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Mission: Impossible - Fallout

Mission: Impossible - Fallout

ACTION: USA, 2018
Regie: Christopher McQuarrie
Darsteller: Tom Cruise, Henry Cavill, Ving Rhames, Simon Pegg, Rebecca Ferguson, Sean Harris

STORY:

Durchgedrehten Ex-Agenten, die sich "Die Apostel" nennen und sinistre Pläne mit Plutoniumbomben wälzen, sollte man nicht über den Weg trauen. Tom Cruise alias Ethan Hunt traut grundsätzlich niemandem außer seinen engsten Mitstreitern Benji (Simon Pegg) und Luther (Ving Rhames). Wie üblich wird er im letzten Moment die Welt retten.

KRITIK:

Lustiger Kommentar auf Facebook. "Tom Cruise macht alle PR-Stunts sebst."

Das ist natürlich gemein. Seit fast einem Vierteljahrhundert lebt die MISSION: IMPOSSIBLE-Serie bekanntlich vom Echtheitszertifikat ihrer Stunts. Tom Cruise, so heißt es, verzichtet auf Stuntdoubles, wenn er senkrechte Felswände hochklettert, aus dem Flugzeug springt - angeblich ziemlich gesundheitsgefährdende fünf Mal an einem Tag -, auf Dachvorsprüngen landet, ohne Helm mit dem Motorrad durch Paris rast oder in schwindelerregender Höhe auf einem Helikopter herumturnt - und diesen auch noch selbst steuert. Wieviel davon Marketing-Schmäh ist, lässt sich naturgemäß schwer quantifizieren. Aber allein die Tatsache, dass echte Stunts, echter Körpereinsatz, the real thing quasi, im Digitalzeitalter, wo du alles und jedes faken kannst, als Blickfang eines Blockbusters vermarktet werden, stimmt grundsätzliche Digitalisierungsskeptiker wie den Autor dieser Zeilen irgendwie milde.

Kino, das wissen wir, ist die Kunst der bewegten Bilder. Und der Actionfilm ist die Königsdisziplin. Da dreht sich alles um Kinetik, um bedrohte, kämpfende, malträtierte Körper in Bewegung. Und was Tom Cruise hier aufführt, ist wirklich - und ich meine: wirklich atemberaubend. Der Mann, mittlerweile 56 Jahre alt, ist geradezu unwirklich gut in Form. Keine Ahnung, was die Scientologen da ins Wasser mischen, irgendeine streng geheime Jungbrunnen-Mixtur aus hochgradig wirksamen Anti-Aging-Drogen vielleicht. Oder ist es der sagenumwobene Purification Rundown? Wir werden es nie erfahren, und es ist vielleicht besser so.

Wenn eine Filmfigur Hunt heißt, darf man durchaus erwarten, dass die Verfolgungsjagden mindestens epische Ausmaße annehmen. Das tun sie natürlich auch, wobei die Gegenverkehrs-Slalom-Szene rund um den Pariser Arc de Triomphe zweifellos als pulshochtreibendes Highlight zu verbuchen ist.

In dieser Tonart geht es weiter, von Paris über London bis zum Rande des Himalayas, wo sich ein irrwitziger Showdown vor einer atemberaubenden Naturkulisse anbahnt.

Eine Geschichte will natürlich auch noch erzählt werden. Diese gibt sich (unnötig) kompliziert, eine Denksportaufgabe und Rätselrallye im IMAX-Format. Mich persönlich beeindrucken all die ach-so clever konstruierten Twists und Turns ja ungleich weniger als die extrem elegante Inszenierung dieser Agentenstory, die sich letztlich dann doch nur auf die Leinwandpräsenz von Tom "Natural Born Superstar" Cruise verlässt.

Wie auch immer, einen geileren Actionfilm als MISSION: IMPOSSIBLE - FALLOUT werden wir diesen Sommer nicht mehr sehen.

Mission: Impossible - Fallout Bild 1
Mission: Impossible - Fallout Bild 2
Mission: Impossible - Fallout Bild 3
Mission: Impossible - Fallout Bild 4
Mission: Impossible - Fallout Bild 5
FAZIT:

Bitte den letzten Satz noch einmal lesen.

WERTUNG: 8 von 10 Fernzünder
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