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GOOD MOVIES FOR BAD PEOPLE

Die besten Casinofilme


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Die Glitzerwelt von Las Vegas hat schon sehr oft die Glamourwelt von Hollywood zu großartigen Filmen inspiriert. Dabei sind Filme entstanden, die sich ausschließlich um das Thema Casino und die dortigen Spiele drehen und solche, bei denen nur einige Szenen in Casinos gefilmt wurden.


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Wenn man an Casino-Filme denkt, kommt einem zuerst die Ocean’s Reihe in den Kopf. Die Filme Ocean’s Eleven und Ocean’s Thirteen spielen fast ausschließlich in der Casino-Hauptstadt Las Vegas. Die Handlung des mittleren Teils der Trilogie, Ocean’s Twelve, findet hauptsächlich in Europa statt und bietet weniger Anknüpfungspunkte an das Casino-Thema. Im ersten Teil will Danny Ocean, gespielt von George Clooney, drei Casinos seines Widersachers Terry Benedict, verkörpert von Andy Garcia, ausrauben. Dazu sucht er sich eine clevere und vielfältige Gruppe von Freunden zusammen, unter anderem Brad Pitt und Matt Damon. Der Film vermittelt einen Einblick hinter die Kulissen des Casino-Alltags. So gibt es viele Aufnahmen von Bereichen, die normale Besucher nicht zu sehen bekommen, inklusive der Safe-Räume. Inwieweit die Aufnahmen die echten Gegebenheiten in Casinos widerspiegeln sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall verbreitet der Film eine gute Stimmung, was nicht zuletzt am Zusammenspiel der Hauptdarsteller liegt. Bei Produktionskosten von 85 Mio. Dollar spielte der Film 450 Mio. Dollar an den Kinokassen ein. Das Original dieses Films stammt aus dem Jahr 1960, in dem Frank Sinatra die Rolle des Danny Ocean spielte.


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Deutlich düsterer geht es dagegen im zweiten Klassiker der Casino-Film Geschichte zu. Der Film trägt passenderweise den Namen „Casino“ und ist mit Robert de Niro, Sharon Stone und Joe Pesci in der Hauptrollen hochkarätig besetzt. Regisseur des Films ist Martin Scorsese. Der Film handelt vom Aufstieg des Casino-Bosses Sam Rothstein, gespielt von de Niro, in den 70ern und 80ern. Zu dieser Zeit waren die Casinos noch mehrheitlich in der Hand der Mafia und unliebsame Konkurrenten wurden gerne einfach liquidiert. Entsprechend brutal ist der Film auch. Er zeigt wenige richtige Spielszenen im Casino und konzentriert sich mehr auf die Handlungen hinter den Kulissen. Der Zuschauer bekommt so einen sehr detaillierten Einblick, wie ein Multi-Milliarden-Dollar-Casino-Imperium geführt wird.

Historiker und Zeitzeugen bezeichnen den Film als realistische Darstellung der damaligen Verhältnisse, trotz der überschwänglichen Gewaltorgien. Der Film wurde ein voller Erfolg. Bei Produktionskosten zwischen 40 und 50 Millionen Dollar spielte er 116 Mio. Dollar an den Kinokassen ein.


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Bei einer Aufzählung der populärsten Casino-Filme darf natürlich James Bond mit Casino Royale nicht fehlen. Genau genommen hat der Film nicht wirklich viel mit dem Thema Casino zu tun. Lediglich die entscheidende Partie Poker, in der Bond seinem Widersacher Le Chiffre dessen ganzes Geld ab knüpft, findet in einem Casino statt. Casino Royale ist der erfolgreichste Film mit Casino-Bezug. Bei 150 Millionen Dollar Produktionskosten kam es zu einem Einspielergebnis von 599 Millionen Dollar an den Kinokassen.

Der Film „21“ hat das Casino-Spiel Blackjack als Hauptthema. Es geht um die wahre Geschichte einer Gruppe von MIT-Studenten, die durch Kartenzählen berühmt wurde. Die überdurchschnittlich begabten Studenten entwickelten ein System, mit dem sie die Karten beim Blackjack zählen und sich so einen Vorteil gegenüber der Bank verschaffen konnten. Der Film konzentriert sich allerdings weniger auf das Kartenzählen und das Spielen an sich, sondern setzt die Konflikte zwischen den unterschiedlichen Charakteren in den Mittelpunkt.

Die Kritiken zum Film waren durchwachsen, viele Leute störten sich aber an der Besetzung des Casts. Fast alle Rollen wurden mit weißen Schauspielern besetzt, obwohl die Gruppe, auf der die Geschichte basiert, fast komplett aus Asiaten bestand. Das war wahrscheinlich mit ein Grund, warum der Film nur 157 Millionen Dollar in den Kinos einspielte.

Das Kartenzählen beim Blackjack wird auch im Film Rain Man von 1988 aufgegriffen. Hier fährt Tom Cruise mit seinem autistischen Bruder Dustin Hoffman durch Las Vegas. Hoffman kann dank seiner Inselbegabung außergewöhnlich gut mit Zahlen umgehen und zählt die Karten aus dem Blackjack-Schlitten. Cruise nutzt diese Fähigkeit und gewinnt für die Beiden viel Geld. Auch hier ist das Casino nur ein Nebenschauplatz der eigentlichen Handlung. Dennoch sind diese Szenen sehr wichtig für den Film, da Cruise seinen Filmbruder Hoffmann hier von einer ganz neuen Seite kennengelernt.


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