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Gravity

Gravity

DRAMA/SCI-FI: USA, 2013
Regie: Alonso Cuarón
Darsteller: Mit Sandra Bullock, George Clooney, Ed Harris

STORY:

Ein russischer Satellit wurde gesprengt - mit fatalen Folgen: Der herumfliegende Weltraumschrott zerstörte andere Satelliten und löste eine Kettenreaktion aus. "Halb Nordamerika ohne Facebook", kommentiert Weltraum-Veteran Kowalsky (George Clooney) den alarmierenden Funkspruch aus Houston. Dann bricht die Verbindung ab. Trümmer schlagen ein und zerstören das Shuttle. Der Sauerstoff geht zur Neige und der Kampf ums Überleben beginnt ...

KRITIK:

"Die Schwerkraft ist überbewertet. /
Man braucht sie gar nicht, wie man ja wohl im Weltraum sieht. /
Und die Sonne kocht auch nur mit Wasser. /
Die soll sich nicht so aufspielen die gelbe Sau!" 


(Peter Licht: "Lied gegen die Schwerkraft")

Wer aufgrund des Einstiegsongs in diese Filmbesprechung vermutet, dass ich dem Science Fiction-Genre nicht immer mit der gebotenen Ernsthaftigkeit entgegen trete, liegt nicht völlig falsch. Sagen wir's mal so: Es gibt größere Liebhaber (und Auskenner) des Science Fiction-Kinos als den Autor dieser Zeilen. Mir fehlt(e) bislang die wundervolle Fähigkeit, mich von kindlicher Technik-Begeisterung getrieben in die unendlichen Weiten des Weltraums fallen zu lassen. Und seit eine unüberlegte Äußerung meinerseits über eine bestimmte, kultisch verehrte Filmserie hier beinahe eine Redaktionsmeuterei auslöste, bin ich sehr, sehr vorsichtig geworden. Man will ja keine religiösen Gefühle verletzen ...

Wie auch immer: Mit diesem Film könnte sich alles ändern. GRAVITY, da sind sich manche Kritiker jetzt schon einig, könnte als zukünftiger Klassiker des Science Fiction-Kinos in die Filmgeschichte eingehen. Vergleiche mit Andrej Tarkowskis SOLARIS fielen ebenso wie mit Ridley Scotts ALIEN und gar Stanley Kubricks 2001.

Was soll ich sagen: Das ist tatsächlich wahr - und noch viel mehr. GRAVITY wartet mit sensationellen Bildern auf, von denen man ohne jede Übertreibung behaupten kann, dass man sie in dieser Form noch nie gesehen hat. Eine siebenminütige (!) Plansequenz - hallo Ralph! - ist erst der Auftakt zu einem betörenden Ganzkörper-Kinoerlebnis, bei dem 3D tatsächlich einmal Sinn ergibt. Ja, das verdunkelte, leicht verschwommene Bild durch die 3D-Brille könnte - zumindest vermute ich das - den Sichtverhältnissen durch das Helmvisier eines Raumanzugs nahekommen.

Terrence Malicks Stamm-Kameramann Emmanuel Lubezki erklärt die Schwerkraft im Kinosaal kurzerhand für aufgehoben und lässt seine völlig entfesselte Kamera im Weltall Saltos schlagen und Pirouetten drehen, dass einem schwindlig wird. An dieser Stelle legen wie eine Trauerminute für jene verwirrten Piratenbucht-Besucher ein, die den Film vermutlich gerade jetzt auf irgendwelchen Handys in der U-Bahn ansehen. Falls ihr nicht kennt: Es gibt eine Einrichtung namens Kino. Das ist ein öffentlicher Raum, der exakt für solche Filme gebaut wurde.

Aber atemlose Spannung und atemberaubende Bilder sind nur eine Seite der Medaille. In seinem Herzen ist GRAVITY ein intensives Drama, das von traumatischen Erschütterungen, von existentieller Verlorenheit, von Todessehnsucht und von Nahtod-Erfahrungen erzählt und dafür den bestmöglichen Schauplatz wählt. Lost in Space. Noch nie wurde dieses Gefühl so unmittelbar und direkt filmisch erlebbar gemacht.

Ich bin ja ziemlich zurückhaltend, was Höchstwertungen anbelangt. Aber ein Film, der einen von der ersten Sekunde an in seinen Bann zieht und auch noch emotional - ja, durchschüttelt - hat die vollen 10 verdient. Und jetzt, auf ins Kino mit euch!

Gravity Bild 1
Gravity Bild 2
Gravity Bild 3
Gravity Bild 4
Gravity Bild 5
FAZIT:

Alfonso Cuarón ("Children of Men") hat ein sichtliches Herzensprojekt auf die große Leinwand gebracht: GRAVITY ist bombastisches Überwältigungskino, eine Leistungsschau der digitalen Tricktechnik, aber auch ein hochgradig intensives Drama, das keine Gefangenen nimmt. Film des Jahres 2013.

WERTUNG: 10 von 10 Handbücher für die Rettungskapsel
Dein Kommentar >>
Bernhard | 11.03.2014 12:07
Von der technischen Seite und der Regiearbeit her ist er großartig.

Ansonsten fehlt aber jede Substanz. Die dramatische Seite des Films kratzt bestenfalls an der Oberfläche und fühlt sich mehr nach Soap Opera an als nach oscarverdächtigem Kino. Gegen Ende gleitet das ganze Konstrukt dann auch zu sehr in Richtung Kitsch, obwohl oder gerade weil man vielleicht zu verkrampft versucht hat, Kitsch zu vermeiden.

Von der generellen Dramaturgie her fand ich das erste Drittel noch sehr ansprechend, danach flacht es aber extrem ab. Das liegt meiner Meinung nach auch an einer schwachen Sandra Bullock, die den Film alleine nicht tragen kann. Es wirkt überspielt, zu bemüht und nicht echt. Clooney spielt sein Standard-Mister-Cool-Programm runter, das wenigstens (für ihn als Schauspieler) authentisch wirkt.

Trotzdem behaupte ich dass die Oscar-Schwemme in Ordnung geht, weil die richtigen Kategorien abgeräumt haben. Auch wenn sieben Stück den Film weit besser dastehen lassen, als er (insgesamt) ist.

Dass der Film allerdings sogar als Best Picture und Sandra Bullock als beste Schauspielerin nominiert war, sagt allerdings leider viel über die weiter steil zunehmende künstlerische Irrelevanz der Oscars aus.

Ich würde 6/10 vergeben, vor allem weil der Film handwerklich wirklich großartig ist und das beste aus dem dünnen Material herausholt.

Disclaimer: ja, ich habe den Film nicht im Kino gesehen. Allerdings immerhin im Heimkino auf einer Leinwand wo doch auch der eine oder andere Meter Bilddiagonale vorhanden ist :) - nur eben in 2D, als konsequenter und engstirniger 3D-Verweigerer. Mag sein dass 3D hier tatsächlich noch mehr dafür sorgt, einen in den Film (ins All) hineinzuziehen und daher auch ein 7/10 drin wäre.
>> antworten
toxic | 22.10.2013 15:41
Als erstes finde ich es gut, dass Peter Licht es auf Filmtipps geschafft hat, big Fan.

Ansonsten steht hier schon alles, was ich noch zu sagen hätte, Cast Away im Weltraum, zu Mainstream, der Soundtrack ist Sülze, aber ich habe Sandra Bullock in 3D weinen sehen, das war doch mal was Neues. Guter Unterhaltungsfilm, der lange nicht atmosphärisch an "Children of Men" rankommt und leider nach sehr geilem Anfang, der mich in den Sessel gedrückt hat, ein bisschen nachlässt anstatt emotional noch anzuziehen.
Hollywood, was soll man da machen?: Nix Großes erwarten und die Oberfläche genießen, so gut man kann.
7 von 10 Kameramännern auf Anti-Gravity
>> antworten
Tim | 16.10.2013 07:30
Ja, guter Film. Habe ihn mir ausschließlich wegen obiger Kritik angesehen.
Aber wo waren da bitte 2001, Alien und Solaris????
Harald | 16.10.2013 09:54
Okay, ich geb schon zu, diese Vergleiche sind vielleicht doch ein bisschen - ähm - gravierend. Sie sind auch nicht auf bestimmte Szenen gemünzt, sondern eher auf die filmische Wirkung insgesamt. Und auf die mögliche Bedeutung des Films für das Science Fiction-Fach insgesamt. Vielleicht ist GRAVITY in ein paar Jahren vergessen. Vielleicht ist es auch ein neuer Klassiker. Wir werden sehen ...
>> antworten
nicky | 14.10.2013 22:37
Harald, da bin ich 100 Prozent bei dir! Der Film hat mich
umgehaun. 3D macht tatsächlich endlich mal Sinn und was soll
ich sagen, da steckt auch viel von Malick drin...
>> antworten
an | 12.10.2013 01:07
habe den Film nicht 3D gesehen weil ich zurzeit nicht sehr viel davon halte und es noch einer Entwicklung bedarf.

Zum Film: Eindeutig überbewertet..Er hat sehr viel Potential, das auch teilweise ganz gut umgesetzt wurde, die bewegende Kamera,die Überraschungs- und die dadurch erzeugten Spannungsmomente durch die ständige ungewissheit zazu noch schöne Bilder und saftige effekte sind ganz ordentlich umgesetzt
aber was einfach ziemlich in Komplette Atmo schlägt
und damit auch die die erwähneten Effecte reduziert ist dieser Typisch gängige 0815 Soundtrack, der von SiFi-chillout(bei ruhigen Situationen) biss ins sehr Basslästige Synthygeflattern übergeht und andere Geräsche übertönt und man sich dabei vorkommt als würde jemand einen an der Hand führen und bei Jeder gafehrensituation laut AUFPASSEN brüllen. Könnte ich den Film bloß ohne Soundtrack sehen, ich hätte ihn besser beurteilt.
Ansonsten von mir
6/10% O² Gehalt
an | 12.10.2013 01:09
Sorry für die Rechtschreibfehler
>> antworten
Gregor | 11.10.2013 17:59
Wo der Ralph Recht hat, da hat er Recht. Habe an anderer Stelle 8/10 vergeben und das war schon sehr gutmütig.
Marcel | 12.10.2013 00:23
Word.

Und das angeblich so sinnvolle, geniale und perfekte 3D war alles andere als das. Wirklich sinnvoll war es nie. Die Erde ist nun mal rund, in 3D wird sie nicht runder. Die Sterne bleiben auch dreidimensional im Idealfall einfach nur ein Punkt. Leider trat der Idealfall nicht immer ein: Durch den Ghosting-Effect gesellten sich kleine, schimmernde Begleiter dazu. Was an einem solch penetranten Ghosting-Effect perfekt sein soll, erschließt sich mir nicht. Außer, dass ich dafür 15 Euro hinblättern musste.

Tatsächlich hat keine einzige Szene den dreidimensionalen Effekt wirklich gebraucht. Allenfalls wurde die ohnehin schon vorhandene Orientierungslosigkeit verstärkt und die Explosionen ließen mich mehr zusammen zucken. Nils Krüger fasst das auf lulula.org so zusammen:

"Wenn also James Cameron hinsichtlich des Digitalkinos oder der 3D-Technik von einer Revolution des Kinos spricht, würde ich ihm an liebsten Brocken ins Gesicht lachen." und konkret zu Gravity: "Die sich ständig bewegende Kamera löst stabile Raumkoordinaten auf. Ich hatte Orientierungsprobleme und Schwindelgefühle (und das noch stärker in der 2D-Version, die 3D-Effekte fügen der Filmerfahrung nur selten etwas hinzu)."

Er spricht mir aus der Seele.
>> antworten
Fedi | 10.10.2013 14:04
Geiler Actionfilm, aber der erreicht - im Sci-Fi-Genre - nicht einmal die Klasse von SUNSHINE (über die richtigen "Klassiker" brauchen wir gar erst reden). Dafür sind die Figuren zu Platt und die Inszenierung viel zu kitschig. Aber wow - mich hat's gerissen und gebeutelt, wie sonst nur bei einem guten Gruselfilm. Ein definitives Kino-ERLEBNIS.
Ralph | 10.10.2013 14:15
Sunshine, dieser Müll!!! Ach Gott, Fedi. ;-)
Fedi | 11.10.2013 14:01
Sunshine ist super!!!


(Bis auf die letzten 20 Minuten...)
Chris | 12.10.2013 07:49
SUNSHINE find ich gut. Auch die letzten 20 Minuten. (Und
astrophysikalische Aspekte fließen in meine Bewertungen nie ein...)
: )
Harald | 12.10.2013 09:40
SUNSHINE sollte ich endlich mal nachholen.
Fedi | 12.10.2013 10:54
Ja, da stehen Leute auf einem Raumschiff und schreien dem Weltall entgegen, während die Sonne in feurigen Wellen alles verschlingt. Inklusive dem besten Soundtrack der letzten zehn Jahre (John Murphy - Adagio in D Minor, volle Lautsträke zum Frühstück^^). Also ja, Harald, den kannst du mal nachholen; SUNSHINE ist vor allem als audiovisuelles Erlebnis echt, echt gut.
Ralph | 12.10.2013 12:59
Ja, eben, das Ende. Und Enden sind ziemlich wichtig für Filme. Aber ich gebe zu, beim zweiten Mal hat es mich auch nicht mehr so gestört, aber da waren meine Erwartungen ja aufs rechte Maß gestutzt( auch was sag ich da:kahlgeschoren!). Also, ja vielleicht hast du eh recht. :)
Fedi | 17.10.2013 14:19
Man kann sich das Ende von Sunshine auch schönreden. Und rauchen. ;)Aber ja, mir hat er auch erst nach dem ersten Mal so richtig gut gefallen.
>> antworten
Hoermi | 09.10.2013 21:41
als 3 D Film ein echter Hammer, weil die Protagonisten ständig in
der Schwerelosigkeit herumfliegen - sprich ein Salto Mortale nach
dem anderen und der geneigte Kinozuschauer (und nur im Kino!)
dreht sich mit, bis der Magen beleidigt ist.

Zur Handlung: Clooney meets Bullock in einem Blockbusterfilm - es
wird gealbert, geweint und ein bißchen tiefgeschürft - Kubrick oder
gar Tarkowski sind da Lichtjahre entfernt

Fazit: ein super Kinoerlebnis mit sympathischen
Kinoschablonenhelden bei dem 3 D absolut Sinn macht (allein die
Betrachtung der Erde aus 600 km Höhe ist es wert) - in Sachen
genialer Handlung aber liegt z.b. Duncan Jones Moon weit vorne.
>> antworten
Ralph | 09.10.2013 09:42
1) Harald, ich fühle mich wahnsinnig geehrt, dass du mich jedesmal erwähnst, wenn dir eine Plansequenz gefallen hat. Bitte weiter so! :)

2) Pro Gravity: Sowas hat man echt noch nicht gesehen, der Film ist eine Wucht, die Spannung unerträglich und das Weltall der böseste Bösewicht aller Zeiten. Ich hasse es!!!

3) Contra Gravity: Als der Film vorbei war, war er aber auch in mir vorbei. Aus dem Augen, aus dem Sinn, sozusagen. Das heißt aus meiner Sicht oder sagen wir besser für mein Gefühl hat es grob an intellektuellem/emotionalem Tiefgang gemangelt, Vergleiche mit Solaris oder 2001 halte ich daher für grob übertrieben...

Genialer Blockbuster, aber nur eine Fußnote in der Filmgeschichte, weil nur im Bereich Technik Grenzen sprengend, inhaltlich "höchstens" solide.

8/10 atemberaubenden Momenten
Marcel | 09.10.2013 23:27
Agree. Die 8/10 sind vermutlich noch 600 km zu hoch angesiedelt. 2001 schwebt in ganz anderen Umlaufbahnen. Aber stimmt schon, spannend war's.
Fedi | 10.10.2013 14:09
Ich finde ja dass GRAVITY kein wirklicher Science-Fiction Film ist, sondern eher ein Actioner der halt über statt auf der Erde spielt. Die Leere, das Unbehagen, die Hoffnungslosigkeit; all das kommt praktisch nicht vor - der Weltraum wird in GRAVITY zu einem Spaziergang und einer Achterbahn harabgesetzt. Wirkt, aber das war's auch schon.
>> antworten
Tim | 08.10.2013 13:48
Der Film scheint dann wohl ein ordentlicher Spalter zu sein. Ich finde Gravity wahnsinnig spannend und sehr aufwühlend. Die Effekte sind großartig. Der erste 3D-Film in dem Story und Optik überzeugen. Dafür wurde 3D erfunden.
10 von 10 Löchern im Schädel
>> antworten
thomas | 06.10.2013 22:50
Lustig finde ich aus das Geschwafel um die Plansequenz im Film, hier 15 Minuten dort 17 wo anders 12 ich hab auf die Uhr geschaut und es waren nicht mal 7 Minuten aber egal.Achja die Musik Nervte mich auch ohne Ende.
Harald | 08.10.2013 13:55
okay, ich korrigiere auf 7.
thomas | 08.10.2013 17:54
Wie gesagt es ist eh egal.Fand nur lustig das überall andere Zeiten angegeben wurden, werde es dann auf DVD genau messen.:)
Fedi | 10.10.2013 14:10
ich hab aber auch über zehn minuten gezählt, aber vielleicht ist mir ein schnitt entgangen -- der film besteht ja eh nur aus plansequenzen ;))
>> antworten
thomas | 06.10.2013 22:34
So hab in mir jetzt angesehen leider wurden meine Befürchtungen bestätigt. Cuarón hat null Esprit oder sonst irgendein filmisches Talent das an Tarkowski oder Kubrick heranreichen würde wie man diesen Cast Away im Weltraum mit Meisterwerken der genannten Herren vergleichen kann ist mir Rätselhaft oder reicht der Weltall als gemeinsamer Nenner aus? Die Kamera, Effekte ja alles sehr gut aber ich fühlte mich dauernd als würde gleich irgend eine Pop Göre um die Ecke kommen und mir entgegen singen "hä das ist mein neuer Super Cooler Videoclip ?ich meine damit das mich die Effekte im Zeitalter von CGI nicht wirklich beeindrucken konnten sondern eben eher an die glatte Videoclip Ästhetik der letzten Jahre erinnerte. Bullock übernimmt den Part von Tom Hanks hier sehe ich die meisten Parallelen everybody?s darling kommt in Notsituation und kämpft um sein Leben da wird halt auf den Oscar geschielt und so was ist für mich immer ein Minus. Also für alle die Cast Away im Weltraum sehen wollen rein ins Kino für die die Philosophisches Kino mit Mind-Trips sehen wollen heißt es auf die Klassiker zurückgreifen oder weiter warten aus meiner Sicht.
>> antworten
Fedi | 05.10.2013 16:16
kurz:

- die ersten 48 sekunden würden als trailer genügen
- buäh, children of men
- star wars ist keine scifi sondern fantasy
- piratebay-hate as usual
- ah, verdammt. die kritik macht echt lust.
Bernhard | 08.10.2013 18:59
Du sagst piratebay-hate as usual - ich würde sagen, PirateBay hate as needed.
Fedi | 10.10.2013 14:13
Ja, nein. Das ist eines meiner Lieblings-Kriterien bei Harald-Kritiken. ;)
>> antworten
thomas | 05.10.2013 08:14
Ich habe Angst das es so wird wie in Alfonso Cuarón Megalangweiler "Children of Men".Aber ich lasse mich gerne Überraschen.
martin | 05.10.2013 11:51
CoM ist einer meiner Lieblingsfilme. Gravity
hat damit aber nichts zu tun. Der Autor hat
recht: diesen Film muss man im Kino sehen!
>> antworten
Djan | 05.10.2013 02:42
harald gibt 10?!
aber stimmt schon ein wahnsinns film, optisch und akustisch vor allem perfekt und ich meine WIRKLICH PERFEKT :-))
sandra bullock spielt eigentlich auch ganz gut wobei SPOILER!
mich die geschichte mit ihrer toten tochter und die aufgrund dessen herbeikonstruierte todessehnsucht ihrerseits mir dann ein wenig auf die nerven ging, warum nicht einfach die astronautin dabei zeigen wie sie sich von station zu station hangelt und versucht zu überleben...mehr gezeichnet wurde der charakter durch die tochter story auch nicht... wurde dann aber vom wodkaauftritt von clooney wieder gut gemacht....
SPOILER ENDE
geiler film, auf jeden fall einer der besten in diesem jahr, stimmt schon!! 9/10 finde ich :-)
Harald | 05.10.2013 08:59
die sache mit dem kind wurde auch in anderen reviews
bemängelt. vielleicht hätte ich das vor 10 jahren
auch noch störend empfunden. aber seit ich selbst
eine tochter habe, hat sich mein blickwinkel auf
kinder(schicksale) im film massiv geändert. it's a
parent thing young people won't understand :)
Manolo | 08.10.2013 02:29
Hm, ich war gespannt auf die Rezension hier und bin
dann doch etwas enttäuscht! Ich ging mit der
Erwartung einer 10 von 10 ins Kino, die Dialoge und
Teile des Soundtracks fand ich dann leider etwas
ernüchternd, vor allem die Dialoge! Die Geschichte
mit der Tocher scheint mir arg konstruiert, als ob
die Schreiber die Intention hatten, so kurz wie nur
möglich die Todessehnsucht zu begründen, fand ich
nicht authentisch. Auch fand ich die Gepräche von
Clooney mit der Station und von Sandra Bullock mit
dem Asiaten störend, allesamt nicht wirklich
überzeugend, ich bin allerdings auch kein großer
Sandra Bullock Fan (allerdings scheint die ja keiner
zu mögen:)) und ich hab mir den Streifen auf deutsch
angeschaut. Alles in allem aber ein toller Film, ich
würde eine 8 von 10 geben!
>> antworten
Bernhard | 05.10.2013 01:50
Klingt, überraschender Weise, interessant - aber Sandra Bullock geht leider gar nicht. Ich kann die Frau in Filmen nicht ertragen. Zumal sie auch in einigen meiner persönlichen "schlechtesten Filme aller Zeiten" mitspielt ("The Lake House" u.ä.)
Harald | 05.10.2013 09:08
ich hab sie erst beim abspann erkannt ...
Bernhard | 08.10.2013 18:54
Jetzt wo ich weiß dass sie es ist, wird es mir leider nicht so gehen ;)

Aber andererseits ... Alfonso Cuarón sollte Bullock mehr als ausgleichen ... Children of Men war großartig.
>> antworten


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