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Logan: The Wolverine

Logan: The Wolverine

ACTIONDRAMA: USA, 2016
Regie: James Mangold
Darsteller: Hugh Jackman, Dafne Keen, Patrick Stewart, Boyd Holbrook

STORY:

Wir schreiben das Jahr 2029. Mutanten sind nahezu ausgestorben. Logan der Wolverine ist der Letzte seiner Art. Seine übermenschlichen Kräfte sind im Schwinden begriffen. Er wird sie aber noch dringend brauchen. Gilt es doch, ein 11-jähriges Mädchen zu beschützen, dessen Krallenfinger uns bekannt vorkommen ...

KRITIK:

Nein, nichts läge mir ferner, als mich zum Experten für das X-Men-Universum aufzuspielen. Ich weiß gar nicht mal mehr, wie viele der bislang zehn X-Men und Wolverine-Filme ich tatsächlich gesehen habe. Allzuviele waren es jedenfalls nicht. LOGAN hingegen, dem epischen Abschluss der Mutantensaga, habe ich regelrecht entgegengefiebert. Schuld daran ist meine kleine filmliebende Facebook-Blase, die mich mal wieder massiv angefixt hatte. "This year's FURY ROAD" schrieb Freund S., und Freund C. postete euphorisch: "Die beste Comic-Verfilmung seit THE DARK KNIGHT." Da sitzt man natürlich in der ersten Reihe.

LOGAN also. Dieser Mann hat nicht nur den Namen und die rustikale Erscheinung eines alten rumänischen Gebrauchtwagens, sondern auch dessen Zustand: Es geht ihm schlicht dreckig. Mit einer Ernsthaftigkeit, die man einer Comic-Adaption schwerlich zugetraut hätte, wagt sich LOGAN an die großen Themen heran: Das Altern, das Leid, den Verfall, diese verdammte Vergänglichkeit.

Wem nach Ironie, bunter Kostüme und endloser CGI-Schlachten ist, der wird wohl unruhig im Kinosessel hin und her rutschen. LOGAN ist nämlich ein ausgesprochen ruhiger, reduzierter und vergleichsweise actionarmer Film. Wenn der Wolverine aber einmal seine Krallen ausfährt, dann wird es schmerzhaft und blutig. Ich meine: So richtig blutig. Ja, wenn uns alten Splatter-Veteranen damals, in den grauen Videotheken-Vorzeiten jemand erzählt hätte, dass irgendwann in ferner Zukunft groß budgetierte Blockbuster auf uns zurollen werden, in denen Köpfe von Kindeshand (!) abgetrennt, Körper aufgespießt und meterlange Blutfontänen verspritzt werden, wären wir wohl in schallendes Gelächter ausgebrochen.

Zu Lachen gibt es hingegen wenig in LOGAN. Ein fast schon heiliger Ernst durchzieht diesen Film, der dreckigen Anti-Western und düsteren Action-Klassikern deutlich näher steht als dem pompösen Glamour des zeitgenössischen Comic-Kinos. Ein beachtlicher Film also, dem vielleicht ein wenig seine Überlänge in die Quere kommt. Und die Tatsache, dass erst kürzlich mit Mel Gibsons BLOOD FATHER ein atmosphärisch und auch thematisch eng verwandter Film auf DVD veröffentlicht wurde.

PS (mit kleinem Spoiler): Wenn es einmal so weit ist, wünsche ich mir auch dieses Steingrab am Ufer eines idyllischen Waldsees in der menschenleeren Wildnis von North Dakota. Und Johnny Cash soll dazu singen. "The Man Comes Around". Bester Abspann-Song ever.

Logan: The Wolverine Bild 1
Logan: The Wolverine Bild 2
Logan: The Wolverine Bild 3
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FAZIT:

Der epische, düstere Abschluss der X-Men-Saga: Eben kein hektisches, CGI-verliebtes Superhelden-Spektakel, sondern ein ebenso knochenhartes wie emotionales Action-Drama. Es geht ans Eingemachte.

WERTUNG: 8 von 10 Krallenfinger
Dein Kommentar >>
Tuvok | 12.03.2017 08:24
Es waren einmal 137 Minuten ein schöner Film, den der Regisseur James Mangold gemacht hat. Ein toller Amerikanischer Regisseur der mich schon bei ?Walk the Line? verzaubert hat. Diesen Film hier hat er auch irgendwie hingezaubert doch einen entscheidenden Fehler machte er, am Ende aller Marvel Verfilmungen war doch immer noch was am Ende und ja alle haben gewartet oder viele und nichts kam das fand ich sehr schade, das ist echt selten, beim 10. X-Men Film. Naja nicht so ganz X-Men, es geht ja in diesem Film eher um eine veränderte Zeitlinie wo sich Wolverine aufhält.

Dass der 97 Millionen US $ Film ganz3 315 Mille weltweit nur einspielte liegt darin dass er keiner richtiger Action X-Men Monster Marvel Hoch Budget Film ist mit Super Special Effekten dafür aber ein Film mit Tiefgang, mit Emotionen mit einigen Überraschungen und einem guten Drehbuch, sehr viel Menschlichkeit und einem hervorragendem Hugh Jackman.

Damals hat Mark Millar ein Comic geschrieben. Old Man Logan, der Schotte ist Comic Autor und wieso er gerade diese Geschichte geschrieben hat weiß ich nicht, der hat früher übrigens bei DC Comics geschrieben ist aber dann zum besseren Marvel Konkurrenten gegangen.

Sehr gut in dem Film ist ein Neuling, Laura Kinney im Film, Dafne Keen in echt, die kleine Lady spielt hervorragend, die ruhige stoische ernste Art, die wirklich furchteinflößend ist, erinnert mich an einen Haley Joel Osment und anderen Kinderstars, und die Dame ist echt gruselig mit ihren 11 Jahren.

Die Handlung ist einfach:

Im Jahr 2029 wird ein deutlicher Rückgang der Mutanten-Population verzeichnet. Im Laufe der Jahre verblasst zudem Logans Heilfaktor, CHARLES XAVIER leidet unter einer Alzheimererkrankung und die X-Men gibt es nicht mehr. Als eine Organisation den Rest der verbleibenden Mutanten aufsucht, um sie als Soldaten zu rekrutieren, gerät LOGAN zwischen die Fronten. Mit Hilfe eines jungen Mädchens namens LAURA KINNEY, einem aus LOGANS DNS entwickelten weiblichen Klon von WOLVERINE, versucht LOGAN die
Organisation zu zerschlagen.

Toll ist übrigens das in dem Film auch ein alter Bekannter auftaucht, Caliban, ja der vom vorigen X-Men Film gegen Apocalypse, ein Albino, ein Mutant selber der andere Mutanten orten kann. 2013 haben die mit dem Dreh angefangen. 17 Jahre ist übrigens die Geschichte von Jackman als Wolverine bekannt ja so lange ist es her als der 1. X-Men Film angefangen hat, ur arg. Und nun nicht mehr, ja Jackman hat einfach keine Lust mehr. In den Comic gibt es 8 Folgen also 8 Hefte oder so und dieser Film ist sozusagen ein Zusammenschnitt, übrigens Comics, in dem Film erwähnt Wolverine dass die Comics anders sind, dass das echte Leben ganz anders ist und das ist auch gut so, ja die Hefte die Comics, die aus dem vorigen Jahrtausend zu stammen Scheinen sind wirklich Geschichten die Wolverine nie so erlebt hat und noch dazu mit dem gelben Taucheranzug, ja Leute die diese Comichefte kennen wissen wovon ich rede.

Was ich an dem Film nicht so ganz mochte aber irgendwie doch akzeptierte meine Freundin gar nicht möchte ist der Bodycount, fast 100 Leute gehen drauf, der Film ist grausam, viel Spannung ist nicht immer was ich nicht so immer sagen kann aber meine Freundin meint das und die hat sicher Recht, vor kurzem war ja Frauentag.

Der Film der wie ein Road Movie Action Eastern daherkommt ist so konzipiert das er einfach gewaltsam sein mußte und weil Jackman das auch wollte was mich auch gewundert hat da ich ihn als Kinderstar sehe irgendwie, ja da hat er sogar gemeint er verzichtet auf einige Millionen ? Gage, das ist mal eine Ansage oder?

Ich glaube Mangold hat den Film deswegen so gewalttätig gemacht weil ein großer Teil der Leute diesen Film so sehen wollten, einfach mehr Action und einfach mehr Blutfaktor. Ursprünglich wollte PATRICK Stewart der einen 90 Jährigen Charles X. Xavier spielt, sogar nur einen Cameo-Auftritt hat aber doch mit gespielt was eh gut ist, er passt sehr gut in die Rolle vom Film.

Ich frage mich was mit dem Plan ist Sinister im Film zu bringen was ja auch gewesen wäre, das ist einer der ärgsten Schurken der X-Men Welt. Der hieß ja sind en Comicheften Nathaniel Essex und war ein Biologe. Und ein Genetiker. Der hat ja das X-Gen gefunden. Der hat dann Menschen entführt und Experimente gemacht. Durch die Hilfe von Apocalypse der den Irren entdeckt hat, wurde er fast unsterblich und seine Kraft wurde vervielfacht, darum ist er ja so stark. Der hat auch im 19. Jahrhundert schon gelebt. Seine Forschungen von dem Arzt waren dafür verantwortlich dass Wolverine dann erschaffen wurde und Deadpool.

Klar ist der Film grausam aber irre realistisch und das ist was den Film auch auszeichnet. 10 Kg hat Stewart für den Film abgenommen um Xavier zu spielen. Und das war das Erste Mal in seinem Leben dass er Gewicht verlor für eine Filmrolle. Ach ja, der Film im Film das war ?Mein großer Freund Shane? ein Film den man sicher schon gesehen hat, ich schon der ist super.

In dem Film tritt Stan Lee auch nicht auf, wieso weiß ich nicht. Ach ja und die X-Men Comichefte in dem Film die vorkamen die sind übrigens für den Film erfunden. Ja ich muss sagen mir hat Hugh Jackman sehr gut gefallen, er verleiht dem Ganzen eine gewisse Struktur, der Schauspieler ist sehr gut meiner Meinung nach, und er spielt auch realistisch und gut.

Wieso Ian McKellen in dem Film nicht mitspielt was er ja wollte hat damit übrigens zu tun dass die Geschichte eine andere ist. Nun ich muss abschließend sagen was ich nicht so ganz gut fand, wieso lässt man im Film ein Mädchen das ein Kind ist so grausame Szenen spielen, auch wenn das getrickst ist, da geht es um das Töten und ich glaube kaum dass es gut ist für ein Kind und wenn ich ein Vater wäre, würde ich meinem Kind so was nicht erlauben.

Übrigens der Chrysler 300, die Limousine im Film die gibt es auch nicht da es ein 2024 er Modell ist ja ich finde den Wagen gut, und wieso die Wagen alle so altmodisch sind und die Leute auch so altmodische Waffen haben, also in 12 Jahren erwarte ich mir mehr Technik eigentlich.

Zurück zu den Darstellern ich fand die sehr gut, auch wie Stewart gespielt hat, wie er den Alzheimer OPA gespielt hat, einfach gut, er ist ein hervorragender Schauspieler und es gibt keinen besseren als ihn als Xavier. Ach ja, im Film kommt ein Samurai Schwert vor, das ist dasselbe wie im 2. Wolverine Film der 2013 in die Kinos kam der nicht so blutrünstig war, ja da hat er auch seine Kraft verloren wie in dem Film aber wieso das so ist, wieso er so wurde und was in den Jahren passierte, was mit den Mutanten los war, das hätte ich gerne gewusst und gesehen.

Und im Film kommt auch eine Patrone vor vom 1. Wolverine Film übrigens, ja was soll ich sagen mir hat der Film gefallen auch wenn er ein bisschen zu blutig war, zu brutal war und ein bisschen zu einseitig war, ich hätte ihn mir mehr Action und CGI Effekte cooler vorgestellt aber macht nichts, er war realistisch, super Kampfszenen.

Was mir gefehlt hat, die Bösen Leute, ja die sind wirklich böse, aber was war mit denen wie haben die X-23, die Waffe entwickelt, von Waffe X war auch kurz die Rede, wieso sind die Rollen der Bösewichter so blass? Und wieso ist da so wenig Vorgeschichte zu sehen?

Was vielleicht auch ein bisschen schwer zu verdauen ist in dem Film dass er ein bisschen nihilistisch ist und dass ist nicht jeder Mann Sache, aber macht nichts, es gibt in dem Film zwar alles, bis auf mehr Action für Popcornliebhaber aber dafür alles andere und ein einfacher Plot, ja macht auch nichts, es ist gut geworden. Was mir auch gut gefallen hat ist das Logan ein Querulant ist, dem ist alles egal, er ist beinhart ehrlich und er ist schonungslos brutal wenn es sein muss und ja er ist immer noch der Alte, doch eines hat sein Leben zerstör und das ist wirklich arg, ja ich muss sagen anschauen.

Ich mag den Film auch wenn er zu brutal ist, aber er hat alles was ein realistischer Comicfilm braucht und darum 92,10 von 100 Punkten.
Harald | 12.03.2017 11:18
Wow, der Oscar für den längsten auf filmtipps.at je abgesendeten Kommentar geht an --- dramatische Pause --- tuvok.
Meddl | 14.03.2017 01:07
Was ne Auszeichnung, der Typ is ja auch geisteskrank, treibt sonst auf Moviepilot sein Unwesen.
Harald | 14.03.2017 07:57
Ein bisschen geisteskrank sind wir Filmfreaks doch alle, oder?
thomas | 23.03.2017 23:22
tuvok,du bist voll krass und so,muss ick sagen.Achja und da gibts auch noch ein Samurai Schwert das er sich in denn Arsch gerammt hat.
>> antworten
Valentin | 05.03.2017 17:54
Leute ich mag eure Seite sehr gerne und habe schon sehr viele gute Filme dadurch entdeckt, aber muss es wirklich sein das ihr derart oft einen Hinweis darauf geht, dass zb. ein Happy End ausgeschlossen ist ?? Auch wenn mans von den Film vieleicht erwarten kann will ich das selbst sehen und nicht schon im vorhinein wissen nur weil ich wissen wollte was ihr von dem Film hält... Ich hab den Film noch nicht gesehen und weis jetzt er Endet offensichtlich nicht gut, dass is doch scheisse und das Detail jetzt auch nicht wirklich was mit Kritik zu tun ...
Harald | 05.03.2017 18:36
Ok, hast mich überzeugt. Ich hab den Hinweis entfernt - obwohl das Ende nun wirklich keine große Überraschung ist.
Bo Wikrass | 05.03.2017 20:08
Und vielleicht die 2 Kommentare noch entfernen ;) ich wollts auch nicht wissen
Harald | 06.03.2017 12:31
Ätsch, es gibt ein Happy End :-)
Bodo | 06.03.2017 18:33
In einem Hollywoodfilm?
Also das hätte ich ja nie von denen gedacht!
MovieKing | 07.03.2017 06:53
wo wurde was entfernt, der mega Spoiler ist ja noch immer ersichtlich
Harald | 07.03.2017 14:21
Freunde, nix für ungut, aber man kann's auch übertreiben mit der Spoiler-Panik.
Ich bemüh mich wirklich immer, so wenig wie nur möglich von der Geschichte zu verraten.
Meine Inhaltsangaben sind meistens Zwei- bis Dreizeiler. Und wenn, markier ich es den Text immer mit "Vorsicht, Spoiler" oder ähnlichem. Ist doch Ehrensache. Hab ich hier im letzten Absatz auch gemacht.

Aber wenn man nicht einmal mehr schreiben darf, ob es ein Happy oder Sad End gibt - wohlgemerkt ohne Hinweis darauf, welche Figur es betrifft, wird's langsam kritisch, sorry.

Rolf | 09.03.2017 01:20
Grundsätzlich muss man bei einer Filmkritik mit Spoilern rechnen. Wer damit nicht leben kann, sollte einfach vor dem Film keine lesen.
Und überhaupt: Einem guten Film kann sowas gar nichts anhaben.
Harald | 09.03.2017 13:04
Ist natürlich immer wie die Frage, wie man Spoiler definiert.
Vorsicht, Spoiler: KING KONG ist ein Affe ... ;-)
Volle Zustimmung zum letzten Satz!
Ende | 10.03.2017 13:28
Na super jetz hab ich das gelesen und wurde gespoilert dass es kein happy end gibt :(

is ja schlimmer als die filmkritiken auf derstandard.at :D

just kidding
>> antworten


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