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Skyfall

Skyfall

BOND-ABENTEUER: UK, 2012
Regie: Sam Mendes
Darsteller: Daniel Craig, Ralph Fiennes, Javier Bardem, Judi Dench, Naomie Harris

STORY:

Keine Angst, nur minimale Spoiler ahead ;-)
"Take the damn shot" zischt M (Judi Dench) ihrer Scharfschützin via Knopf im Ohr zu. Diese tut, wie ihr geheißen - und Bond fällt tödlich getroffen von der Brücke. Wirklich tot ist er natürlich nicht. Nach einer kurzen Reha in Fernost, die er mit tierischen Trinkspielen verbringt, vor denen sich selbst Kurt "Furchtlos" Scheuch anscheißen würde, meldet sich 007 zurück zum Dienst. Doch was ist der Dank für 50 Jahre töten im Auftrag Ihrer Majestät? Das Apartment wurde verkauft, und Bond muss U-Bahn statt Aston Martin fahren. Und das alles nur, weil da jemand noch mit M eine alte Rechnung offen hat ...

KRITIK:

"Where the hell have you been?" - "Enjoying death."

Ja, den Mann mit der Lizenz zum Töten hätte es beinahe selbst erwischt. Das sieht man ihm an: Das Gesicht ist zerknittert, der Teint fahl, der Mehr-als-drei-Tage-Bart struppig, die Augen müde und blutunterlaufen. Beim Schießtraining zittert ihm die Hand, und nach den Verfolgungsjagden schnappt er nach Luft, als hätte er zum Frühstück eine Schachtel Marlboro inhaliert. "Das ist ein Job für junge Männer", muss sich Bond vom Bürokraten Mallory (Ralph Fiennes) anhören.

Was mit CASINO ROYALE begann, wird hier zu einem Abschluss gebracht: Die unbesiegbare, versnobte, Martini schüttelnde Larger-than-Life-Kunstfigur Bond wird auf das Format eines Normalsterblichen herunterskaliert. Eines Normalsterblichen freilich, der immer noch feinstes Tuch von Tom Ford am inzwischen etwas ramponierten Luxusbody trägt. Daniel Craigs Bond vereint auf bemerkenswert lässige Weise diverse Widersprüche: Bond anno 2012 ist Macho UND Frauenversteher, glamouröser Dandy UND psychisch angeknackster Underdog, immer noch motivierter Kämpfer UND ausgebranntes Opfer einer harten Arbeitswelt, die selbst die coole Klasse der Geheimagenten in den Burnout treibt.

Dass der Film unter der Last dieser Widersprüche nicht zusammenbricht, sondern höchst elegant von einem exotischen Schauplatz zum nächsten springt, liegt an der souveränen Regie von Sam Mendes (AMERICAN BEAUTYREVOLUTIONARY ROADJARHEAD). Kameramann Roger Deakins, normalerweise im Sold der Coen-Brüder, zaubert die elegantesten Cinemascope-Bilder, die je einen Bond geschmückt haben, auf die Leinwand. Allein diese unglaubliche Sequenz, in der die flackernden Lichtspiele einer überdimensionalen Neon-Reklame auf einem Shanghaier Wolkenkratzer den Rhythmus einer Kampfsequenz vorgeben, ist die Eintrittskarte wert.

Weitere Schauplätze sind Istanbul, Macao, natürlich London und schließlich die atemberaubend schönste schottische Naturkulisse seit HIGHLANDER. Hier, inmitten dieser windigen, schroffen, fast surrealen Landschaft, die zumindest in mir leicht abseitige Outdoor-Urlaubsträume geweckt hat, braut sich ein Wahnsinns-Showdown zusammen, wie er im Actionkino unserer Tage selten geworden ist. Es ist schon verblüffend, mit welcher Sicherheit der einstige Theater-Regisseur Sam Mendes seine Akteure durch die pompösen Action-Sequenzen eines 200 Millionen schweren Blockbusters dirigiert.

Keinesfalls verschweigen dürfen wir Bonds Gegenspieler Javier Bardem, der hier Anton Chigurh, den Maniac aus NO COUNTRY FOR OLD MEN mit dem Joker kreuzt und bei allem standesgemäßen Overacting eine Waffe einsetzt, mit der ich nicht gerechnet hätte: Ernsthaft, von allen Bond-Bösewichten ist Javier Bardem der erste, der a) überhaupt Emotionen besitzt und dem man b) seine Emotionen auch abnimmt. Wie schon bei Salma Hayek in SAVAGES ertappte ich mich dabei, das tragische Moment in der Schurkenrolle ernst zu nehmen, ja, mit dem Bösewicht mitzufühlen. Bei einem Oscar-Preisträger wird das ja hoffentlich noch erlaubt sein.

Skyfall Bild 1
Skyfall Bild 2
Skyfall Bild 3
Skyfall Bild 4
Skyfall Bild 5
Skyfall Bild 6
FAZIT:

Eine Facebook-Freundin, die selbst öfters über Filme schreibt, bezichtigt Bond nicht ganz zu Unrecht der Misogynie - und bemängelt darüberhinaus gravierende logiktechnische Aussetzer im Finale. Mich eher simples Gemüt hat SKYFALL hingegen gerockt wie kaum ein Bond-Film zuvor: Gänsehaut erzeugend schöne Kameraarbeit, subversive inhaltliche Überraschungen, mit denen niemand gerechnet hätte, und wohldosierte, bisweilen verdammt spektakuläre Actionsequenzen auf der Höhe der Zeit. Der beste Bond ever? Einwände bitte im Kommentarteil hinterlassen.

WERTUNG: 9 von 10 handgemachten Nagelbomben
Dein Kommentar >>
Sven | 02.01.2013 21:38
Grad im Duden nachgeschaut unter ÜBERBEWERTET:
Rocky 4
Kalter Krieg
Heidi Klum
Skyfall.....

Nein ernsthaft. Ist ein wirklich guter Film. Auch
ein guter Bond. Aber selten hab ich eine so
übertriebene (falsche) Überbewertung (nicht nur
hier) erlebt. Ich glaub das hat auch schon dem
Dunklen Ritter einige Millionen extra eingebracht.

Als Bond: 7/12
Als eigenständiger Film: 8/11
>> antworten
Hermanns | 02.01.2013 10:24
Das wars? Der erfolgreichste Bond? Einer der besten
der Reihe?
Böser frustrierter kleiner Junge is sauer auf Omi.
Daraus 2h Film gemacht, Bond-Aufkleber drauf und ab
gehts... is klar.
>> antworten
Andreas | 15.11.2012 10:38
Obwohl ich zuerst gefürchtet habe, Harald zückt schon wieder die Höchstnoten, weil er schon für den neuen Twilight-Teil üben muss, so muss ich sagen: Dieser Bond ist wirklich gelungen! Ich mochte auch den Bösewicht, der endlich Mal eine nachvollziehbare Motivation hat, die Action ist gut (vor allem am Anfang in Istanbul) und der Film versteht einfach gut zu unterhalten.
=====================
SPOILER!!!!
Wer jetzt weiterliest, ist selber schuld!
SPOILER!!!!

Ein paar sonstige Anmerkungen:
* Völlig unnötig war die Figur des Harry Potter Hausmeisters am Schluss, wobei ich ansonsten keine so großartigen Plotlücken beim Ende entdecken konnte?
* Endlich ist die totale Fehlbesetzung der Judi Dench als weiblicher M Geschichte! Paradoxerweise erfolgt ihre Absetzung in dem Bond Film, in dem sie zum ersten Mal eine einigermaßen glaubwürdige und sogar sinnvolle Rolle spielt. Die Geschichte wäre mit einem traditionell männlichem M wohl eher nicht realisierbar gewesen. :-) Trotzdem: M ist tot, es lebe Fiennes als neuer M! Hurra!
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8 von 10 köstliche Zyankalikapseln
Ralph | 18.11.2012 18:08
Das Ende an sich war die Plotlücke. ;-)
>> antworten
toxic | 14.11.2012 18:23
Der zweitbeste Bond aller Zeiten. An Casino Royale reicht er nicht ganz ran. Ich war ja vorbereitet anders als bei CR. Und Mats Mikkelsen war einfach eine Persönlichkeit mit mehr Tiefe als Bardem, der aber auch toll ist als Gegenspieler. Bevor alle Steine schmeißen: ich bin sowieso kein großer Fan der alten/klassischen Bonds und Pierce Brosnan war ein Elend. Der zog eine dicke Schleimspur hinter sich her. Bond als Mensch gefällt einfach besser. Und ohne die Bücher zu kennen, hatte ich das Gefühl, dass der Film näher dran ist als mancher Vorgänger. Und auch die Story hat mich schwer überrascht.
Ohne Mendes wär der Film bestimmt nicht so gut geworden, steht ja schon im Review. Also ein Quantensprung(!) zum völlig mißratenen Vorgänger.
8 von 10 Gadgets, die dann doch noch im Film vorkommen
>> antworten
an | 13.11.2012 13:15
Ich versteh die Kritik nicht mehr, das ist mit abstand einer der schlechtesten Bonds/Bondfilme
D.Craig zu Gefühle oder Irgend eine art Ausdruck zeigen zu lassen ist vieleicht das gleiche wie Terminator-Arnie den Schwan tanzen zu Lassen.
Blass und Kalt so hätte ein Erzfeind Bonds Selber aussehen können das ist nicht 007 das ist eher ne 001 und 1 deswegen, weil die Nebendarsteller ganz gut besetzt waren, was eine gewisse Symphatie verleiht. Ich wunsch mir den Bond den Eleganten, immerlächelnden und mit Sprüchereißenden Gentelman-Bond zurück (Sean Connery,Roger Moore, Pierce Brosnan), und keinen dem einfach nur Killer ins Gesicht geschrieben steht.
>> antworten
thomas | 11.11.2012 22:46
Nach einem starken Anfang kommt einmal 1 Stunde nichts ausser lahmes Gefassel danach weis der Film nicht wo er hin will und pendelt zwischen Batman,Hanibal Lecter geplegten Bardem Overacting und B-Movie Action die es in jedem Seagal Direct to DVD Film zu sehen gibt.Die Laufzeit ist schon wie bei CR viel zu lang warum weis nur der alte Broc.Als einziges plus sind die schönen Bilder zu erwähnen.Das alles soll Bond neu sein verhedert sich aber dann doch zu viel bei bekannten aus anderen Filmen und ist am Ende leider gar nix.
Marcel | 20.11.2012 18:55
Ich fand gerade den Mittelteil noch am gelungensten. Der Anfang spielt in Istanbul - gut zu wissen, denn die Verfolgungsjagd hätte auch sonst überall spielen können, wenn man nicht für einen Bruchteil einer Sekunde mal die Haghia Sophia erhaschen kann. Ja, vor 49 Jahren hatte man sich noch richtig Zeit genommen, Istanbul von seiner schönen und seiner geheimnisvollen Seite zu zeigen.

Die Szenen in Macao waren dann wieder mehr mein Fall. Sie waren nicht nur eine weitere Hommage an vergangene Bonds, diesmal konnte ich sie auch genießen. Sogar mit Daniel Craig konnte ich mich anfreunden. Scheinbar habe ich meinen Frieden mit ihm geschlossen - das ist mehr, als ich nach Casino Royal je vermutet hätte.

Es ist nicht alles gut und auf die Flasche Heineken hätte ich gut verzichten können, aber immerhin weiß er sich einigermaßen im Anzug zu bewegen. Und da ich die Zeit nicht zurückdrehen kann (schade eigentlich), will ich es so nehmen wie es nun mal ist.

Allerdings - die Schottland-Episode machte den Film nicht nur sehr lange, sie wirkte auch angehängt. Seinen Höhepunkt erreicht der Film in London. Und eigentlich hätte er dort auch enden sollen. Oder wie ein Freund meinte: Ich bin nicht sicher, ob das Ende noch etwas mit Bond zu tun hat.

Skyfall ist also für mich besser als befürchtet, aber schlechter als erhofft. Ein Film irgendwo in der Mitte von dem, was er sein könnte, und dem, was heute anscheinen nötig ist.

6 von 10 Wilhelm Tell Spielen.
>> antworten
Dorian | 04.11.2012 21:10
Nja,... wie auch bei den anderen CraigBonds empfand
ich auch Skyfall als keinen BindFilm, dazu fehlte
dieser Bondflair (der in diesem Teil manchmal aber
durchaus herausschaut). Bardem fand ich großartig
und auch sonst war der FIlm ein ganz guter Thriller.
Hatte zwar mehr Action erwartet, aber unterhalten
wurde ich trotzdem.
ergo guter Thriller aber leider wiedermal kein Bond
Chris | 05.11.2012 19:57
Ich bin so sehr Bond-Fan, dass ich wegen Befangenheit gar keine
Reviews darüber schreiben könnte. Ich mag alle Bonds, die
übertriebenen wie die bodenständigen. Und auch wenn ich mit den
Moore-Bonds (TSWLM!) quasi aufgewachsen bin und wie alle
anderen auch die Connery-Bonds (GF! TB! FRWL!) genial finde, habe
ich eine große Schwäche für die beiden Dalton-Bonds. Das sind für
mich absolute Highlights der Serie; nicht zuletzt wegen Daltons viel
realistischeren, menschlicheren, aber auch düstereren Darstellung
unseres Lieblingsagenten Ihrer Majestät. Craig hat uns - nach zwei
unterhaltsamen, aber auch ziemlich abgehobenen Brosnan-Bonds
(und zwei eher schwächeren) - den Dalton-Bond nicht nur
zurückgebracht, sondern perfektioniert. Wie Harald in seiner Kritik
schreibt: "auf einen richtigen Menschen herunterskaliert". So wurde
CASINO ROYALE auch mein persönliches Alltime-Fave der Reihe.
Auf SKYFALL, den ich mir wohl dieses Wochenende ansehen werde,
freue ich mich schon brutal. Ansonsten genieße ich diese erneute
realistischere Phase der Serie (die mit CASINO ROYALE eingeläutet
wurde) gerade und bin schon jetzt gespannt wohin die Reise nach
Craig geht. Wobei ich hoffe, dass uns Craig als Bond noch ein paar
Filme mehr erhalten bleibt, weil imo ist er vielleicht, aber nur
vielleicht der beste Bond, den wir jemals hatten...
Marcel | 05.11.2012 22:03
... oder vielleicht ist er auch einfach nur eine Annäherung an den Massengeschmack, der Bond leider die Unverwechselbarkeit nimmt. Casino Royal war eine Sackgasse, kein Neuanfang. Er bezieht ein Großteil der Wirkung auf den offenen Tabubruch mit allem, was Bond auszeichnet. Tabus kann man aber nur einmal brechen. Dennoch, nach all den guten Reviews werde ich mir Skyfall anschauen. Damit ist er schon einen Schritt weiter als Ein Quantum Trost.
Chris | 05.11.2012 22:25
Sehe ich anders. Nach dem zwar recht unterhaltsamen, aber doch
unter Abnutzungserscheinungen leidenden TWINE und dem
gemeinhin als schwächster aller Bonds anerkannten DAD war CR
doch die dringend benötigte Frischzellenkur. Und die Craig-Bonds
polarisierten doch bislang eher als dass sie Everybody's Darling
wären. Aber ob nun Massengeschmack oder nicht; nach meinem
Geschmack sind sie allemal. Wie natürlich auch die guten, alten
"bondigen" Bonds, die ich ebenso schätze.
Marcel | 06.11.2012 12:11
"The World is not enough" hatte für mich keine Abnutzungserscheinungen, die hatte allerdings "Die another Day". Das unsichtbare Auto war ein Witz, eine Kurskorrektur war notwendig. So weit so gut. Was dann kam, war aber keine Kurskorrektur und wurde auch so nicht verkauft. Es war eine Neuerfindung, ja sogar mehr als das, ein bewusster Bruch mit allem, was zuvor galt. Nicht jeder hat das gewollt, und nicht jeder sah darin eine zwingende Notwendigkeit. Als hätte man Christophers Lee Dracula die Zähne gezogen und dafür mit ner Arnord-Schwarzenegger-Wumme ausgestattet. Ja, hat auch seine Wirkung. Hat nur keine Eleganz mehr.

Ich habe auch nicht gesagt, dass Daniel Craigs Everybodys Darling ist, sondern sich kommerziell erfolgreicheren Vorbildern angleicht. Die Figur, die Daniel Craig darstellt, hat weniger mit Bond zu tun und mehr mit Jason Bourne, der an der Kasse Bond abgehängt hatte. Kann man auch gut finden. Muss man aber nicht.

Du selbst unterscheidest die "bondigen" Bonds von Daniel Craigs Bond. Damit stimmst du ja meinem Eindruck zu. Du wertest ihn nur anders.
Chris | 06.11.2012 18:10
Sicherlich unterscheiden sich die Craig-Bonds von den anderen,
aber sie sind - trotz Reboot- in meinen Augen immer noch Bond-
Filme. Ich denke, die Craig-Ära ist momentan eine Phase in der
Serie wie damals beim Wechsel von Moore zu Dalton. Danach ging
es ja mit Brosnan wieder eher zurück zu den Wurzeln. Was ich
sagen wollte: Ich sehe die Craig-Bonds ziemlich entspannt und
eigentlich nicht als Bruch mit dem Kanon. CR fand ich übrigens
nicht unelegant.
Michael | 09.11.2012 15:50
Hat einer von euch mal die Bücher gelesen? In denen
wird eigentlich gar nicht von einem eleganten
Lebemann, sondern von einem unterkühlten Killer
gesprochen. Dieses Kaltschnäuzige bringt Craig viel
besser rüber. Er ist ein Killer nicht mehr und nicht
weniger. Außerdem hat er mehr was militärisches, was
auch besser passt, weil der MI6 (Military
Intelligence, Section 6)eine Militärorganisation
ist.

Ich hatte meine Probleme mit dem Film. Er war
bildgewaltig und mit guten Darstellern besetzt,
alles sah top aus. Die Story ist aber viel zu
schlecht erzählt, hat eigentlich nichts mit den
Vorgängern(CR,QT) zu tun, was ist also mit dieser
komischen geheimen Organisation passiert um die es
in den Vorgängern ging? Auch soll das ja scheinbar
vor Dr No noch sein. Judy Dench spielt aber bereits
in Filmen mit Brosnan mit, was nach der
Begebenheiten spielt, aber sie wurde getötet.
Moneypenny ist schwarz. Wo kommt der klassische
Wagen her? Warum ist das jetzt in der Moderne? Soll
man die alten Filme komplett außer acht lassen?

Auch die Bezüge auf die Vergangenheit von M und
James Bond sind so vage angedeutet, das man sie
lieber weg gelassen hätte. Ich werde mir den Film
sicher nochmal als DVD anschauen, aber mich
verwirrte der Film zu sehr. Casino Royal war für
mich der beste James Bond der neueren Zeit, hätte er
nicht so viele Fragen am Ende offen gelassen
möglicherweise generell.
Marcel | 15.11.2012 14:24
Gelesen habe ich Casino Royal, Goldfinger, Im Geheimdienst Ihrer Majestät und Leben und Sterben lassen. Bond ist hart, unterkühlt, aber auch ein Lebemann! Das fehlt mir bei Craig.

Und wenn wir schon bei Craig-Bonds als Romanverfilmungen sind - Casino Royal berücksichtigt nicht mal den Schauplatz des Geschehens (einen fiktiven Ort in Frankreich). So viel zur vermeintlichen werkgetreuen Romanverfilmung.

Wer wirklich eine relativ genaue Verfilmung sehen will, kommt dem mit "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" nahe.
>> antworten