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Mission: Impossible III

Mission: Impossible III

ACTION: USA, 2006
Regie: J.J. Abrams
Darsteller: Tom Cruise, Philip Seymour Hoffman, Ving Rhames, Billy Crudup, Jonathan Rhys Meyers

STORY:

Neuer Fall für Agent Ethan Hunt und sein Team. Diesmal macht er Jagd auf Oberbösewicht Davian alias Philip Seymour Hoffmann und hat gleichzeitig auch ein Privatleben zu meistern, ist er doch frisch verheiratet - eine Schwachstelle, die sein Gegner auch sogleich für sich zu nutzen weiss.

KRITIK:

Mission: Impossible III Diese Tatsache, dass also unser tougher Agent nunmehr nicht bloß einen Loveinterest sondern von Beginn an eine große Liebe an seiner Seite hat, ist auch schon die frappanteste Neuerung der M:I-Reihe.

Ansonsten wenig Neues, und das ist gut so - eher sogar im Gegenteil gehen Drehbuch und Inszenierung wieder einen Schritt zurück und schließen mehr an den ersten (unterschätzten) Teil der Reihe an denn an den bis zur völligen Lächerlichkeit überinszenierten Teil zwei, mit dem Regisseur John Woo sein bis dahin doch sehr erfreuliches Schaffen dauerhaft beschädigt hatte.

Doch zurück zu Teil drei: Nach einem ziemlich gelungenen atemlosen Einstieg freut gleich mal, dass das geniale Originalthema von Lalo Schifrin diesmal nicht durch den Fleischwolf gezogen und von irgendeiner zeitgeistigen Nu Metal-Band vergäulicht wurde.

Mission: Impossible III Was danach kommt ist ein durchaus spannender, geradezu klassisch inszenierter Agententhriller mit sämtlichen dazugehörigen Elementen - ein gut eingespieltes Team, schöne Frauen, raffinierte Einbrüche und Verkleidungen, exotische Schauplätze, ein dubioser Vorgesetzter und ein sadistischer Oberfiesling. Letzteren gibt Oscarpreisträger Philip Seymour Hoffman kongenial, was aber ohnehin nicht anders zu erwarten war, und es hieße wohl Eulen nach Athen tragen, diesen Mann einmal mehr für alles, was schon war, in den Himmel zu loben.

Mission: Impossible III Abgesehen davon tummeln sich auch sonst viele Gute auf der Leinwand, wie Billy Crudup, Jonathan Rhys Meyers (der offenbar langsam endlich seine lange verdienten Früchte ernten darf), ein schön zwielichtiger Laurence Fishburne und natürlich wie immer (und immer wieder gerne gesehen) Ving Rhames.

Unauffällig leider, wenn auch schön, sämtliche Frauen. Ach ja, und Tom Cruise spielt auch mit - stört aber glücklicher Weise nicht allzu sehr.

FAZIT:

Nette seichte Kost als Abschluss eines anstrengenden Tages. Zurücklehnen, abschalten, berieseln lassen - die Handlung ist Nebensache, und wonach letztlich alle gejagt haben, das soll am Ende nicht mal Mr. Hunt erfahren.

WERTUNG: 6 von 10 Hasenpfoten
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