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Batman Begins

Batman Begins

COMICVERFILMUNG: USA, 2005
Regie: Christopher Nolan
Darsteller: Christian Bale, Morgan Freeman, Michael Caine, Liam Neeson, Gary Oldman, Katie Holmes

STORY:

Die Beantwortung der Frage, wie aus Bruce Wayne Batman wurde, und sein erster Kampf gegen Verbrechen und Korruption in Gotham City.

KRITIK:


Batman Begins Der Beginn von Batman fügt sich reibungsloser vor die bestehenden Filme als so manche Star Wars-Trilogie vor die andere. Alles sehr glaubwürdig und realistisch.

Fast schon zu realitätsnah für mich die gesamte Grundhaltung des Films. Nichts wirkt künstlich oder überzeichnet. Also wenn ich in eine Comic-Verfilmung gehe, erwarte ich mir ein Feuerwerk an Bildern. Aber Christopher Nolan ist halt Christopher Nolan und nicht Tim Burton.

Auch unerwartet und für das Genre unüblich der extreme Tiefgang. Über weite Strecken des Filmes mehr Drama als Comicverfilmung. Dementsprechend "leiden" Action und Tempo etwas unter der ausgeprägten Charakterdarstellung.

Diese erfolgt durch zahlreiche namhafte Schauspieler. Neben den oben genannten auch noch Rutger Hauer, Cillian Murphy, Tom Wilkinson uvm. Durchwegs große Leistungen - Christian Bale überzeugt als Fledermausmann. Einzig Katie Holmes kann in meinen Augen ihr Dawson's Creek Image nicht ganz abschütteln.

FAZIT:

Die Batman-Sage auf ihrem dramatischen Höhepunkt. Das nächste mal dann wieder mit ein bisschen mehr Comichaftem.

WERTUNG: 7 von 10 blauen Blumen
Gastreview von Stevie
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Dein Kommentar >>
Mark | 09.07.2013 11:48
Ich ziehe Tiefgang einem "Feuerwerk von Bildern" vor.
>> antworten
Simon | 26.07.2012 00:16
Ich finde Nolan hat hier genau wie bei The Dark Knight fast alles richtig gemacht, daher versteh ich nicht wirklich warum The Dark Knight immer so viel besser bewertet wird wie Batman Begins(meiner meinung nach sind die gleich gut).
>> antworten
critical | 22.01.2011 23:41
na, die Kritik trifft den Film zwar in den Maßgeblichen Punkten, jedoch finde ich das der Film eigentlich etwas mehr ausführlichkeit verdient hätte. Jeder der Batman schon früher mochte weiß: Batman ist der Comic-Kitsch, überzogene Farben, Charaktere, Situationen und Pläne. Das war schon immer so, und war eigentlich auch schon immer mit ein Markenzeichen der DC Comics. Nicht nur die Cartoons, auch die Spielfilme hatten schon immer dieses zu Batman gehörige Markenzeichen, die Überzogenheit die in früheren Zeiten natürlich Teil aller Superheldencomics war, und natürlich auch die Teile mit Clooney und Kilmer als Bruce Wayne hatten diesen speziellen Charme. Damit räumt Batman Begins aber nun ganz auf, Batman legt den ehemaligen Kitsch, der natürlich auch den speziellen Charme ausgemacht hat ab - aber gewinnt einen ganz anderen dazu. Batman wird um es ganz schlicht zu sagen einfach ernstzunehmender und düsterer. Das das viele und natürlich vor allem Fans stört, ist für mich gut nachvollziehbar, der neue Charme entgeht vielen da sie den alten Stil einfach zu sehr vermissen; und auch ich muss klar sagen, das ist nicht der selbe Batman wie früher. Doch seit mal ehrlich - hättet ihr einen Film im Stil des '89er Batmans gemocht ? Und viel wichtiger - denkt ihr wirklich ein solcher Film hätte in Zeiten von 3D-CGI-Überflutungen wie Avatar etc. kommerziellen Erfolg gehabt ? Allein schon diesen Stil in ein heutiges Format zu quetschen und trotzdem die Qualität für einen echten Batman zu erreichen halte ich für sehr sehr schwierig. Noch dazu kommt, das ein solcher Film einfach nicht besonders viele anspricht. Klar, Fans und Kenner von Batman würden ihn zu 100% sehen. Doch für die breite Masse, auf die die Filmindustrie heute nunmal zielt, wäre das nichts. Es ist für mich ähnlich wie beim neuen Star Trek - alle kritisieren das es nichtmehr das alte Original ist, und beachten dabei nicht das ein Film, der wirklich dem Original 1:1 hinterhereifert würde, noch um einiges weniger bieten würde. Manchmal muss man akzeptieren das sich etwas verändern muss, und diese Veränderung ist bei Batman Begins meiner Meinung nach absolut gelungen. Batman in einem realistischem Setting zu sehen, nichtmehr in der fantastischen Utopie der früheren Comics und Filme, das fand ich einfach cool. Was noch angemerkt werden sollte, ist zumindest der Haupt-Gegenspieler von Batman in diesem Film; wo Batman: The Dark Knight nochmal etwas später auf einen genial gespielten, aber garnicht mehr so utopischen sondern eher terroristischen Joker setzt, hat man in Batman Begins immernoch einen utopischen (jaja ich mag das Wort ziemlich, aber ihr müsst zugeben das es ziemlich treffend ist, wenn man über Batman redet) Plan einer Geheimorganisation, Gotham zu zerstören.
Kurzum: Gebt Batman Begins eine Chance ! Dieser Film hat es verdient.
>> antworten
Patrasch | 11.07.2005 22:33
noch ein Wort zu Batman (1989):

...der neue ist zwar wie gesagt ziemlich gut, kann aber an Style, Charme und Originalität bei weitem nicht mit dem '89er mithalten...Phasenweise grenzt der fast schon an ein Theaterstück bzw. Musical und neben Jack Nicholson sieht selbst Kim Basinger aus wie ein von der Straße gecasteter Laie...und dann noch diese genialen Phrasen wie "...hast du jemals im blassen Mondlicht mit dem Teufel getanzt?", die lustigen Kung Fu-Einlagen oder Joker's schlagkräftige "Langlauf"-Kanone...9,5/10

kleiner Spoiler am Rande:
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in Batman Begins wird der Mörder Bruce Wayne's Eltern (ein Obdachloser) gleich nach der Gerichtsverhandlung erschossen!
in Batman wird der junge Joker (Jack Napier) als Mörder der Eltern hingestellt!
mausekönig | 17.08.2010 20:07
also in den comics werden die beiden bei einem sonntagsspaziergang ausgeraubt und erschossen
schafeo | 28.07.2011 22:32
Auch nicht ganz richtig.Mal werden sie,wie im Film dargestellt nach der Oper erschossen (bei Frank Millers "The first Year"),mal werden sie beim Spaziergang ausgeraubt ;)
>> antworten
Patrasch | 11.07.2005 15:47
...als "Anti-Comicer" (außer natürlich "Batman hält die Welt in Atem", "Batman" und "The Crow") hatte ich eigentlich keine großen Erwartungen an den Film und wurde positiv überrascht...gute Regie, einige arschgeile Einstellungen und Szenen, passende Gags zum passenden Zeitpunkt, ein Spannungsbogen, der trotz der Länge recht gut gehalten wird und sogar ein Hauch von Tiefgang...

Leider muß man "Batman Begins" als komplett eigenständigen Film sehen, da bis auf den Hinweis auf den nächsten Schurken fast gar nichts auf Batman1 schließen läßt bzw. eingeleitet wird...z.B. wohin dann Morgan Freeman und Frau Holmes plötzlich verschwinden und stattdessen Kim Basinger geknallt wird...

Bale mit "tiefer Batman-Stimme" ist irgendwie ungewohnt, aber gewohnt gut und Gary Oldman hätte ich lieber in seiner Paraderolle als Psychopathen-Bösewicht gesehen...alles in allem sehenswertes Popcornkino der besseren Sorte.. 8/10
>> antworten
Tripolt Johannes | 23.06.2005 07:36
ganz vergessen zu erwähnen:

Die Deutsche Sync war das allerletzte - wenn möglich also im OT sehen !
Tripolt Johannes | 23.06.2005 07:39
Artis International (17:45, 20:30)
Burg Kino (18:00, 20:30)
English Cinema Haydn (15:30, 18:10, 20:45)
UCI Kinowelt Millennium City (17:00, 20:00, 23:00)
>> antworten
Johannes Tripolt | 23.06.2005 07:33
Ich war mir Anfangs auch nicht ganz sicher was ich von "Batman Begins" halten sollte...

Aber mittlerweile muss ich sagen - dass er auf einer Stufe mit den Tim Burton Visualisierungen steht.

Batman Begins ist "anders", definitiv aber nicht schlechter - ebenfalls 7 von 10 :)
>> antworten


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