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Rogue One: A Star Wars Story

Rogue One: A Star Wars Story

ACTION/KRIEG/SCI-FI: USA, 2016
Regie: Gareth Edwards
Darsteller: Felicity Jones, Mads Mikkelsen, Alan Tudyk, Ben Mendelsohn, Diego Luna, Forest Whitaker

STORY:

Die junge Rebellenallianz erfährt vom Bau einer riesigen todbringenden Waffe, die dem Galaktischen Imperium die Herrschaft über die gesamte Galaxis ermöglichen könnte. Konstruiert wird sie, im Auftrag des machthungrigen Orson Krennic vom Ingenieur Galen Erso. Um die Fertigstellung der Waffe zu verhindern und Informationen über mögliche Schwachstellen zu bekommen, versucht die Allianz an Erso heranzukommen. Dazu braucht sie jedoch die Hilfe dessen Tochter Jyn Erso. Die allerdings hat nicht viel übrig für Politik und die "Sache" der Allianz. Da der Berufsverbrecherin allerdings die Freilassung aus dem Gefängnis garantiert wird, sollte sie kooperieren, entscheidet sie sich den Terroristen ... äh, Rebellen, zu helfen.

KRITIK:

Das Beste das dem STAR WARS-Franchise bisher passiert ist, ist der Verkauf der Rechte von George Lucas an Disney. Der Alt-Meister des Science-Fantasy-Epos wusste schon lange nichts mehr mit seiner Schöpfung anzufangen und die wirklich interessanten Geschichten entstanden stets im Erweiterten Universum. Dass eben jenes nun auch eingestampft wurde, empfinden viele Fans sicherlich als Verlust, aber letzten Endes verschwinden die Geschichten ja nicht einfach, nur weil sie nicht mehr zum Kanon gehören. Außerdem hat das neue Erweiterte Universum bisher selbst schon einige schöne Geschichten hervorgebracht.

Vor allem die neuen Comicserien, die nach jahrelangem Erscheinen bei Dark Horse Comics, jetzt wieder in der Hand von Marvel Comics liegen, haben schöne Geschichten und interessante neue Figuren zu bieten. Empfehlenswert ist der Vader Down-Arc, der in Deutschland auch bei Panini erschienen ist. Doctor Aphra, eine Archäologin, die ihre Abenteuer mit zwei an C3PO und R2D2 erinnernden Folterrobotern erlebt, hat unlängst sogar ihre eigene, äußerst unterhaltsame Comicserie bekommen.

Aber auch das Kinouniversum von STAR WARS profitiert bisher eindeutig vom Verkauf des Franchise und der so gegebenen Möglichkeit, frische Ideen von neuen Kreativen einzubringen. Schon J. J. Abrams Fortsetzung der Sternensaga, DAS ERWACHEN DER MACHT, war besser als die gesamte Prequel-Trilogie zusammen – manch einer mag jetzt einwerfen, dass das nicht sehr schwer ist, und hätte damit Recht, aber sei’s drum. Okay, zugegeben: Von der Idee, jedes Jahr einen STAR WARS-Film zu veröffentlichten, war ich zunächst nicht wirklich begeistert, denn Ermüdungserscheinungen sind früher oder später definitiv zu erwarten. Noch ist das aber nicht der Fall, also schauen wir einfach mal, wie lange das STAR WARS-Fieber die Kinomassen in Verzückung zu bringen vermag.

ROGUE ONE jedenfalls, so viel verrate ich gleich am Anfang, hat mich vollends davon überzeugt, dass es eine gute Idee ist, auch im Kino andere Geschichten aus dem riesigen STAR WARS-Universum zu erzählen. Mit der Erzählung der Geschichte über die, in EINE NEUE HOFFNUNG schon 1977 erwähnte, Beschaffung der Pläne des Todessterns, wurde ein Stoff gewählt, der eigentlich naheliegend für eine Weiterführung des Kino-Kanons ist, aber auch nicht unbedingt offensichtlich hervorgestochen.

Für mich jedenfalls ist mit ROGUE ONE ein kleiner STAR WARS-Traum in Erfüllung gegangen, denn auch wenn ich anerkenne, dass die erzählerische Qualität von DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK verdammt hoch ist, war ich schon immer mehr ein Freund von DIE RÜCKKEHR DER JEDI-RITTER, vor allem wegen der finalen Schlacht zwischen den Truppen des Galaktischen Imperiums und der Rebellenallianz, denn der militärische Aspekt in STAR WARS hat mich schon immer am meisten angesprochen, die Jedi-Mythologie eher weniger. Und schon als Kind habe ich mir stets einen Film gewünscht, der sich eben mehr auf Geschichte des Krieges im Universum konzentriert, als auf die alten Mythen.

Gareth Edwards ROGUE ONE erfüllt diesen Wunsch voll und ganz, denn nach zwei Akten voller Abenteuer und kleinerer, schon äußerst actionreicher Scharmützel, bietet das ausgewalzte Finale alles, was das Herz von Action- und Military Science-Fiction-Fans höher schlagen lässt. Gespickt mit den Motiven zahlreicher Kriegsfilme, entzündet Edwards ein Feuerwerk, das erst dank der modernen CGI-Technik möglich geworden ist und atemberaubend aussieht. Die Action ist furios, bombastisch und erinnert – wie ein Freund von mir meinte – in seiner futuristischen Konsequenz gar ein wenig an die Landungssequenz aus DER SOLDAT JAMES RYAN. Dazu gesellt sich ein kriegerisches Helden-Epos, das im fiesen Finale gar ohne großes Pathos auskommt, wodurch es ROGUE ONE mehr gelingt, Krieg von seiner schmutzigsten Seite zu zeigen, als diversen in der Realität verankerten kontemporären Kriegsfilmen.

Das konsequente, düstere Finale ist es derweil auch, das ROGUE ONE vollends von den meisten der Hauptfilme unterscheidet und ihn auf eine Ebene mit dem kongenialen DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK stellt. Mit der von Felicity Jones gespielten Jyn Erso  haben Chris Weitz und Tony Gilroy eine Heldin geschafften, die dem Ton des Films perfekt entspricht – düster, verbittert, aufmüpfig, in ihrem tiefsten Innern aber heldenhaft und von Ehrgefühl getrieben. Lediglich durch den merkwürdigen Auftritt Forest Whitakers rutscht ROGUE ONE kurzzeitig in leicht trashoide Gefilde, fängt sich aber sehr schnell wieder. Dafür trägt selbst die obligatorische „comic relief“-Figur, K-2SO, der düstereren Stimmung ROGUE ONES, mit seinem trockenen, roboterhaften Humor Rechnung. Anders als der nervtötende und äußerst hassenswerte Jar Jar Binks, wächst einem diese Figur sogar richtiggehend ans Herz, sodass man, ohne es zu merken, während seinem heldenhaften Finale einem Roboter die Daumen drückt. Ob es etwas bringt, sei an dieser Stelle nicht verraten.

In diesem Sinne: „Wir werden sterben und auf ewig durch das dunkle, kalte Vakuum des Weltalls treiben.“„Ich nicht. Ich kann im Weltall überleben!“

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FAZIT:

Gareth Edwards übertrifft mit seinem STAR WARS-Kriegsactioner ROGUE ONE seinen Kollegen Abrahams und dessen ERWACHEN DER MACHT bei weitem. Ich wage zu behaupten, dass ROGUE ONE der Beste STAR WARS-Film seit über 30 Jahren ist, und beweist, dass nicht nur das Erweiterte Universum die wirklich spannenden Geschichten zu erzählen vermag. Natürlich, wem schon immer das Jedie-Gedöns und die Mythologie als das Herzstück des SW-Universums galt, der wird mit ROGUE ONE vermutlich nicht zu seiner vollsten Zufriedenheit bedient werden. Wer sich aber schon immer für den militärischen Aspekt des Krieges zwischen der Allianz und dem großen Galaktischen Imperium interessiert hat, hat hiermit den Film seiner Träume beschert bekommen. So oder so, ROGUE ONE ist ein wahnsinniges Erlebnis und ein toller Abschluss für das Kinojahr 2016.

WERTUNG: 9 von 10 zu kurzen Datenübertragungskabeln.
Dein Kommentar >>
Tuvok | 12.03.2017 08:27
Na klar ist Star War's super, naja ok die letzten Filme nicht so sehr, aber die alten von Episode 4-6 die sind super, mir gefiel damals Episode 3 sehr gut, Episode 1 und 2 nicht so sehr, die waren mir zu übertrieben aber Episode 7 der voriges Jahr im Kino war und 2 Milliarden US $ eingespielt hat weltweit der war wiederum sehr gut. Dieser Film hier der so was ist wie Episode 3.5 der ist meiner Meinung nach der Beste der neuen Filme. Er ist so schön schmutzig und so richtig nett und etwas anders als die anderen, ich weiß auch nicht wie ich das jetzt sage kann aber ich mag den Film irgendwie, ja jetzt nachdem ich den 200 Millionen US $ Film gesehen habe. Es ist ein teurer Film aber 50 Millionen US $ billiger als der Film von vorigem Jahr über das Erwachen der Macht. Ich muss auch sagen dass in dem Film in dem eine Frau wieder die Hauptrolle spielt, die Idee Recht gut gewesen ist, diese so zu besetzen.

Was ich auch gut gefunden habe in dem Film ist das Donnie Yen, der 1963 in China geboren ist, die Rolle eines blinden Schwertkämpfers Recht glaubhaft gespielt hat und mit seinem Können Recht gut punkten konnte da er auch Wushu Meister und Tai-Chi Meister ist und sich sehr gut in den Bereichen auskennt. Er passt in die Rolle des blinden Chirrut Îmwe der in dem Film eben blind ist und reagiert wie ein Ex-Jedi Meister. Was er wahrscheinlich eh war, aber nicht sicher ist.

Ja so gut kenn ich mich auch nicht aus. Und er war nach der Zerstörung des Jedi-Ordens durch das Galaktische Imperium auf Jedha geboren und lebte auch dort. Er wurde damals freiwillig rekrutiert wenn man das so nennen kann von den Rebellen auf Jedha und war dort auf Jedha City ein Lehrer. Er war irgendwie bei den Wächtern von Whills, dass ist eine Gruppe von Kriegermönchen, die den mysteriösen Kyber-Tempel in der Heiligen Stadt auf dem Mond Jedha Jahrtausende lang verteidigten. Wie man im Film sieht hat er auch einen Lichtbogen, so eine Waffe wie ein Laserschwert, ja ein Laser Bogen oder so, wie eine Armbrust und die stellen das dort her und er ist eben ein Krieger Mönch.

Diese Kyber Steine übrigens in dem Tempel, was man im Film sieht auf Jedha, dem Planeten der dann zerstört wurde, das sind so Machtkristalle, die dafür benutzt werden um Kinder, die stark in der Macht sind, zu lehren, weil die Steine sind Speichermedien, die den Jedi-Ausbildern nutzen.

Erstmals sieht man im Film auch was vom Planeten Scarif, das ist ein Palmenbewachsener tropischer Planet in den äußeren Randgebieten der Galaxis, der dem Galaktischen Imperium als wichtiger Außenposten für die Rüstungsforschung der Kriegsmaschinerie diente und dort wurden Pläne aufbewahrt, ein besonderer Plan der vorher auf Geonosis gewesen ist. Der Planet wie man im Film sieht ist unglaublich gut geschützt, und zwar durch undurchdringliche Deflektorschilde gegenüber Angriffen von außen, wo eigentlich nur ein kleines Loch ist, wo Schiffe durchfliegen können um am Planeten zu landen, sonst ist alles geschützt.

Jedenfalls um es gleich vorweg zu sagen die Galaxis im Star War's Imperium hat 400 Milliarden Sterne, ist 5 Milliarden Jahre alt, hat 180 Milliarden Systeme, 3,2 Milliarden bewohnbare Systeme und hat 100.000 Lichtjahre Durchmesse. 1 Million Planeten sind bewohnt.

Ach ja zu Baze Malbus, dem Beschützer von dem Blinden Krieger-Mönch. 53 Jahre vor der Schlacht von Yavin, also wo der Todesstern in Episode 4 zerstört wurde, wurde er geboren und traf dann eben auf den Mönch und sie freundeten sich dann an.

Weil wir aber so schön beim Reden sind, mal die Handlung vom Film:

GALEN ERSO lebt als Farmer zusammen mit seiner Frau LYRA und der gemeinsamen Tochter JYN auf einem abgelegenen Planeten, als eines Tages der imperiale Offizier ORSON KRENNIC mit seinem Wachtrupp landet, um den ehemaligen Waffenbauer wieder für das Imperium zu gewinnen. Galen, der diese Ankunft geahnt hat, weist seine Familie an, sich in Sicherheit zu bringen, um KRENNIC ein einsames Leben nach dem vermeintlichen Tod seiner Frau vortäuschen zu können. Die Lüge fliegt jedoch auf, als LYRA zur Verteidigung ihres Mannes zurückkehrt. Während sie bei dem folgenden Schusswechsel getötet wird und GALEN sich erneut dem Imperium anschließen muss, kann JYN sich erfolgreich vor den imperialen Soldaten in einer Höhle verstecken, wo sie später von dem Rebellenanführer SAW GERRERA gerettet wird.

15 Jahre später schmuggelt BODHI ROOK, ein übergelaufener imperialer Pilot, eine Nachricht von GALEN, in der er von einer Superwaffe des Imperiums berichtet. Die Nachricht erreicht SAW GERRERA, der nun auf dem Wüstenmond Jedha lebt, jedoch hat sich dieser im Zuge der Rebellion radikalisiert, sich von der Allianz losgesagt und glaubt, dass ROOK ein imperialer Spion ist. JYN, die sich seither als Kriminelle durchgeschlagen hat, wird vom Imperium gefangen und in ein Strafarbeiterlager gebracht, jedoch bei einem Transport von einer kleinen Gruppe Rebellen befreit. Da sie in JYN die Tochter von Galen ERSO erkennen, wollen sie sie dazu benutzen, GERRERA zu einem Treffen zu bewegen. Da die Nachricht von Galen nicht bis zur Rebellion durchgedrungen ist, wollen sie über GERRERA an Galen herankommen und ihn töten, bevor die Kampfstation fertiggestellt werden kann.

JYN, Rebellen-Offizier Cassian Andor und sein umprogrammierter, imperialer Droide K-2SO kommen auf Jedha an, wo sich ein bewaffneter Aufstand gegen das Imperium ereignet. Mit der Hilfe des blinden Kriegers Chirrut Îmwe und dem Attentäter BAZE MALBUS finden sie GERRERA, der ROOK gefangen hält. Dieser zeigt JYN die Hologramm-Nachricht, in der GALEN seine Tochter um Verzeihung bittet und versucht, seine unfreiwillige Hilfe zum Projekt des Imperiums zu erklären. Das Hologramm zeigt außerdem, dass GALEN im Reaktor der als Todesstern bezeichneten Waffe eine Schwachstelle eingebaut hat, die dazu führen kann, dass sämtliche Systeme auf einen Schlag versagen. Er sagt zudem, dass die Pläne des Todessterns in einer streng bewachten, imperialen Basis auf dem Tropenplaneten Scarif versteckt sind.

Währenddessen trifft auf dem Todesstern Gouverneur TARKIN auf KRENNIC, der dessen Kompetenz und seine Fähigkeit zum Abschluss des Baus des Todessterns anzweifelt. Als Demonstration der Wirkung der Waffe lässt KRENNIC den Todesstern auf Jedha feuern. JYN kann rechtzeitig mit CASSIAN, K-2SO, ÎMWE, MALBUS und ROOK von dort entkommen, jedoch müssen sie SAW GERRERA zurücklassen. In der hektischen Flucht vergisst JYN, die Aufzeichnung ihres Vaters mitzunehmen, und da GERRERA selbst stirbt, ist sie die einzige Zeugin der Nachricht. Auf dem Todesstern ist TARKIN beeindruckt von dessen Zerstörungskraft, der mit nur wenigen Reaktorzündungen die komplette Hauptstadt ausgelöscht hat. Er erkennt KRENNIC, der sich im Laufe der Konstruktion etliche Sicherheitsverstöße geleistet hat, jedoch die Führung über das Projekt ab und übernimmt sie selbst.

Im Glauben, dass sie ihren Vater retten würden, berichtet JYN an Bord ihres Fluchtschiffs den anderen von der Aufzeichnung. CASSIAN schenkt ihr jedoch keinen Glauben und ist weiterhin insgeheim bereit, GALEN ERSO zu töten. Durch einen Hinweis in der Aufzeichnung fliegen sie nach Eadu, wo die geheime Forschungseinrichtung des Imperiums etabliert ist. Dort macht sich die Gruppe auf die Suche nach ERSO und findet ihn auf einer Plattform, wo er gerade ORSON KRENNIC gegenübertritt. Dieser hat herausgefunden, dass ein imperialer Überläufer Informationen aus der Einrichtung hinausgeschmuggelt hat. Zunächst verdächtigt KRENNIC ERSOS Ingenieure, da er den Wissenschaftler als schlechten Lügner kennt und ihm solch ein Täuschungsmanöver nicht zutraut. Als er die Ingenieure bedroht, gesteht ERSO jedoch und stellt sich schützend vor seine Mitarbeiter. Diese werden dennoch von KRENNICS Soldaten exekutiert. Währenddessen konnte sich JYN auf die Plattform schleichen und Cassian sich mit seinem Scharfschützengewehr postieren. Der Rebell bringt es jedoch nicht übers Herz, Galen ERSO zu töten, da er inzwischen von seiner guten Absicht überzeugt ist. Gerade als KRENNIC ERSO zur Rechenschaft ziehen will, startet ein Geschwader Raumjäger der Rebellen einen Angriff auf die Plattform, bei dem GALEN ERSO schwer verletzt wird und KRENNIC die Flucht antritt. ERSO stirbt in den Armen seiner Tochter, die kurz darauf von CASSIAN zur Flucht gedrängt wird.
Und den Rest muss man sich im Film angucken. So jetzt zu den Daten vom Film oder einfach einige anderen Erzählungen im Film die auch nicht so uninteressant sind wie ich meine.

Jimmy Smits hat einen Auftritt als Senator Bail Organa, aber nur kurz, und der sieh Recht alt aus, wie schon mal hat auch James Earl Jones der Stimme von Darth Vader der auftaucht etwas Resonanz verliehen. Saw im Film gespielt von Forest Whitaker, wirkte mir zu dick zu blöd und zu dämlich und zu unglaubwürdig.

Übrigens in dem Film kam der Name Skywalker nicht vor, ist übrigens der Erste Star War's Film ohne den Namen. Übrigens den lustigen Roboter K-2SO hat Alan Tudyk gespielt, eh so mit Kontakten auf der Haut damit man ihn digital in einen Roboter verwandeln kann.

Wer sich jetzt an die Hauptdarstellerin Jyn erinnert, die hätte gar nicht von Felicity Jones gespielt werden sollen, beworben haben sich nämlich Tatiana Maslany, Rooney Mara und Kate Mara aber sie hat alle ausgestochen und ich weiß nicht ob die anderen nicht besser wären aber sie hat das gewisse Etwas was eine Kriegerin mit Herz haben muss, nämlich Ausstrahlung und Herz, die andere Darstellerinnen wären sicher nicht so gut gewesen.

Ach ja was mir im Film eingefallen ist, der Chirrut Mönch, der ist angelehnt an den japanischen Zatoichi Charakter, auch ein blinder Mönch der in einigen Filmen verkörpert wird und auch hier so wirkt. Was ich schade finde, es hätten ja viel mehr Darsteller auftauchen sollen in dem Film. Joel Edgerton, Dominic West, Mark Strong, Taylor Kitsch, Joel Kinnaman, Sam Worthington, Charlie Hunnam, und Gerard Butler aber das waren doch nur Gerüchte und ich würde mich übrigens freuen wenn der Film in einem Directors Cut mit 2,5 Stunden Länge raus kommen würde auf Blu Ray. Naja ich bin Star War's Fan.

Was mich auch noch aufgefallen ist, Grand Moff Tarkin, die Rolle im Film die ist ja in Episode 4 von Peter Cushing gespielt worden der ja 1994 gestorben ist und der hier digital eingearbeitet wurde, ja ein echt Gutes Ding so ein Computer, tote Stars wieder zum Leben zu erwecken aber leider nicht so super gut, man merkt schon es ist ein falscher Darsteller.

Ich habe mich auf den Film schon gefreut nachdem ich die Zeichentrickserie sah, die zwischen Episode 2 und er spielte, der Film ist anders gestaltet. Er handelt zwischen den Filmen Episode III ? Die Rache der Sith und Episode IV ? Eine neue Hoffnung, liegt aber näher an letzterem, und handelt von einer Gruppe Widerstandskämpfer, deren Mission es ist, die Pläne des Todessterns zu stehlen. Von den 12 Droiden die im Film vorkommen ist übrigens K-2SO der netteste, der irgendwie sogar einen eigenen Charakter hat. Der war übrigens ein Sicherheitsdroide, auf dessen beweglichen Kopf zwei Fotorezeptoren, Akustiksensoren und ein Vokabulator angebracht waren und früher so ein Attentäter Droide.

Super in dem Film ist auch dass die AT-ACT vorkommen, die 4 beinigen Kampfläufer, der vom Galaktischen Imperium während des Galaktischen Bürgerkriegs für Großbauprojekte wie Werften und Forschungseinrichtungen eingesetzt wurde. Und auch die AT-ST Viecher, die zweibeinigen Kampfläufer. Ja ein Widersehen der Figuren kommt.

Ich persönlich finde die Idee gut das man Anthology-Filme, bei denen es sich um Ableger Filme abseits der Star-Wars-Filmsaga handelt ins Kino bringt, um den Leuten eben zu zeigen was sich abseits von dem ganzen Sternenkrieg Imperium so abspielt oder wie die Hintergründe sind.

Meiner Meinung nach hätte man das Drehbuch das von Gary Whitta und Chris Weitz geschrieben wurde, etwas verbessern können in dem man mehr Spannung eingebaut hätte, mehr Figuren die nicht so stark oder stärker beleuchtet wurden. So war z.B. das mit den Gedanken rausfinden von dem Piloten durch dieses Kraken Wesen einfach nur blöd, ja die Szene sehe man sich im Kino an, ich finde sie ist nett aber einfach blöd. Die Idee warum die Sith Kämpfer eigentlich rote Lichtschwerter haben liegt an den Kristallen wird aber im neuen Film auch nicht hinreichend erklärt man sieht übrigens gar kein Lichtschwert da ja nach der Order 66 die Jedi alle ausgelöscht wurden.

Das war in den Klonkriegen in Episode 3 damals. Nun zurück zum Film darstellerisch ist am Film wenig zu mäkeln alle spielen nett aber was fehlt ist das gewisse etwas. Was im Film falsch gemacht worden ist und da muss ich schon dem Regisseur Gareth ein bisschen was sagen, ist dass er einfach zu viele Actionszenen hat, aber bei den Figuren zu wenig Tiefgang. Ich weiß nicht wieso er das so gemacht hat, ich hätte mir mehr gewünscht, da tauchen Figuren auf und verschwinden da sind Figuren da und wollen was erklären und sind auch schon wieder weg, nicht jetzt so krass, aber ein bisschen schon. Die Spannungskurve wird durch düstere Stimmung erzeugt nicht durch ein Drehbuch dass dich zittern lässt, der Film ist natürlich düsterer als einige anderen Star War's Filme aber trotzdem noch immer nicht so das ganz große.

Super ist es die alten Darsteller aus Episode 4 wieder auferstehen zulassen mit CGI Technik das fand ich Recht gut, aber leider sieht auch das ein bisschen künstlich aus, ist aber eine gute Idee. Nun ich hatte mir den Film ehrlich gesagt etwas anders vorgestellt, die kleine Love-Story die da angeflogen kommt ist etwas unglücklich geraten, die hätte ruhig ausgebaut werden können aber nicht so auf unlogische Weise, das hat mir nicht so gefallen. Ich hätte mich mehr gefreut wenn Mads Mikkelsen mehr zu sehen gewesen wäre, ein paar Figuren verdienen hier im Film mehr Screen-Time ein paar weniger, das mit Saw das ist so blöd, Forest Whitaker spielt die Rolle von dem Metallbepackten Typen aber so was von dämlich finde ich, wie er dauernd sein 1980 er Jahre altes Atemgerät umschnallt, also das war wirklich nicht gut.

Nun ich mag den Film er ist bunt er ist Popcorn, aber der Anfang viel zu lange und viel zu viele Infos und viel zu langweilig dann wird es nach 40 ? 50 Minuten erst richtig gut, ja die haben da meiner Meinung nach zu viel verwurschtet, sicher wird der Film wieder 1 Milliarde US $ weltweit einspielen aber deswegen muss er nicht super sein.

Was es in dem FSK 12 Film nie gab ist übertriebene Gewalt, blutige Szenen und das ist gut, das mag ich an dem Film er soll ja für Familien auch mit Kinder sein, was ich an dem Film nicht mag ist das er einfach zu viele Figuren hat wo man nicht weiß wer wie wo was wann und das er einfach zu wenig Identifikationsfiguren hat, er ist sehr gut gefilmt aber er hat seine Macken und Schwächen wenn es darum geht eine starke spannende Geschichte zu erzählen.

Diego Luna der ja den Piloten spielt ist Recht gut in dem Film sollte so ein Indiana Jones Abklatsch sein ist aber nicht so einer wie man ihn sich wünscht, auch dem fehlt es etwas an Stärke und Charakter, das habe ich auch nicht gut geheißen, Felicity Jones, als dickköpfige Jyn Erso, ist Recht nett im Film, aber leider wirkt sie hin und wieder wie ein Rambo Verschnitt was auf dieses blasse Mädchen gar nicht so gut hin geschneidert worden ist.

Wenn man in dem Film als Neuling rein kommt hat man fast nichts bis nichts was einem erinnert oder wirklich packt das habe ich auch nicht gut gefunden aber wahrscheinlich kann der Film nicht alle Lücken schließen uns ist nur für Freaks gedacht. Schade wirklich. Ach ja der Regisseur hat bei dem Film auf 3 D Kameras verzichtet also eher in 2 D anschauen und 3 ? pro Film sparen würde ich sagen, ich war froh darüber das ich mir Geld sparte ehrlich gesagt, kostet das Kino eh schon genügend.

So zum Abschluss kommend, Ich muss sagen der Film ist nett mehr nicht, er ist gut er hat gute Technik und Optik aber es fehlt mir einiges und darum vergebe ich nur 87,55 von 100 Punkten.
>> antworten
wolf_vienna | 22.12.2016 15:50
Ich kann und will es auch nicht glauben, dass ein Film, der vollkommen auf schauspielerische Werte und eine gute Story verzichtet, eine Wertung von 9/10 bekommt. Ich bin enttäuscht ob dieser Huldigung an die Computertricks. Wo ist da der künstlerische Wert? Wo ist die Erschaffung von etwas Wesentlichem? Braucht es das nicht mehr heutzutage?
Harald | 26.12.2016 02:19
Es sind ERSTKLASSIGE Computertricks. Die kann man gerne mal würdigen.
a-l-e-x | 01.01.2017 22:59
Ich wundere mich immer ein wenig über derartige Kommentare.

Du fragst nach künstlerischem Wert und schreibst selbigen den "Computertrick" wie du sie nennst ab.

Wo genau siehst du denn den Unterschied zwischen bspw. haptischen Bühnenbilder, Kulissen, etc. und der computergeneration eben solcher? Selbige Frage stellt sich übrigens für das führen einer echten bzw. einer virtuellen Kamera...

Warum kann ein Film, der seinen Hauptfokus offensichtlich auf visuelle aber auch auditive Qualität legt eigentlich kein Guter sein? Warum isr der Intelekt eigentlich vor die Attraktion zu stellen? Wer hat denn überhaupt bestimmt welche Art von Film etwas "Wesentliches" vermittelt und welche nicht?
>> antworten
Sehr | 19.12.2016 23:20
subjektiv dieser Text. Die persönliche Meinung ist mir (meine ausgeprägte persönliche Meinung) zu ausgeprägt.
Aber herzlichen Glückwunsch. Hab jetzt noch mehr Lust auf den Film :P

PS: E1 bis E3... die Lichtschwertkämpfe warn besser, oder... ODER?
>> antworten
Ralph | 18.12.2016 17:49
Johannes, diese Seite an dir -Star Wars (?!)- kannte ich noch gar nicht. :)
Schöne Kritik übrigens, stimme großteils zu. Hätte mir aber doch etwas weniger Action und mehr charakterlichen Tiefgang gewünscht. So ein bissi.
Johannes | 19.12.2016 08:58
Ein dunkles, schmutziges Geheimnis hat doch jeder. ;)
>> antworten
Harald | 18.12.2016 13:07
Wow. Schon von so vielen verschiedenen Seiten Großartiges über ROUGE ONE gehört. Und jetzt bringst Du mir altem SW- und Science Fiction-Agnostiker endgültig die Wochenplanung durcheinander. Muss wohl eiligst einen Kinobesuch einschieben.
Harald | 26.12.2016 02:18
So, gesehen. Arger Film eigentlich, konsequent & stockdüster.
Johannes | 26.12.2016 05:36
Das hättest du dir auch nie träumen lassen, dass du dir noch mal einen Star Wars-Film im Kino ansiehst, und er dir gefällt, oder? :)
Harald | 26.12.2016 11:19
Ein Weihnachtswunder :-)

Aber ich bin ja generell ein ziemlicher Mainstream-Gucker geworden in den letzten Jahren ...
>> antworten


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