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Terminator 3

Terminator 3

ACTIONt: USA 2003, 2003
Regie: Jonathan Mostow
Darsteller: Arnold Schwarzenegger, Kristanna Loken

STORY:

Der Terminator (Arnold, wer sonst?) muss sich diesmal mit einem weiblichen Gegner herumschlagen, um die Menschheit vor einem Atomkrieg zu bewahren. Ob das gut gehen kann?

KRITIK:

Terminator 3
Nein, ich würde Arnold Schwarzenegger nicht zum Gouverneur wählen. Aber Charisma und eine beeindruckende Leinwandpräsenz kann man dem mittlerweile 56-Jährigen schwer absprechen. Genau so wie Sinn für Selbstironie, wie immer hart an der Grenze zur Lächerlichkeit:

Schwer zu toppen ist die Szene, in der ein nackter Schwarzenegger einen Strip-Tänzer mitten auf der Bühne seiner Lederkluft beraubt. Oder dieser wunderschöne Dialog: "Fick dich selber, Arschloch!" - "Dem kann ich nicht Folge leisten".

Außerdem hat das blecherne Ungetüm offensichtlich ein Faible für Manner-Schnitten entwickelt. Die ebenfalls productplacing-technisch unübersehbar ins Bild gerückten Durex-Kondome lässt er jedoch liegen. Wozu auch? Es liegt nämlich an unserem Helden John Connor, sich im nahenden Krieg zu bewähren und brav Kinder in die Welt zu setzen. Ein reaktionärer Film also, ganz nach dem Geschmack von George W. Bush und seinen konservativen Hintermännern? Ja, auch. Aber das ist nicht der Punkt.

"T3" ist vor allem eines: Bombastisches, im besten Sinne altmodisches Actionkino. Billigsdorfer-Computereffekte oder gar "Matrix"-artiges Karate-Geprügel wird man hier nicht vorfinden. Stattdessen wird aus allen Rohren gefeuert, echte Autos dutzendweise zu Schrott gefahren und ganze Straßenzüge demoliert, dass es eine Freude ist. Die Verfolgungsjagd mit dem Kranwagen gehört wohl zum Spektakulärsten, was auf diesem Sektor je zu sehen war. Retro-Action also, die an Schwarzenegger's bessere Zeiten (späte 80-er?) erinnert.

FAZIT:

Viel besser als erwartet. Ganz klar das Action-Highlight des Jahres 2003.

WERTUNG: 8 von 10 Packerln Manner-Schnitten
Dein Kommentar >>
kanec | 30.07.2011 21:03
wohl wahr wohl wahr...
ich liebe die permanente ironie, die sich unaufhaltssam durch den ganzen film zieht...
8 von 10 kranhacken
>> antworten


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