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Game of Survival

Game of Survival

OT: Tenement
ACTION/TRASH: USA, 1985
Regie: Roberta Findley
Darsteller: Joe Lynn, Enrique Sandino, Mina Benn

STORY:

Eine Psychopathen-Bande terrorisiert die Bewohner eines fünfstöckigen Mietshauses in der Bronx. Doch die wollen sich nicht abschlachten lassen und schlagen zurück ...

KRITIK:

Game of Survival
Ich liebe ja Filme, deren Story man in zwei Sätzen vollständig zusammenfassen kann. Rezensionstechnisch macht sich das super, man spart wertvolle Zeit und Tipparbeit.

Game of Survival ist das neueste Release des Berliner Labels CMV-Laservision, das sich zur Aufgabe gemacht hat, verschollene Trash-Klassiker ungeschnitten und in bester Qualität auf die Fernsehschirme zu bringen.

Hier handelt es sich um ein Spätwerk der verdienten Exploitation-Regisseurin Roberta Findley. Ihr filmisches Sündenregister umfasst über vierzig Titel, die sie im Zeitraum von 1967 bis 1988 unter verschiedensten Pseudonymen herunter gekurbelt hat.

Aufsehen erregte vor allem ihr Film American Cannibale aka Snuff (1976), der seinerzeit allen Ernstes als echter Snuff-Film vermarktet wurde. Fälschlicherweise, versteht sich. Was aber dem Erfolg dieses obskuren Streifens natürlich keinen Abbruch tat.

Game of Survival Man merkt schon, wir haben es sozusagen mit einer "Frau fürs Grobe" zu tun. Auch Tenement, wie dieser Film im Original hieß, ist härtegradmäßig deutlich im roten Bereich angesiedelt: Der Film strotzt nur so vor derben Folter-, Verstümmelungs- und Vergewaltigungsszenen. Dennoch: Der Blut - und Beuschel-Gehalt moderner Multiplex-Splatterfilme (Hostel, The Descent etc.) wird hier nicht erreicht; wahre Gorehounds dürften nur bedingt auf ihre Kosten kommen. Aber trotzdem hier wirkt die Gewalt hier unangenehmer, weil wesentlich realistischer.

Game of Survival "Recommended to those who enjoy an edgy, disturbing movie experience, but sensitive types need not apply.", schrieb ein User auf IMDB.com.

Anzumerken bleibt nach, dass die Cinematographie dieses grimmigen Exploitation-Krachers gar nicht so übel ist; Der Regisseurin gelingt es, trotz vieler genreüblicher (?) Längen eine sehr beklemmende Atmosphäre aus Terror, nihilistischer Menschenverachtung und Todesangst zu schaffen.

FAZIT:

Brutaler Psychopathen-Terrorfilm aus den 80ern; der trotz vieler Längen eine sehr bedrückende Atmosphäre erzeugt. Die Tötungsszenen sind eher härterer Stoff ... Nix für Weicheier.
Erhältlich bei: www.dtm.at

WERTUNG: 5 von 10 blutige Messer
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