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GOOD MOVIES FOR BAD PEOPLE
Big Bad Wolf

Big Bad Wolf

HORROR: USA, 2006
Regie: Lance W. Dreesen
Darsteller: Trevor Duke, Kimberly J. Brown, Richard Tyson

STORY:

Um den Brüdern aus der Studentenverbindung zu imponieren, klaut der schüchterne Derek den Schlüssel zur Jagdhütte seines Stiefvaters, um dort zusammen mit einigen Kommilitonen eine Party zu feiern. Doch da kommt aus dem tiefen finsteren Wald der große böse (Wer-) Wolf und verwandelt die feucht - fröhliche Party in ein blutig - kutteliges Massaker. Nur Derek und die coole Samantha überleben den Angriff. Gemeinsam versuchen die beiden nun die menschliche Identität der Bestie aufzudecken. Dabei erleben sie eine böse Überraschung: Derek lebt mit dem Werwolf unter einem Dach…

KRITIK:

Die Menschheit hat das Automobil erfunden, den Fuß auf den Mond gesetzt, aber sie kriegt kein gescheites Werwolfkostüm auf die Reihe… So wirkt auch der BIG BAD WOLF mehr unfreiwillig komisch als alles andere, aber wenigstens sind seine Zotteln nicht computergeneriert.

Dass man den Werwolf sprechen lässt, ist vielleicht auch nicht gerade die ideale Revolution im Lykanthropengenre. Eine ausschließlich knurrende und geifernde Bestie wirkt halt immer noch animalischer als eine, die "Dummes Schwein, lass mich ein!" vor der Blockhütte mit den sieben Gei߅ ähm…Teenagern krakeelt.

Doch genug gemeckert, denn BIG BAD WOLF ist ein Werwolfstreifen, der richtig Spaß macht. Die Teenager geben zwar auch viel Zotiges von sich, aber im Gegensatz zum Geblubber derer vom Freitag dem 13. ist das nicht hohl, sondern richtig witzig. Unser von Kimberly Brown und Trevor Duke verkörpertes Heldenpärchen ist absolut sympathisch und Richard Tyson als böser Stiefvater interpretiert seine Arschlochrolle absolut fehlerfrei.

Zur Dramaturgie: Brauchen andere Titel eine halbe Stunde, um mal langsam auf Betriebstemperatur zu kommen, hat in dieser Zeit der BIG BAD WOLF schon seinen ersten Gang Studenten verputzt. Und danach geht es munter mit einigen urkomischen Ideen (Stichwort: oraler Samenraub für eine DNA - Analyse) bis zum leichenreichen Showdown weiter.

Zum Gore: Für eine 16er Freigabe lässt es der Wolf ordentlich krachen. Die gestrengen, germanischen FSK - Prüfer müssen wohl gerade Betriebsfeier gehabt haben; anders kann ich mir das großzügige Hinwegsehen über Blood, Guts und abgerissene Köpfe nicht erklären. Aber weiter so, meine Damen und Herren. Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung im Land der schneidefreudigen Scheren.

Big Bad Wolf Bild 1
Big Bad Wolf Bild 2
Big Bad Wolf Bild 3
FAZIT:

Chips, ein Sechserpack und der BIG BAD WOLF - das passt gut zusammen.

WERTUNG: 7 von 10 DNA-Testreihen
TEXT © Christian Ade
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