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Return of the Living Dead III

Return of the Living Dead III

HORROR: USA, 1993
Regie: Brian Yuzna
Darsteller: Mindy Clarke, Kent McCord, James T. Callahan

STORY:

Return of the Living Dead III Auf einer Militärbasis werden Tote wieder zum Leben erweckt, um sie als perfekte Soldaten zu gebrauchen. Der Sohn des Forschungsleiters bricht mit seiner Freundin heimlich in die Basis ein und erfährt so von den abstrusen Experimenten. Noch in der selben Nacht stirbt Julie (seine Freundin) bei einem Motorradunfall und Sohnemann hat natürlich nichts besseres im Kopf als diese im Labor wieder zu reanimieren. Tja, und das Schicksal nimmt seinen Lauf...

KRITIK:

Return of the Living Dead III Der Film hat schon einige Jahre am Buckel, dennoch glaube ich sollte er hier eine Erwähnung finden. Die Story hört sich auf den ersten Moment nicht gerade neu an, dennoch gibt es einige Dinge, die den Film sicherlich für einen der Ungewöhnlicheren seiner Art machen. "Romeo & Julia meet Zombie" wurde das Teil schon oft beschrieben und genau das ist es.

Im Mittelpunkt steht das junge Paar und ihr Versuch in Frieden zusammenleben zu können. Dabei verwandelt sich Julie nicht wie erwartet in eine reissende Zombiebestie, sondern ist vielmehr eine tragische Figur.

Dennoch sollte man sich kein Drama ala Shakespeare erwarten, eher einen völlig bizarren Film den uns Regisseur Brian Yuzna präsentiert. Yuzna hat noch nie Horror- und Splatterfilme mit viel Grusel gemacht, es ist immer das gewisse Augenzwinkern und viel Sarkasmus dabei (man sehe sich mal Bride of Re-Animator und Beyond Re-Animator an!).

Jedoch werden seine Filme nie absolute Splatterkomödien a la Peter Jackson (Braindead, Bad Taste), man merkt aber immer wieder dass der gute Jackson eine gewisse Vorbildfunktion hatte (schon alleine an der teilweise schrägen Kameraführung). Splatterszenen gibt es natürlich auch zu Hauf, auch wenn diese nicht als besonders grausam rüberkommen sondern eher als sarkastisch und Ausdruck tiefst schwarzen Humors, aber genau das ist es was damit beabsichtigt wird.

Rundum kann ich den Film jeden empfehlen der Kino nicht ernst nimmt und einen Sinn für Bizzares hat (schon alleine Mindy Clarke als heisse Punk-Zombie-Braut ist sehenswert *gg*).

Kurz noch zu den Fassungen: Die VHS-Version von New Vision ist stark verstümmelt; es fehlen nicht weniger als 12(!) Minuten. Die VHS-Kasette von Screen Power ist uncut, hat aber eine schlechte Bildqualität. Erst seit kurzem hat Laser Paradise eine absolut ungekürzte DVD-Fassung veröffentlicht.

FAZIT:

Freunde des ernsthaften und 'intellektuellen' Kinos (wie ich dieses Wort im Zusammenhang mit Kino hasse!!) werden sich vor Schmerzen winden, allen anderen sei dieser Film ans Herz gelegt.

WERTUNG: 8 von 10 Piercings
Gastreview von Markus
Dein Kommentar >>
ghostdog | 12.04.2010 14:35
Völlig humorlos und mit echt starken Splatter FX ist dieser 3. Teil für mich der beste Teil der "Rotld"-Reihe.
Kein Klamauk wie in Teil 1 u. 2, keine belanglosen Teeniestreifen mit unspektakulärem Gesplatter, das meist nur aus Headshots besteht wie in Teil 4 u. 5, sondern eine spannende Story mit guten Schauspielern und vor allem Splatter- u. Ekeleffekten, die unter die Haut gehen.
Ein wirklich guter Horrorfilm, der eigentlich gar nicht in diese recht mittelmäßige Reihe paßt. 8,5/10
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