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Geld als Problemlöser – Filmbeispiele aus Hollywood zur Macht des Geldes

Geld regiert die Welt. Das ist auch und vor allem in Hollywood so. Schauspieler erhalten Millionengagen und die Filmbosse ein Vielfaches davon. Zumindest war das so, in der Vor-Corona-Zeit, als die Kinokassen rund um den Globus noch kräftig klingelten. Kein Wunder, dass das Thema Geld auch als Sujet in Filmen oft die Hauptrolle übernimmt. Der sprichwörtliche amerikanische Traum beinhaltet nun einmal in erster Linie den Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär. Hier einige Beispiele für Hollywood-Blockbuster, die das Thema Geld zum Inhalt haben.


Filmstar Marilyn Monroe auf einer 50-Euro-Banknote Quelle: pixabay.com

Die Glitzerwelt von Las Vegas mit seinen zahlreichen Casinos ist natürlich sehr oft die passende Kulisse für Hollywoodfilme, in denen es um Reichtum und Geld geht. Mal kommen die Protagonisten durch trickreich eingefädelte Coups zu sehr viel Geld wie in den Filmen der Ocean's Trilogie, mal wird das luxuriöse Leben eines Casino-Managers beleuchtet, wie in Martin Scorseses Film „Casino“ aus dem Jahre 1995. Überhaupt ist Glücksspiel als unkomplizierte Lösung finanzieller Probleme ein beliebtes Thema. Natürlich besteht auch für Otto Normalverbraucher die theoretische Chance auf den Gewinn einer großen Geldsumme in den besten Online Casinos in Deutschland. In der Realität ist Fortuna den Hollywoodschauspielern ungerechterweise aber oft mehr zugetan als unsereinem.

„Rain Man“ – Schuldenfrei durch Blackjack in Las Vegas

In dem Filmdrama „Rain Man“ von Barry Levinson aus dem Jahr 1988 bereinigt Charlie Babbitt alias Tom Cruise seine Fehlinvestition in italienische Sportwagen einfach durch den Gang ins Casino in Las Vegas. Behilflich ist ihm dabei sein autistischer Bruder Raymond Babbitt mit seiner Inselbegabung. Durch Kartenzählen beim Blackjack gewinnen die beiden so viel Geld, dass Charlie schuldenfrei aus dem Bankrott seiner Firma herauskommt. Natürlich wäre diese Story allein für sich nicht hollywoodreif. Das übernimmt die Entwicklung des Hauptdarstellers vom aalglatten und selbstverliebten Autohändler zum einfühlsamen Bruder eines Autisten, der am Ende sogar die Summe von 250.000 Dollar ausschlägt, nur um seinen Bruder weiterhin besuchen zu können. In der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“ war damals über den Film zu lesen: „Levinson platziert die Kamera, Cruise gibt die Stichworte und Dustin Hoffman spielt. ‚Rain Man‘ ist unwiderstehlich, weil er wie alle großen Hollywoodfilme von Hollywood selber handelt, von der autistischen Einsamkeit des Stars.“

„Ein unmoralisches Angebot“ – Kein Casino-Happy End, aber Happy End

Auch in diesem Film von Adrian Lyne aus dem Jahre 1993 versuchen der Architekt David Murphy (Woody Harrelson) und seine Frau Diana (Demi Moore) ihre durch die allgemeine Rezession entstandenen finanziellen Probleme im Casino zu lösen. Und tatsächlich gewinnen beide in Las Vegas am ersten Abend 25.000 Dollar. Sie brauchen aber 50.000 Dollar, spielen weiter und verlieren alles. Zum Glück kommt Milliardär John Gage (Robert Redford) um die Ecke und bietet beiden eine Million Dollar für eine Nacht mit Diana. Das Pärchen nimmt das Angebot an, wird aber nicht glücklich mit dem Geld. Misstrauen, Streitereien und Eifersüchteleien führen schließlich zur Trennung. Am Ende treffen sich beide am Ort ihres Heiratsantrages wieder und können von vorn anfangen.

„2 Millionen Dollar Trinkgeld“ - Lotto-King Charlie

Was ein riesiger Lottogewinn mit dem Charakter eines Menschen anstellen kann, wird sehr gut in der Komödie „2 Millionen Dollar Trinkgeld“ aus dem Jahre 1994 offenbar. Polizist Charlie Lang (Nicolas Cage) verspricht der Kellnerin Yvonne (Bridget Fonda) die Hälfte seines Lottogewinns als Trinkgeld, falls sein Los gewinnt. Es kommt, wie es kommen muss. Das Los gewinnt vier Millionen Dollar und Charlie gibt Yvonne 2 Millionen Dollar Trinkgeld. Das gefällt Charlies Partnerin natürlich überhaupt nicht. Sie setzt Charlie daraufhin nicht nur vor die Tür, sondern klagt das ganze Geld ein und gewinnt. Charlie und Yvonne kommen zusammen, sind aber mittellos. Ein Fotograf der New York Post gibt sich derweil als Obdachloser aus und bittet in Yvonnes Café um eine Suppe. Natürlich bekommt er sie und berichtet darüber in seiner Zeitung. Das rührt die New Yorker so sehr, dass im Café Tausende Briefe mit kleinen Geldsummen eingehen und das Paar für seine Gutherzigkeit mit 600.000 Dollar belohnt wird. Kitschige Story, aber wunderschön anzusehen.

Die ganz andere Moral an der „Wallstreet“

Je höher die Geldsummen sind, um die gezockt wird, umso böser scheinen die Menschen zu werden. Das ist die Quintessenz aus dem Film „Wallstreet“. Der Streifen hat die „moralische Verkommenheit skrupelloser Spekulanten an der New Yorker Börse“ zum Inhalt. Aus Geld noch mehr Geld zu machen, ist das einzige Ziel dieser Leute. Die Macht des Geldes in Reinkultur, verfilmt in Hollywood 1987 unter der Regie von Oliver Stone.

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