus den Eigenen.
Also warum ansehen, was gewinnt man dazu.
Ich sage: Nichts!
Natürlich kam ich einen Tag nach dem Ansehen nicht drumrum, mich mit der serbischen Kriegsgeschichte auseinanderzusetzen.
Der Direktor des Films weist auf der Webside zum Film klar in seinem Kommentar zum Werk darauf hin, dass die Intention zum Film einen serbisch,geschichtlichen Hintergrund hat.
Ich will darauf jedoch nicht weiter eingehen. Jeder, der über die kriegerischen Greultaten und die Nachwirkungen im Kosovo etc. lesen will kann dies bei Wikipedia tun.
Erste positive Wirkung hatte der Film insofern also, dass ich mich mit der Geschichte des Krieges oberflächlich auseinandergesetzt habe.
Erkentnis: Nicht wirklich für mein Leben von Bedeutung. Mein Leben ist hier im Jetzt und nicht irgendwo im Kosovo. Auch wenn es mir leid tut was dort passiert ist, und die psychischen Auswirkungen für die Menschen sicher schlimm sind.Es ist nicht unmitelber, sondern nur mittelbar für mich von Bedeutung. In Schwarzafrika wurden Frauen von den feindlichen Millizen bei Bewusstsein die Brüste abgeschnitten, damit sie ihre Nachfahren nicht stillen konnten. Es gibt sowviel Leid auf der Welt. Brauche ich die dazu passenden Bilder um dies zu realisieren? Als intelligenter Mensch wage ich das zu bezweifeln.
Insofern finde ich den Nutzen/Schaden Faktor doch wieder sehr fragwürdig.

Zweite positive Wirkung zeigte der Film insofern, dass ich beschlossen habe, mir keine Filme in dieser Richtung mehr anzusehen. Ich bin der Meinung dass sie eine negative Auswirkung auf die Psyche und das Leben haben.
Es wird auch irgendwann ein Film kommen der diesen hier noch toppt. Man füge dem Ganzen nur ein paar Tiere hinzu, die es von Erwachsenen erzwungenermaßen mit den Kindern treiben (Was auch Realität ist, was ich von der Aussage einer mir bekannten Kripobeamtin in der entsprechenden Abteilung weiß), oder man könnte sicherlich auch noch die Opfer anschließend verspeisen etc.
Der Phantasie sind da sicherlich keine Grenzen gesetzt, auch wenn das hier Gezeigte schon über die Belastung der Mehrzahl in unserer Bevölkerung weit hinausgeht.
Sensible Seelen kotzen bestimmt gleich bei einigen Szenen auf den Wohnzimmerteppich.

Erkenntnis: Sehr positive Auswirkung, aber auch zu dieser Erkenntnis, (Keine Filme dieser Art mehr anzusehen) kann man auch anders kommen. Ohne sich so etwas ansehen zu müssen. Und diese Auswirkung mag bei jedem anders sein. Manche animiert so ein Film vielleicht auch dunklen Seiten in sich nachzugehen.

Dritte positive Auswirkung ist, dass ich Internetkonsum auf ein beruflich notwendiges Minimum reduzieren werde. TV sehe ich schon lange nicht mehr und im Internet steckt viel Müll.

Eine Kritik:
Was ist so schlimm an dem Film?
Es ist nicht so sehr der Inhalt als solcher, sondern die Art der Präsentation des Inhalts im Zusammenspiel mit den zur Verfügung stehenden Mitteln, welche meisterhaft in Szene gesetzt werden. Die Kameraführung, und die schnellen Schnitte sind sehr professionell. Die kalte Musik unterstreicht die Handlung und die Gesamtintention des Regisseurs eine klare Aussage herauszukristalisieren. Hinzu kommt, dass die Konsequenz alle Tabus zu brechen, und dabei denoch eine solche Professionalität in der Erstellung zu halten, sowie versteckten Humor einzubauen, und sich im ersten Drittel die Zeit zu nehmen dem Betrachter alle Figuren näher zu bringen, den Rezipienten zwingt, sich mit dem Film auseinanderzusetzen.
Es geht gar nicht anders. Er hat keine Wahl. Das Gezeigte lässt sich scheinbar nicht mit dieser Art
Filme zu machen vereinbaren und dem Betrachter muss hier dämmern, dass sich mehr dahinter verbirgt, als nur ein völlig abgedreht, perverses Tabuschlachthaus wie es noch nie gezeigt wurde.
Der Film hat die Wirkung einer Atom
bombe, welche durch eine Zündschnur aktiviert wird. Am Ende steht der geistige Holocaust im Wohnzimmer.

Bist Du noch da? Liest Du noch meinen Post? Wie sehr ich es doch schaffe den Leser, nämlich Dich hin und herzureißen, zwischen Ansehen und Nichtansehen.
Die Kritik hat mit Sicherheit wieder die Neugier geweckt und
dabei geht es in dem Film auch.
Selbstbestimmung, Fremdbestimmung, Manipulation und Abgründe. Aber die Kritik könnte unter jedem Film stehen.

Willst Du wirklich sehen, wie ein Typ eine Frau die nackt an ein Bett gekettet ist, von hinten nimmt und Ihr dann mit einer Machete und dem irrsten animalischsten und Gefühlsabwesenden Blick den Du dir vorstellen kannst, der Frau den Kopf abhackt und sie dabei weiter penetriert.
Willst Du sehen, wie ein Säugling gefickt wird direkt nach dem er zur Welt kommt und die Mutter dabei zusieht?
Der Hauptdarsteller dann später seinen vielleicht 6 jährigen Sohn mit seinem ca 30 cm Penis so lange fickt bis alles blutig ist und der Kleine wahrscheinlich keinen Darm mehr hat.
Nein. Keine Neugier rechtfertigt es, dass sehen zu müssen was ich oben beschrieben habe. Doch Sensationsgeil? Wollen wir nich alle ein bischen Leid sehen? Oder ein bischen mehr?

Und jetzt mach den Computer aus und denke über dein Leben nach. Und fang an im hier und jetzt zu leben, das hilft Dir selbst und den Menschen die Dich umgeben mehr als diesen Film zu sehen und danach evtl. eine Störung davon zu tragen.
Fang an zu leben!
Carlos | 22.03.2012 20:40
geht's noch ein bisschen melodramatischer?

ich meine es stimmt schon, dieser film ist so dermaßen heftig und pervers das man es nicht in worte fassen kann, und er hat auch mich verstört zurückgelassen ein paar nächte lang verfolgt.
da es sich jedoch nachweislich nur um ein filmisches konstrukt handelt, welches so wie einst die 120 tage von sodom mit für den aktuellen zeitgeist unfassbar extremen mitteln eine (traurig wahre) message transportiert, muss man nicht gleich wie hier gefordert sein leben neu ordnen.

jeder der diesen film verkraften und den sinn dahinter erkennen kann (ja es gibt einen sinn, es muss ihn geben. niemand macht so etwas unüberlegt, der regisseur wusste worauf er sich einlassen würde), wird etwas davon mitnehmen. man hält hier teilen der gesellschaft gnadenlos einen spiegel vor's gesicht, und die anderen bekommen dinge zu sehen, die man am liebsten nicht für real halten würde. leider passiert das alles nachweislich noch immer und ich meine dessen sollte sich jeder zumindest einmal kurz bewusst werden. der mensch ist das größte monster von allen.

wie auch immer, mit mit saw oder hostel ansprüchen darf man nicht in diesen film gehen. man wird emotional durchgekaut und wieder ausgespuckt.

ein film den man einmal sehen muss und danach nie wieder sehen will. wie einst die 120 tage von sodom.
Nemo | 06.04.2012 08:22
Also sehen "Muss" man den überhaubt nicht. Stimme dem anonymen Schreiber da voll und ganz zu. Muss zugeben: war auch neugierig. Hätte Ich vorher gewusst wie sehr der Film doch abgeht hätte ich mir diesen DRECK echt nicht angeschaut.

Fakt ist ohne melodramatisch zu werden.:
-Dieser Film geht an die Psyche und bringt einen an seine Grenzen.
-Der Film ist wohl der härteste Film ever! Und das kann man wohl mit sicherheit sagen. Keinen Film den Ich bisslang gesehen habe. Und ich bin weiß Gott nicht unerfahren... (Tanz der Teufel, Der Exorzist uncut, ect...)
-Der Film geht jedoch bis an die Grenzen des guten Geschmacks.

=>Das ist kein seriöser Horror wo man sich gepflegt gruseln kann und dabei den ein oder anderen Mord sieht.... Man zeigt stattdessen wahllose Gewalttaten ohne Sinn und Zweck, Verstümmelungen die soweit gehen, dass man schon nicht mehr hingucken kann, Detailaufnahmen von Leichenschändung bis hin zur Kinderpornographie!!

Wer unbedingt sehen will wie kleine Kinder misbraucht werden bis Sie hinten raus bluten bitte... Ich finde jedoch es geht definitiv zu weit. Für mich stellt sich jedoch die Frage warum Regisseur und Darsteller nicht schon lange hinter Gittern sitzen. Nicht umsonst ist sowas hierzulande verboten!!! Und Ich gehe davon aus in Serbien sicher auch!
Nur mal so.... | 21.02.2013 13:53
Nemo ich gebe dir ja recht, dass A Serbian Film so ziemlich das härteste ist, was es zur Zeit zu sehen gibt, aber dann zu schreiben, dass man nicht unerfahren ist, weil man "Tanz der Teufel" und "Der Exorzist" im uncut gesehen hat ist wirklich völlig verfehlt!
Um zu behaupten, dass man seine Erfahrungen mit verstörenden Filmen hat, muss man schon Titel wie "Irreversibel", "Im Glaskäfig", "Strange Circus", "Santa Sangré" und dergleichen gesehen haben aber bitte keine massentauglichen Horrorstreifen wie deine genannten. Nicht falsch verstehen, Tanz der Teufel und Der Exorzist sind grandiose Filme und einfach toll aber eben nicht zu vergleichen mit wirklich verstörenden Filmen.
>> antworten
riegla | 01.12.2011 22:37
"so berühmt berüchtigt...muss ich mir anschaun", falsch gedacht, für meinen Geschmack zu extrem. Der Vorsatz: Schockieren pur und das Brechen aller Tabus macht keinen guten/sehenswerten Film aus. Ja sein Ziel hat A Serbian Film bei mir ereicht...mir is jetz echt schlecht! :-O
>> antworten
Der Almrausch | 07.11.2011 22:46
Ich finde eher diese ständigen Reden von und über "Toture Porn"
unerträglich und von "Gewalt" gekennzeichnet. Wieso alles da so
bezeichnen? Ich habe das nicht so beworben gesehen. Ist ein
Katastrophenfilm der Katastrophen explizit zeigt, welche auch
immer, dann ebenfalls ein Katastrophenporno?
Das macht ein Sprechen über Folter auch nur mehr mit
Zurückhaltung praktisch möglich - und das will ich sicher nicht.
Eli Roth sagte einmal, dass diese Reden mehr über die Sprechenden
aussagen als alles andere - und dem möchte ich mich anschliessen.
Aber das gehört dann wahrscheinlich dazu, wenn man seine eigene
Vorstellung von Reife irgendwo noch dazu meint angeben zu
brauchen. Ich halte jedenfalls eher die für irgendwie pubertär die
solche viele nicht aushalten, meistens irgendwelche gesetzteren
Leute - und das mein ich nicht persönlich, sondern politisch oder
künstlerisch: ich würde den Film glaub ich auch nicht ertragen, ich
weiß auch nicht ob ich mir das anschauen mag, auch weil ich das
Gros tatsächlich produzierter "Pornografie" wie es im Text hier
ebenfalls bereits angesprochen wurde, selbst als Werbung für
unzumutbar halte. Aber ähnlich geht es mir auch mit Telenovelas
aus dem Fernsehen, Reportagen dort etc.
Ich befürchte aber vor allem, dass der Film wie ein klassischer
Haneke oder Lukas Moodysson bei "A Hole in My Heart" einen
überaus konservativen und medienfeindlichen Einschlag hat - die
aalglatte Video-Ästhetik welche ich bislang davon sah deutet für
mich jedenfalls auch darauf hin. Und darauf kann ich ideologisch
noch vor allen Grenzüberschreitungen am allermeisten verzichten.
>> antworten
Gregor | 12.09.2011 11:51
Der Film ist jetzt tatsächlich vei einem Dänischen Label (!) uncut und auf Deutsch erschienen. Habe ihn mir gestern angesehen... Bin noch immer dabei mich innerlich zu entknautschen...

Also Punkte im Sinne einer wie auch immer gearteten Empfehlung mag ich da keine vergeben. Und dies ist einer der Filme, die man sich meiner Meinung nach auch tatsächlich auch mit 18 Jahren noch nicht ansehen sollte...

Aber eines muss man dem Streifen lassen: Der Film ist in seiner Art vollkommen konsequent.

Ist das aber nun der ultimative sensationsgeile Torture-Porn oder eine radikale künstlerisch anspruchsvolle Gesellschaftskritik?

Mein (vorläufiger) Eindruck:

A SERBIAN FILM ist tatsächlich beides: Die Geschichte denkt radikal zuende, was z.B. in den HOSTEL-Filmen bereist angedacht war und ist diesen Filmen auch in filmtechnischer Hinsicht haushoch überlegen.

Aber die Tatsache, dass hier selbst in für die Handlung nicht sehr relevanten Nebenszenen wirklich jedes Tabu sytematisch gebrochen wird zeigt meiner Meinung nach auch, dass den Machern auch sehr daran gelegen war hier wirklich den ultimativen Shocker auf die Beine zu stellen.

Aber auch dazu bringt der Film ja seinen eigenen Kommentar:

Womit soll ein zerstörtes und demoralisiertes Land wie Serbien momentan eigentlich in der Welt auf sich aufmerksam machen?

Alles, was da in eine konstruktivere Richtung ginge, bedürfe auf jedem Fall einer wesentlich größeren Anstrengung um Aufmerksamkeit zu erregen, als einfach mal die Gorekeule auszupacken und die moralische Abrissbirne zu schwingen...

Ist natürlich auch ein Spiegel für viele von uns, immer auf der Suche nach dem neuesten filmischen Kick...
>> antworten
Tom | 11.07.2011 14:07
Ich habe schon viel gesehen ABER dieser Film ( A Serbian Film Uncut-Version ) ist wirklich der reine Wahnsinn! ich weiß nicht wie ich das anders beschreiben soll. Dieser Film haut mit voller Wucht zu! Vergewaltigung von Kindern, Säuglingen, Frauen, Männern, Mord, Totschlag, Rudelbums...
>> antworten
Neverman | 28.04.2011 00:17
Wer den Film auf seine Gewalt reduziert, verkleinert die Idee des Films. Eine Schande und doch irgendwie ein Glück, dass der Film gerade wegen seiner Gewaltdarstellung so berühmt berüchtigt geworden ist.

Zuerst war ich auch ein bisschen ratlos, glaubte dann aber schon kurze Zeit später, den Sinn des Filmes verstanden zu haben. Um historische Vergleiche zu ziehen, fehlt mir die Kompetenz, aber ich erkenne in dem Film eine ganz eindeutige Sozialkritik, die sich in der Form äußert, dass uns hier eine absurd, nihilistisch verzerrte Karikatur der Gegenwart um die Ohren geklatscht wird, dass es nur so schallt. Vukmir ist der Mephisto, der die sexuell abartigsten Wünsche einer Konsumentenschaft erfüllt, die durch die Überreizung an Pornografie und Gewalt rundherum verlernt hat, noch einfach zu 'fühlen'. So muss es immer weiter gehen, immer härter, tiefer, schneller, brutaler. Die logische Konsequenz wird uns nicht nur in Form des "Newborn-Porn" präsentiert, sondern auch in zahlreichen anderen Anspielungen, die für jeden Gorehound, der die Kritik verstanden hat, einen Schlag ins Gesicht darstellt.
Ein mächtiger Film, ein brutaler Film, der "Cannibal Holocaust" nicht unähnlich genau das kritisiert, was es selbst anwendet. Ob man den Film nun gut finden darf, oder nicht, muss jeder für sich selbst beantworten.
Max | 12.03.2013 15:46
Danke, du sprichst mir aus der Seele.
>> antworten
Car Hire Alicante Airport | 30.03.2011 00:25
I guess you may want to place a twitter icon to your website. I just marked down the blog, however I must complete it manually. Just my advice.
>> antworten
Karl | 06.11.2010 16:19
Der Film ist sehr hart - und sehr gut.
Ainitcool review:
aintitcool.com/node/44577
Timo | 20.01.2011 12:03
Krieg ich den irgendwo auf Deutsch?
Harald | 20.01.2011 13:27
ich fürchte, nein.
Aber weiter unten in den Kommetaren wird über eine Veröffentlichung über ein österreichisches Uncut-Label spekuliert.
>> antworten
Dirk | 03.11.2010 04:06
Hab mir den Film angeschaut ohne mich großartig über den genauen Inhalt und Meinungen informiert zu haben. Tip von einem Bekannten. Und ja er hatte einen krassen Effekt! Hab ne Woche gebraucht um ihn
komplett zu verarbeiten. Schon hart zu sehen auf welche krankhaften Ideen wir Menschen kommen können. Einige Szenen sind unglaublich abstoßend, das ich eine mir in solchen Maße nicht bekannte Wut und gleichzeitig Trauer gespührt habe(vorallem das Ende) bei anderen Szenen hatte ich aber so was von einen Ständer...es ist manchmal ein schmaler Grat zwischen krankhaft abstoßend und ungewöhnlich geil...
Harald | 03.11.2010 09:52
nein, Ständer hatte ich keinen. Definitiv nicht.
Bogi | 23.04.2012 13:06
Sorry Leute, wer bei diesem Film einen Ständer bekommt ist noch abartiger als der Regisseur. Dirk, ich würde Dir dringlichst raten einen Arzt aufzusuchen
Sophie | 11.06.2012 21:05
Einen Arzt aufsuchen? Nein, lieber direkt einweisen
lassen.
Andreas | 13.09.2012 14:56
Ein film besteht aus vielen scenen ;-)
>> antworten
Mathias | 08.10.2010 05:58
Versteht mich nicht falsch, ich will nicht wie der ultraabgebrühte Macker klingen, aber ich hab mir ehrlich gesagt Schlimmeres erwartet - so, wie der Film im Vorfeld behandelt wurde.
Klar sind manche Szenen extrem und so wohl noch nie im Kino gezeigt worden, jedoch nichts, was man sich mit ein bisschen Fantasie nicht weitaus schlimmer herbeiimaginieren könnte.

Bezüglich des "Extremfaktors" hab ich mir also mehr erwartet, dafür ist der Film technisch und die Inszenierung betreffend äußerst gelungen. Sollte man sich meiner Meinung nach ansehen, wenn man nicht allzu empfindlich auf dererlei Thematiken reagiert (sprich: wenn man sich ohne Probleme Irreversible, A Hole In My Heart, Martyrs und SAW uncut ansehen kann).
>> antworten
frank white | 05.10.2010 22:57
gesehen - wahrgenommen - vergessen
>> antworten
langsam | 02.10.2010 23:37
reaktionärer schmarrn, der an nichts kratzt, nichts hinterlässt, nichts hinterfragt. mogelpackung wie jeder als "torture-porn" angekündigte film.
Karl | 06.11.2010 18:38
inwiefern reaktionär?
>> antworten
Nic | 01.10.2010 15:56
sounds like a good movie for bad people ;)
werde danach ausschau halten..überall!
Harald | 01.10.2010 21:59
Too late. Wärst aufs Festival gegangen.
Saugenden Copyright-Sündern wünsch ich viel Spaß beim Sortieren der diversen Schnittfassungen/Fragmente. The real uncut shit war nur im Kino. Hehe.
Nic | 01.10.2010 22:12
den film bringt keiner auf dvd raus?
Harald | 01.10.2010 22:33
Ende September, also jetzt, soll er laut Film-Website in Serbien ins Kino kommen. International dürfe er es schwer haben. Kann mir nicht vorstellen, dass ein deutsches Label das sehr reale Risiko einer Beschlagnahmung auf sich nimmt. Oder es gibt eine 70 Minuten-Version bei z.B. Sunfilm ;-)
Nic | 01.10.2010 22:39
gibt doch labels die ungeprüfte filme nur in österreich bringen, oder?
Harald | 02.10.2010 08:20
Die gibt es. Aber die veröffentlichen meist nur Mini-Auflagen alter Filme, bei denen einem die Lizenzen nachgeschmissen werden. Neue Filme fahren fast immer doppelgleisig - also Rated-Fassung bei einem großen Label in Deutschland und paralell dazu eine kleine Unrated-Auflage in Österreich.
Nic | 02.10.2010 16:43
gibt sicher einen weg eine uncut-fassung zu bekommen, dauert nur ein bissi..
Federico | 02.10.2010 20:57
Also, nicht, dass ich jetzt eine moralische Diskussion lostreten, bzw. mich auf die Seite der "saugenden Copyright-Sündern" stellen möchte (auch wenn mich die Ignoranz mancher Menschen diesbezüglich gerne dazu veranlassen würde), aber was du da bzgl. dem "real-uncut shit" verzapfzt ist purer Blödsinn und gehört ja fast schon in die "Nur Original ist legal"-Propaganda Kiste. Wer suchet der findet, eine ungekürzte Kopie dieses Films ist gaaaaaanz leicht zu finden und da braucht man sich nicht einmal gut im illegalen Netzsumpf auszukennen. Wie gesagt, dass soll weder Aufruf, noch Anreger für eine Debatte sein, aber wenn man schon mit großen Worten um sich schmeißt, sollte man vll auch eine gewisse Ahnung von den Dingen haben.

Zur Kritik: ich hab' mich dann doch nicht ins Kino getraut, mein Magen und meine jungfräuliche Seele halten eine solche Thematik wahrscheinlich einfach nicht aus. Nicht, dass eine derbe Gewaltdarstellung mich jetzt in die Knie zwingt, eher ist es die Art wie und warum sie dargestellt wird. In meinen Augen ist z.b. der Durchschnittsfilm 8MM härtere Kost als jeder SAW-Mist.
Also ein "Hut ab!" von mir, was ich bis jetzt an - seriösen - Kritiken zu diesem Film gelesen habe, kann ich dir nur respektvoll zunicken, dass du dir dieses Werk im Kino "angetan" hast.
Federico | 02.10.2010 21:00
UND: Thumbs-Up for "filmischer Black Metal"! Gemerkt und geklaut.
Harald | 02.10.2010 21:21
Ich geb ganz offen zu, dass ich keinerlei Erfahrungen mit dem illegalen Netzsumpf habe, den ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit verfluche.
Meine Infos diesbezüglich stammen aus einem Forum, in dem gewarnt wird, dass die "Uncut"-Fassung eben nicht uncut sei. Soll aber nicht mein Problem sein.
Nic | 03.10.2010 13:15
deine offenheit ist erfrischend, wo doch alle hier so verklemmt sind ;-)
Mathias | 08.10.2010 05:52
Also ehrlich gesagt _erwarte_ ich mir, dass der Film im Rahmen der "Kino Kontrovers"-Reihe veröffentlicht wird. ;)
Harald | 08.10.2010 09:46
"Kino Kontrovers" bzw. Legend Films ist leider verblichen.
Federico | 08.10.2010 22:34
Bildstörung? (bildstoerung.tv/blog/?cat=3)
Harald | 09.10.2010 08:58
Eines meiner persönlichen Lieblingslabels. Aber die haben bislang nur Klassiker rausgebracht. Ist lizenzgebührentechnisch leichter zu stemmen.
Federico | 04.11.2010 13:56
Ja, hab ich irgendwie auch mitbekommen... aber irgendjemand wird sich schon drüber trauen.
InVein | 07.01.2011 21:54
Wenn dann kommt der via NSM oder Illusions in Österreich raus. Vermutlich in ner limitierten Auflage. Und teuer (hab für mein Frontiers Mediabook 40 Euro hingelegt, Inside auch 24 euro nur DVD im Digipack)...Bildstörung und Kino Kontrovers sind/waren deutsche Labels, ergo FSK bzw maximal Spio geprüft, nichtmal Frontiers konnte es uncut durch die Spio schaffen, von der FSK ganz zu schweigen.

Sogar die UK Fassung musste Federn lassen, also bleibt fast nurnoch die Möglichkeit, eine Uncut Österreich Version zu bekommen. Ansonsten wird wohl der Screener der im Netz kursiert der neue Renner auf Filmbörsen.
>> antworten
Gregor | 01.10.2010 13:16
Super Review!!! Macht mich doch wieder neugierig, mir den Film einmal anzutun. War ja schon einmal kurz davor mir eine ominäse Kopie zu besorgen, bin dann aber wieder davon abgekommen, da mir der ganze Torture-Porn-Hype ein wenig auf den Keks geht.

Hatte immerhin MURDER SET PIECES gesehen. Den fand ich weder so schlecht, noch so hart, wie er teilweise geredet wurde. Aber wirklich gut war der auch nicht.
Harald | 01.10.2010 13:21
Murder Set Pieces hab ich nach 20 Minuten abgedreht.
Harald | 01.10.2010 13:23
Hart hin oder her, der hat einfach keine filmischen Qualitäten imho.
Johannes | 01.10.2010 14:01
"Murder Set Pieces hab ich nach 20 Minuten abgedreht. "
Ach, da schau her - und ich durfte mich von meiner Rezensenten-Pflicht getrieben durchquälen... ;-)
>> antworten
Ralph | 01.10.2010 10:50
Ich passe. ;-)
Ralph | 01.10.2010 10:57
Aber: tolle Kritik! (also daran liegt es nicht)
Harald | 01.10.2010 11:58
Danke. Ich hatte auch eine (fast) schlaflose Nacht lang Zeit, meine Gedanken zu ordnen. Da kommt schon was zusammen ...
Johannes | 01.10.2010 12:36
Mir geht es da wie dir, Harald, denke ich. Ich habe den Trailer gesehen, ich habe darüber gelesen - und gerade jetzt deine gelungene Kritik gelesen und ich bin irgendwie in Versuchung mir das Ganze anzusehen; irgendein unbestimmtes Gefühl sagt mir, dass ich das irgendwie sehen möchte.
Auf der anderen Seite weiß ich genau, dass es mir nicht gefallen wird, das mich das beschäftigen wird, so wie mir eins 8 MM eine schlaflose Nacht beschert hat.
Ich bin in einer Zwickmühle...
HomeMovieCorner | 06.10.2010 10:31
Muss auch sagen: Kritik superb, aber gerade deswegen werde ich mir den Film nicht anschauen. Ich muss nicht alles sehen.
>> antworten
Mathias | 01.10.2010 00:20
Na bitte, damit ist der Weg geebnet für eine Neuverfilmung von "American Psycho" mit Stuart Gordon als Regisseur, der den Film ja so nahe wie möglich an der Buchvorlage halten wollte, dann aber vom Studio fallen gelassen wurde... ;)
Harald | 01.10.2010 15:46
Den muss er dann aber auch dort drehen.
'Serbian Psycho' quasi ;)
crank | 14.01.2012 04:38
gibs uncut auf movie2k.to

kranker kranker film.....
nogo | 17.01.2012 22:23
der film ist voll gestört und der das drebuch geschrieben hat gehört in ne geschlossene anstalt
farangbaby | 01.07.2012 11:57
der film ist in 43 ländern der welt verboten!! die unrated version full-uncut gibts von contrafilm bei dvd uncut.com,100min,wers braucht,,,,,,
alex | 06.10.2012 05:10
Habe den Film schon mehrere male gesehen, ihn bereits 7 verschiedenen Leuten aus meinem Freundes -und bekanntenkreis gezeigt und sogar 2 mal während des Filmes Sex gehabt...

Mein Fazit: Ich selbst bin von diesem Film fasziniert!

Fazit der anderen: Die Leute waren von dem Film begeistert und (manche auch etwas schockiert)

Jedoch hat JEDER (ohne Ausnahme), der den film bei mir gesehen hat, mich früher oder später gefragt, ob wir uns den Film nicht nochmal anschauen könnten!

JA, der Film geht teilweise auf die Psyche...aber das tun viele Filme, es macht Laune, ihn anzusehen und nach dem Film, also beim Anfang des Abspanns, von allen anderen Sorgen abzuschalten und mal 1 Stunde lang in Gedanke versunken den Film und die Story nochmals Revue passieren zu lassen, oder aber auch seine Fantasie freien Lauf zu lassen, um sich auszumalen, wie der Film weitergehen könnte.

Und wenn ich hier so lese, wie viele Leute dieser Film "verstört, zugesetzt, oder komplett fertig gemacht hat", mach ich mir schon so meine Gedanken, wie viele Leute eigentlich schon psychische Wracks sind.



Harald | 06.10.2012 18:16
kein schwanz ist so hart wie alex ;-)
alex der härteste schwanz ;-) | 20.10.2012 16:58
wer ihn noch nicht gesehen hat oder nur geschnitten, hier die komplett ungschnittene deutsche fassung online ansehen:

movie2k.to/A-Serbian-Film-online-film-860059.html

...schaue ihn mir selbst fast jede Woche an, wenn ich Laune drauf hab :D
Shaun | 03.01.2013 02:07
Der Film ist einfach nur scheiße und gehört in den Müll
Schanu | 03.06.2013 19:29
also die baby scene und die endvergewaltigung fand ich am besten, kan man super mit ..dirty dancing.. oder ..titanic.. musik mischen, das ist doch voll romantisch xdddd
Ruuthi Maria Horrorshow | 12.06.2013 06:08
Habe ihn immer noch nicht vollständig gesehen. Das Härteste was ich jemals sah,und bis heute nachwirkt, ist "Men behind the Sun". Und ich guck seit über 40 Jahren Horrorfilme..
>> antworten


Suche

Suche


Schenk uns deine Liebe auf Facebook.