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GOOD MOVIES FOR BAD PEOPLE
Justice League

Justice League

SUPERHELDENACTION: USA, 2017
Regie: Zack Snyder
Darsteller: Ben Affleck, Henry Cavill, Gal Gadot, Jason Momoa, Ray Fisher, Ezra Miller

STORY:

Der Bösewicht Steppenwolf bedroht die Erde, indem er sich die Abwesenheit Supermans zunutze macht und mit seiner fliegenden Untotenarmee nach drei Boxen sucht, welche zusammen den Untergang der Welt herbeiführen können. Also trommelt Batman die größten Helden samt ihren Fähigkeiten zusammen, um die Erde mal wieder vor ihrer Vernichtung zu retten.

Wie, das wars schon? Ja das war es leider schon. Mehr gibt die Story nicht her. Spricht ja für Popcornkino par excellence. Schauen wir mal!

KRITIK:


Wer macht da mit? Viele die schon bei den drei Vorgängerfilmen MAN OF STEEL, WONDER WOMAN und BATMAN VS. SUPERMAN auch dabei waren. Regie führte wieder Zack Snyder. Ben Affleck, Henry Cavill, Gal Gadot, Diane Lane, Jeremy Irons, J.K. Simmons, Amy Adams, Connie Nielsen u.v.m. Neu dabei sind die Newcomer Ezra Miller als Flash und Ray Fisher als Cyborg, Jason Momoa (Game of Thrones) als Aquaman , ebenso Johnny Depp-EX Amber Heard als Atlantierin und spätere Aquaman-Gespielin Mera, deren Rolle sich aber stark begrenzt hält, von ihr wird man wohl mehr im passenden Aquaman-Film sehen. Ciaran Hinds (ROM, Game of Thrones) spricht im Original den Widersacher Steppenwolf. Alle Hauptcharaktere werden noch ihren eigenen Film bekommen, sofern sie es nicht schon haben.

Was kann der Film? Die Herkunft bzw. das Anwerben aller Figuren wird nur ganz kurz angeschnitten. Im Grunde läuft alles ganz einfach ab, einer nach dem anderen schließt sich Batman und der Justice League an, wobei das nach kurzer Bedenkzeit dann immer ganz schnell geht, die Motivation der einzelnen Charaktere ist dabei nicht immer nachzuvollziehen. In diesem Fall wäre wohl weniger mehr gewesen. Einfach ein paar Superhelden in einen Topf schmeißen, kräftig umrühren und durchschütteln, funktioniert so einfach nicht. Das ging schon in SUICIDE SQUAD mit Superschurken schief.

Vielleicht hätte man es wie der Konkurrent Marvel machen sollen und vorher die Einzelfilme bringen, dann hätte man sich diese lieblose und hektische Einführung sparen können. Auch die Stars in ihren Nebenrollen gehen komplett unter bzw. sind nur noch schmückendes Beiwerk. Der Film ist so vollgepackt, dass für die meisten Charaktere nur einzelne Szenen übrig bleiben. Leider sind die Mitglieder der Justice League allesamt ebenso eindimensional wie ihr Gegenüber Steppenwolf, der bisher nur Comicfans ein Begriff war, im Gegensatz zu seinem Anführer Darkseid, einem Erzfeind Supermans, der im Film nur kurz erwähnt wird.

Ein mürrischer Batman, ein aufgesetzt witziger Flash, ein neuer Whisky trinkender Aquaman, der ja sonst immer aalglatt war, eine stets positive Wonder Woman und ein alleskönnender Cyborg, der nicht weiß wo er hin will. Das macht anfangs Spaß, nervt aber besonders bei Flash schnell, und spätestens im letzten Drittel des Films verlieren die Mitglieder immer mehr an Konturen, da geht es dann nur noch um Effekthascherei.

Der Film ist streckenweise ein komplett anderer Film als es Batman vs. Superman war. Hier reiht sich eine Actionszene an die nächste, man hat auch kaum Zeit drüber nachzudenken, ob eine Szene jetzt Sinn ergibt oder nicht, im Gegensatz zum teilweise philosophischen Vorgänger, ein bisschen was von beidem hätte dem Film nicht geschadet, vor allem der Tiefgang sowohl der Figuren als auch der Story fehlen im Grunde völlig.

Der Film bietet dafür kurzweilige Action im Dauergang, was durchaus Spaß macht. Großartige Wendungen oder Überraschungen sucht man vergebens, was den Film auch ziemlich vorhersehbar macht. Auch, dass man Superman zurückholen will dürfte wohl keinen überraschen, im Gegenteil das macht den Film nur berechenbar. Am Ende geht man aus dem Film und denkt sich: "Nett, aber auch nicht mehr". Ein unterhaltsamer Film, den man jedoch ebenso schnell wieder vergisst. Deshalb bewerte ich den Film auch "nur" als reinen Actionfilm, und nicht das was er hätte sein können.

Justice League Bild 1
Justice League Bild 2
Justice League Bild 3
Justice League Bild 4
Justice League Bild 5
Justice League Bild 6
FAZIT:

Marvel hat nach wie vor die Nase vorn, was Superheldenfilme betrifft. Das ändert auch JUSTICE LEAGUE nicht. Und das sage ich als DC Fan. Zu Recht. Der Film ist kein komplettes Desaster, er vermag aber auch nicht das Ruder rumzureißen. Einzig und allein die zweite Post-Credit-Szene entschädigt (zumindest mich) für ein überteuertes Kinoticket. Wer sich mit DC Superschurken etwas auskennt bzw. die ersten zwei Staffeln ARROW gesehen hat, dürfte genauso hellauf begeistert sein. Für Superhelden- und Actionfans dürfte ein Gang ins Lichtspielhaus sowieso Pflicht sein. Alle anderen können eigentlich warten, bis die längere Extended Version auf Disc erscheint, die den Film hoffentlich etwas aufwertet.

WERTUNG: 7 von 10 Besuchen auf Lex Luthors Yacht
Gastreview von Dominik Schreiter
Dein Kommentar >>
Tuvok | 17.02.2018 23:46
Ich glaube weil Henry Cavill, der Supermann Darsteller an ?Mission: Impossible 6? spielt hat er den Schnurbart nicht abrasieren wollen oder können und hat deswegen das Budget des Filmes um 6 Millionen US $ erweitert, schon irre was? Schon mal was von falschen Bärten gehört? Naja er durfte halt nicht, auch blöd irgendwie.

Aber ich glaube bei dem 220 Millionen US $ teuren Budget ist das egal, dennoch hätte ich mir den 118 Minuten Film anders vorgestellt, der wie bei den Marvel Filmen am Ende noch einen kleinen Nachdreh hat, ja auch was Cooles.

Man redet übrigens immer von einer Koalition in der Politik, hier sind es einige Superhelden die gemeinsam koalieren obwohl sie sich gar nicht so richtig leiden können.

So was anderes, wieso in aller Welt hat man den Film nur 2 Stunden laufen lassen, wieso hat man einige Figuren nicht im Film besser eingebracht? Cyborg kennt keiner, den Flash nur aus der Serie, also auch keiner, bis auf die ganz alte Serie, die war gut, und ich muss sagen, Ezra Miller passt nicht wirklich und im Gegensatz zu den Comicheften ist der Anzug wirklich schlecht, denn der kam aus dem Siegelring von Barry Allen, der im Film aber so einen Cyber Anzug trägt, und man nie sieht wie der den anzieht, das hat man bei Spiderman immer besser hinbekommen, und in den Comics hat Barry Allen keinen Vater im Knast glaube ich.

Hätte man für die Superstars eigene Filme gemacht, 2018 kommt z.B. Aquaman und 2019 der 2. Teil der Gerechtigkeitsliga, und ein 2. Wundergirl Film, dann hätte man eigentlich viel mehr über die Stars erfahren, das war hier nicht so gut, ich finde das halt.

Übrigens wegen Ezra Miller, dem Darsteller vom Roten Blitz, so hieß er in Deutschland in den Comics, da muss ich sagen er hat wenigstens ein paar Lacher auf seiner Seite und weil er so ein Kindskopf ist, ist er auch Recht sympathisch, aber eine große Schauspielleuchte leider nicht, auch das mit den Blitzen wenn er läuft das fand ich auch nicht so gut, das hat mir nicht so gut gefallen, aber mir gefiel wie er reagiert hat und wie nerdig er war, und ja wie er schnell war, aber stolpern? Nun das geht gar nicht.

Ach ja, im Film gibt es ja den Steppenwolf, der nichts mit der Rockgruppe zu tun hat, ich finde der ist super animiert, nur wieso will er Welten zerstören ,wer sind seine Familienmitglieder, wieso ist er Single, hat er einen guten Psychiater, wovon ernährt er sich, was war das dauernd für ein Strahl der runterkam und ihn rauf holte und wieso wollte er alles zerstören was hat er für eine Motivation gehabt, was war das für eine Waffe, wieso war sie unzerstörbar?

Was super war im Film das gewaltige Heer von Amazonen die den Würfel retten, Steppenwolf besiegen wollen doch wo sind die anderen, dann sieht man Herkules kämpfen und gegen Steppenwolf fast gewinnen und ja das war schon schön, ich mag so Schlachtenszenen. Was ich auch übrigens gelesen habe, ist beim 2. Teil von den Typen, das wird 2019 sein, ist es fraglich ob Ben Affleck noch Lust hat den Batman zu spielen und ob nicht die Grüne Leuchte auch mit im Film auftreten wird, der war übrigens Recht gut und man hätte längst einen 2. Teil machen sollen.

Ach ja, angeblich Jack Gyllenhaal könnte Batman spielen, oh meine Güte. Übrigens wer sich wundert wo die ganzen Superstars sind, Shazam bekommt einen neuen Film, ja so ein Junge der einen Magier traf der ihn zu einem Unverwundbaren Star macht, ja und der kämpft gegen Black ADAM den Dwayne Johnson spielen soll, ja der war dann auch Mitglied der Gerechtigkeitsliga.

Was mich auch am Film gewundert hat, Cyborg, Victor Stone ist im Film von einer Explosion umgekommen und in den Comics ist er super intelligent geworden weil seine Eltern Experimente mit ihm machten. Und nach einem Unfall haben sie eben alles ausgetauscht bei Victor, und im Film war es nur ein Vater ja wo ist die Mutter.

Super fand ich übrigens wieder Wonder Woman, ich mag Cal Gadot, so eine schöne Frau, die ist glaube ich sogar schön wenn sie schwanger ist und Durchfall hat, eine wunderbare Frau, die in ihrem Solo Film einfach super war, meiner Meinung nach der Beste Film der letzten Comic Verfilmungen außer den Avengers. Und ja hier im Film ist sie irgendwie so mütterlich und auch ein paar nette Oneliner hatte sie, aber nichts Lustiges. Die Frau ist bombastisch wirklich, was die alles kann, in den Comics gibt es sie seit 1941, und wurde von einem Ehepaar geschaffen, ja wieso nicht, endlich mal Frauen in den Comics.

Und sie hat super Gimmicks. Die Armbänder sind von Zeus, ihr Lasso von Gaia, und sie war sprichwörtlich ?so schön wie Aphrodite, so weise wie Athene, stärker als Herkules und schneller als Mercur? und dann traf sie den blinden asiatischen Kampfsportgenie I Ching, und da lernte Diana Prince ? so heißt sie in den Comics und i Film als Mensch ? die ganzen fernöstlichen Nahkampf Arten und wurde mehr als Abenteuerin denn als Superheldin interpretiert. Im Film eher ein Superheld.

Übrigens, den Superbösewicht Steppenwolf spielt ja Ciarán Hinds mit einer Menge an Digitaler Computer Technik und er passt wirklich gut. Jedenfalls der kannte sich mit der ganzen Technik nicht aus und mußte Freund Liam Neeson fragen der ihm half sich da zu Recht zu finden.

Was schade ist, dass Laurence Fishburne keinen Cameo Auftritt hat, weil er eine Menge anderer Filme hatte oder so. Übrigens die Gadot macht alles selber, denn sie kann Kung Fu, hat gelernt Kick Boxen, Schwert Kampf, kennt sich mit Brasilianischem Jiu-Jitsu aus und Capoeira kann sie auch, eine wahrhaft mächtige Frau in echt.

Ich glaube hätten andere Regisseure den Film gemacht wie Lana Wachowski und Lilly Wachowski die wie Ben Affleck vorgesehen wäre, hätte man den Film anders machen können. Jedenfalls eine stimmt, weil ja Barry Allen sich der Speed Force bedient, das ist so eine Art Dimension, und sich außerhalb der Zeit bewegt, vibriert auch die Atmosphäre und der Körper verbraucht viele Kalorien was in dem Film gut rüberkommt.

In den Comics kann Flash sehr wohl so schnell wie Licht sein und wenn er schneller werden will versetzt er seinen Körper in Vibration, und ja in Wirklichkeit ginge das nicht weil dann auf der Erde viel mehr Zeit vergehen würde, also das ist nur Comic. Weil bei Zack Snyder übrigens wer in der Familie starb, das ist der Regisseur vom Film, mußte Avengers Regisseur Joss Whedon den Nachdreh machen, auch arg was?

Was mich am Film am meisten gestört hat, Aquaman, Flash, und Cyborg, die Storys weiß man nicht, Aquaman ist so etwas nicht gut unterwegs von den Dialogen her, man erfährt wenig über ihn und er wirkt eigentlich wie ein Stuntman wie ein Sidekick, das war nicht so gut. Schade eigentlich.

Ich finde der Film ist ein Popcorn Film so richtig cool, die Effekte sind super, aber leider hat man vergessen bei dem Film mehr Spannung einzusetzen.

Worum geht es denn eigentlich:

Nach dem Tod Supermans in Batman v Superman: Dawn of Justice trauert die ganze Welt um ihn. Gleichzeitig kehrt auf der Insel der Amazonen der Schurke Steppenwolf, welcher sich von Furcht ernährt, mit seiner Armee aus Paradämonen auf die Erde zurück. Er hatte bereits vor tausenden von Jahren versucht, die Welt zu erobern, war damals jedoch von einer Allianz bestehend aus Olympischen Göttern, Amazonen, Menschen, Atlanten und Green Lanterns besiegt worden. Um seine Rückkehr zu verhindern waren damals drei Mutterboxen auf der Erde verstreut worden und jeweils eine in die Hände der Amazonen, der Atlanten und der Menschen gegeben worden. Nur mit ihrer vereinten Kraft wäre es Steppenwolf möglich die Erde zu erobern. In der heutigen Zeit schafft es Steppenwolf, die Mutterboxen der Amazonen und der Atlanten in seine Gewalt zu bringen. Nur die Mutterbox der Menschen, welche mittlerweile von der Organisation S.T.A.R. Labs bewacht wird, ist für ihn nicht auffindbar.
Gleichzeitig versucht Batman ein Team aus Superhelden zusammenrufen, um Steppenwolf abermals zu besiegen. Er rekrutiert nacheinander Wonder Woman, The Flash, Aquaman und schließlich Cyborg. Gemeinsam schaffen sie es, die letzte Mutterbox zu finden. Batman entscheidet sich dazu, die Energie der Mutterbox zu einer Wiederbelebung Supermans zu verwenden. Die Wiederbelebung ist ein Erfolg, jedoch kann sich Superman an nichts erinnern. Er attackiert Batman und dieser kann sich gerade noch retten, indem er Supermans Freundin Lois Lane hinzuholt. Mit Hilfe von Lois kommen Supermans Erinnerungen langsam wieder zurück. Um ihn erholen zu lassen ziehen sich Lois Lane und Superman in ihr ehemaliges Haus auf dem Land zurück.
Da die letzte Mutterbox nun unbewacht ist, schafft es Steppenwolf mühelos, sie zu erlangen. Nun im Besitz aller drei Mutterboxen will er sie vereinen um deren gesamte Energie zu nutzen. Die Superhelden-Gruppe schafft es jedoch, die Boxen zu trennen und Steppenwolf so zu besiegen. Durch die Zerstörung seines Plans befällt Steppenwolf selbst plötzlich die Furcht und er wird von seinen eigenen Paradämonen attackiert. Durch ein sich auftuendes Wurmloch verschwinden schließlich auch die Paradämonen.

Ich finde man hätte den Darstellern oder Superhelden einfach mehr geben müssen. Ich meine mehr an Spannung, irgendwie war der Film leicht absehbar aber egal, es waren super Szenen super Effekte super CGI, aber das alles hilft nicht dass der Film etwas abstinkt gegenüber den Marvel Filmen und zwar gewaltig. Leider dafür war der Film nicht so kompliziert wie der Vorgänger wo Batman gegen Superman kämpfte und der im Directors Cut 170 Minuten gedauert hat.

Nun ich mag den Film er ist etwas von den Darstellern hölzern, nicht so gut umgesetzt aber das macht nichts, ich bin ein Comic Fan und mag den Film darum gebe ich 85 von 100 Punkten.
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Djan | 23.11.2017 18:57
schöne review dominik!
kann mit comic verfilmungen dieser art jedoch absolut nichts anfangen. wirkt alles sehr substanzlos und geht für mich in richtung brot und spiele :-) aber jedem das seine!
DavinFelth | 23.11.2017 19:57
Danke dir! Kann ich gut verstehen, ich halte das ebenso, Sehen und Sehen lassen :)
wiesl | 23.11.2017 20:08
Du stehst doch drauf, ziehst Dir heimlich immer die X-Men Trilogie rein...
wiesl | 23.11.2017 20:09
@djan
djan | 23.11.2017 21:56
@wiesl
tut mir leid, hab nicht zugehört, schaue grad die neue staffel voice of Germany!!1!1
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