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Hobbits und Piraten im Paradies

Wie Filmreihen zum Kassenschlager werden

Nicht viele Trilogien schaffen es, das Level bis zum Schluss hoch zu halten. In einigen Fällen ist der erste Teil hervorragend, aber die Fortsetzungen kommen nicht an dieses Niveau heran. Das komplette Gegenteil hat Peter Jackson mit seiner Herr der Ringe Trilogie bewiesen, bestehend aus Die Gefährten (2001), Die zwei Türme (2002) und Die Rückkehr des Königs (2003).

Es ist nicht nur eine Produktion der Superlative, die weltweit Millionen von Fans gefunden hat, sondern auch die erfolgreichste Trilogie, wenn man alle Einspielergebnisse und die verkauften Fanartikel zusammenzählt. Insgesamt wurde der Herr der Ringe 30 Mal für den Oscar nominiert und konnte schließlich 17 der begehrten Trophäen für sich gewinnen. Als einziger der drei Teile wurde zudem Die Rückkehr des Königs als bester Film ausgezeichnet. Alleine dieser Teil ist, gemessen an den Kinoeinnahmen, die siebterfolgreichste Produktion auf der Welt.

Nicht nur Hobbits, auch Piraten begeistern

Nach diesem Riesenerfolg glaubte kaum jemand, dass eine andere Produktion dem Herr Der Ringe das Wasser reichen könne. Doch im Jahr 2003 lief mit Der Fluch der Karibik eine ebenfalls erfolgreiche Filmreihe an. Zwar ging es hier nicht um Hobbits, die das Böse bekämpfen und schließlich einen Ring vernichten müssen, sondern um einen Piraten namens Jack Sparrow, der seine liebgewonnene "Black Pearl" vom finsteren Captain Barbossa zurückerobern möchte. Begleitet wird Sparrow von Will Turner alias Orlando Bloom, der seinerseits um die Gouverneurstochter Elizabeth Swann kämpft.

Auf den gelungenen ersten Teil folgte Der Fluch der Karibik 2 (2006), danach Am Ende der Welt (2007) und schließlich Fremde Gezeiten (2011). Gemessen am Einspielergebnis zählt der Fluch der Karibik 2 zu dem weltweit zehnterfolgreichsten Film. Die Fortsetzung Am Ende der Welt gilt mit ca. 300 Millionen US-Dollar als teuerste Filmproduktion überhaupt.

Ein Duell zwischen spektakulären Drehorten

Es steht außer Frage: die schauspielerische Leistung, die packende Handlung und die musikalischen Kompositionen haben sowohl dem Herr der Ringe als auch Fluch der Karibik zum Erfolg verholfen. Doch es ist nicht von der Hand zu weisen, dass auch die Drehorte einen großen Anteil daran haben. Schließlich erfreuen sich die Zuschauer bei Der Herr der Ringe am Anblick der traumhaften Landschaften Neuseelands, wie etwa die in Matamata, Wellington oder Nelson.

Demgegenüber steht Der Fluch der Karibik und - wer ahnt es nicht - die Karibik. Doch was selbstverständlich klingt, entpuppte sich für Regisseur Gregor Verbinski als "harte Nuss", da viele der karibischen Inseln stark besiedelt sind. Doch schließlich entschloss man sich für St. Vincent & the Grenadines, genauer gesagt für die Bucht von Wallilabou, und konnte dadurch eine authentische Atmosphäre schaffen.

In der Tourismusbranche zählen Neuseeland und St. Vincent schon lange zu den weltweiten Top-Spots. So waren die beiden Erfolgsproduktionen Herr der Ringe und Fluch der Karibik für das Reiseportal Expedia.de ausschlaggebend dafür, das Duell der Super-Drehorte auszutragen, bei dem Ian Brodie, Autor von "Der Herr der Ringe Reiseführer zu den Schauplätzen" gegen Kim Halbich, Managerin des Bootstour-Anbieters "Fantasea Tours" auf St. Vincent, angetreten ist. Am Ende gab es einen nur denkbar knappen Sieg.


Dein Kommentar >>
Und | 08.03.2014 22:28
Nu?
djan | 11.03.2014 13:27
reise mit expedia buchen ;-)
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