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The Wolf of Wall Street

The Wolf of Wall Street

GANGSTERFILM/DROGENFILM/BIOPIC/TRUE CRIME: USA, 2013
Regie: Martin Scorsese
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Jonah Hill, Margot Robbie, Matthew McConaughey, Kyle Chandler Rob Reiner

STORY:

Die 1980er Jahre: Neoliberalismus, Börsenboom und im Kino verkörpert Gordon Gekko den Inbegriff des eiskalten Wall Street Brokers. Während dieser Zeit erkämpft sich der junge Jordon Belfort den Zutritt zum Olymp des Kapitalismus.

KRITIK:

"Fugazy, it's a fake."

So erklärt der exzentrische Broker Hanna (Matthew McConaughey) dem jungen Frischling Jordon Belfort das Prinzip der Wall Street. Nichts was an der Wall Street geschehe sei echt. Es gehe nur um Zahlen, Bilanzen, Statistiken und um leere Versprechen. Auch sei es nicht wichtig dafür zu sorgen, dass die Anleger aus ihren Investments profitieren. Nein, die wirkliche Kunst bestehe darin, das Geld aus den Taschen der Kunden auf das eigene Konto zu transferieren und dabei bei diesen armen Trotteln die Illusion aufrecht zu erhalten, sie würden immer reicher und reicher. Ach ja und außerdem sei es wichtig sich oft genug auf der Toilette einen runter zu holen (mindestens zwei mal am Tag) ansonsten verliere man den Blick für das Wesentliche. Und Koks! Das lässt die Finger schneller über die Wähltasten des Telefons fliegen und hält den Geist fit!

"Wo bin ich hier gelandet?" Diese Frage wird sich der ein oder andere Kinogänger nach spätestens zehn Minuten Laufzeit stellen, während er sein Popcorn zur Seite legt um nochmal anhand der Kinokarte zu überprüfen ob er auch wirklich im richtigen Film sitzt. Aber auf der Karte steht der richtige Filmtitel. Komisch. Sollte das Ganze hier nicht die ausgeklügelten Machenschaften der Bankster dieser Tage demaskieren? Die kryptischen Mechanismen nach denen diese Welt ausgebeutet wird für Dummies entschlüsseln?

"Wen interessiert das Ganze eigentlich?" fragt uns Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) direkt in die Kamera und sieht dann weiterhin dabei zu wie seine Angestellten einen Zwerg auf eine Zielscheibe werfen. Klingt schräg? Unkonventionell? Klar, ist ja auch ein Scorsese! Und was kann Scorsese am Besten? Geschichten erzählen. Geschichten von Menschen, nicht von Institutionen, Ländern oder gar ganzen Gesellschaftssystemen.

Ehrlich gesagt erinnert mich "The Wolf of Wall Street" auch mehr an "Good Fellas", "Casino" oder "Scarface" als an Filme wie "Wall Street" oder "The Margin Call". Eigentlich trifft es "Gangsterfilm" eher als "Wirtschaftsthriller".

Wenn ich das Gesehene für mich Revue passieren lasse fällt mir eigentlich nur ein Unterschied zu den oben genannten Gangsterdramen auf. Tony Montana zum Beispiel wirkt im Gegensatz zum Banker Jordan Belfort eher wie ein bescheidener und vernünftiger Mann.

Bescheidenheit und Vernunft sind Wörter die im Wortschatz unseres Protagonisten schlicht und einfach nicht existieren. Harte Arbeitstage im Büro? Eher selten. Nein, im Büro wird gekokst, gefickt, gesoffen und gefeiert. Hundert Dollarnoten wandern in den Müll, die Sekretärin bekommt zwanzigtausend Dollar bar auf die Hand damit sie sich an Ort und Stelle die Haare abrasiert, in nicht mal zwei Meter Entfernung findet eine Orgie auf dem Schreibtisch statt und der Seniorpartner schluckt einen lebendigen Goldfisch nachdem er sich eine dicke Line Koks durch die Nasenlöcher gezogen hat.

Babylonische Zustände herrschen in den oberen Etagen der gläsernen Finanzpaläste. Die Charaktere bewegen sich in einem Mikrokosmos, in dem sie ihre altrömische Dekadenz bis zum Exzess ausleben. Wie die alten Könige erfreuen sie sich an Prostituierten, an üppigen Mahlzeiten, teuren Anzügen, schnellen Autos, großen Yachten und an wie Paläste anmutenden Anwesen.

Klar, Hochmut kommt vor dem Fall und so folgt "The Wolf of Wall Street" auch dem klassischen Motiv des Gangsterfilms. Der Unterschied zwischen einem internationalen Drogenkönig wie Pablo Escobar und einem Finanzmogul wie Jordan Belfort ist nicht auszumachen, er existiert nicht. Beide machen andere Menschen abhängig von ihrem Produkt. Und beide haben den Kontakt zur realen Welt völlig verloren.

Apropos Drogen: Drogen spielen die zweite Hauptrolle in "The Wolf of Wall Street". Gefühlte zwei Tonnen Koks werden konsumiert, literweise Schnaps und Champagner getrunken, während meine Lachmuskeln das letzte Mal von Raoul Duke und Dr. Gonzo so dermaßen heftig beansprucht wurden.

Um ehrlich zu sein, was Martin Scorsese, Terrence Winter und Leonardo DiCaprio hier zubereitet haben schmeckt fast schon obszön gut!

Biopic? Drama? Drogenfilm? Gangsterfilm? Sucht es euch aus! Dieser Film hat alles. "The Wolf of Wall Street" fesselt, stimuliert das Zwerchfell, zaubert Falten der Verwunderung auf die Stirn, ist so spannend dass es euren Fingernägeln schadet und ja, er demaskiert und entschlüsselt auf seine Art und Weise auch das System nach dem die Raubtiere in Armani und Versace ihre Beute anlocken und dann verspeisen.

Auch dem unaufmerksamsten Zuschauer entgeht nicht der Subtext, der bittere Beigeschmack des Gezeigten. Trotz der erstklassigen Unterhaltung muss man unweigerlich die Verbindung zur Realität ziehen. Zu Namen wie Goldman Sachs, Schlagwörtern wie Lehman Brothers, Manager-Gehältern, Raubtier-Kapitalismus und .... na ja, schaltet einfach die Nachrichten ein.

Ach ja, falls dem einen oder anderen Leser dieser Rezension meine unflätige Sprache aufstoßen sein sollte: In der Originalfassung fällt das Wort "Fuck" ganze 522 mal! Das ist Rekord in der Geschichte des Spielfilms.

The Wolf of Wall Street Bild 1
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FAZIT:

"I don't want to die sober!" Filmkunst in Pulverform! Mit einen Hundert Dollar-Schein durch die Nase gezogen. "The Wolf of Wall Street" geht direkt ins Blut und wirkt noch lange nach! Besorgt euch lieber was zum Runterkommen!

WERTUNG: 10 von 10 Fahrten mit der U-Bahn
TEXT © Djan Hajo
Dein Kommentar >>
Ralph | 24.03.2014 22:30
Spät, aber doch, gesehen. Wollte eigentlich nach zwei Stunden aufstehen, weil klar war, dass da nix mehr kommt (wie es auch wirklich war), nur ist mir das einfach viel zu peinlich, weil ich genau weiß, dass sich dann einige - wie hier weiter unten zu lesen ist - denken, wenn die Trottln gehen, ist das der Beweis, dass der Film gut ist. Diesen Triumph gönne ich niemandem!!!! ;-)

Aber ernsthaft, das war die Geschichte einer langen sinnlos-oberflächliche Orgie, die in der Form einer langen, sinnlos-oberflächlichen Orgie erzählt wurde. Man könnte von einem konsequenten Regisseur sprechen, ich glaub eher der Stoff hat einfach nichts hergegeben, daher hatte Scorsese keine andere Wahl. Ohne diese anstrengende Überlange (die man gerne mit Tiefgang verwechselt) wegfallen, wäre dieser Film einfach nur ein schlechter Witz.

Einige herrlich absurde Dialoge und Szenen reichen (zumindest) für mich nicht aus um von einem Meisterwerk zu sprechen. Und der Leo war fehlbesetzt (oder alle anderen), weil er hat überhaupt nicht zu dieser Proll-Partie gepasst und sie nicht zu ihm.

6/10 Kinobesuchen, bei denen man sich denkt, dass das Leben doch eigentlich zu kurz für mittelmäßige Filme ist...
>> antworten
Bernhard | 03.03.2014 17:29
Großartiges Erlebnis. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Hab zu einigen Szenen nachgelesen ob das wirklich so passiert ist (das mit der Yacht zB) und war überrascht, dass das keine Dramatisierung war :)

Für mich ist deshalb die Kritik an fehlender Spannung und einer zu wenig komplexen Handlung ungerechtfertigt: wenn man sich an realen Ereignissen orientiert, kann man sich nicht die Spannungsbögen und x Wendungen aus den Fingern saugen. IMHO ist es ein grundlegender Irrtum, dass knisternde Spannung und hochkomplexe Handlungen eine Voraussetzung für einen großartigen Film sind.

Für mich ist dieser voyeuristische, skurrile Blick in diese abartig-obszöne Parallelwelt jedenfalls mehr als spannend genug :) - gepaart mit den überragenden schauspielerischen Leistungen und Scorseses gewohnt souverän-ruhiger Regie inmitten einer irren Welt auf Speed - das macht den Wolf für mich zu einem meiner Highlight des letzten Jahres.

8/10
djan | 11.03.2014 13:30
nice :-) der film gefällt ja doch dem einen oder anderen :-)
>> antworten
Charlotte | 18.02.2014 11:19
Ich war gestern im Kino und war sehr enttäuscht. Ich weiß, Geschmäcker sind verschieden, aber ich habe das Gefühl, dass sich einige einfach wegen dem großen Namen Scorsese nicht sagen "trauen", dass sie den Film nicht gut fanden. Die Thematik rasanter Aufstieg, tiefer Fall gibt es in anderen Werken frischer und besser zu sehen-hier handelt es sich meiner Meinung nach nur um eine Aneinanderreihung von nackten Ärschen, Wichs-Witzen und sinnlosen, unnötig in die Länge gezogenen Handlungssträngen. Für mich einer der schlechtesten Filme des Jahres :-( . Um noch etwas Positiveres am Schluss zu sagen: ganz tolle Seite! Ich bin durch Zufall draufgestoßen und bin begeistert-vielen Dank dafür!
Harald | 18.02.2014 18:56
Danke!
Djan | 19.02.2014 08:53
also wenn dieser film nur eine "Aneinanderreihung von nackten Ärschen, Wichs-Witzen und sinnlosen, unnötig in die Länge gezogenen Handlungssträngen" ist dann kann man auch sagen dass z.b. fear and loathing in las vegas eine sinnlose aneinanderreihung von sinnlosen drogenszenen ist und nicht mehr zeigt als zwei typen die sich zu dröhnen, 2001 nur ein film ist der nicht zu verstehende szenen zeigt die keinen sinn ergeben, fight club nur ein paar kerle zeigt die sich die fresse polieren oder (vorischt reizthema) der pianist den kinogänger nur dabei zuschauen lässt wie jemand unglaublich leidet....
ich finde das wolf of wall street vielleicht extra die totale reizüberflutung als stilmittel benutzt um etwas im zuschauer zu erzeugen das sich unter der oberfläche des films verbirgt...
nicht jeder film klatscht einem die botschaft die vermittelt werden soll direkt ins gesicht
Marcel | 27.02.2014 10:10
Doch, genau dieses Gefühl hatte ich leider. Die Botschaft war nicht nur offensichtlich, sie wurde in den Zuschauer eingehämmert. Die Assoziationen auf aktuelle Geschehnisse sind sowas von gewollt, subtil war das nicht. Da brodelt auch nicht etwas Unscharfes, Ungesagtes unter der Obefläche, die moralische Anklage ist vielmehr überdeutlich. Vielleicht ist gerade das der Grund, warum einige Zuschauer darin letztlich die Party nur mitgemacht haben. Nachdenken mussten sie ja nicht mehr. Ich kann schon vertehen, warum man den Film mag. Das hat aber leider mehr mit der totalen Reizüberflutung, die man respektvoll bewundern kann, als mit seiner Botschaft zu tun.
>> antworten
Fedi | 29.01.2014 19:24
Das war wohl der schlechteste Scorsese den ich zumindest jemals gesehen habe. Um Marcel von weiter unten zu zitieren: "Das soll nicht heißen, dass Wolf nun ein schlechter Fim ist." Er ist nur um cirka eine Stunde zu lang, hat kaum Spannung zu bieten, halb-interessante Charaktere und forcierte Höhepunkte (der Sturm, die paar Reden von Belfort, eine Verhaftung). Und außerdem ist der Wolf so sehr in den Genregrenzen des Gangsterfilms eingefahren - noch dazu die selben die mit CASINO perfektioniert wurden. In einer NEON-Kurzkritik habe ich einen Satz, der irgendwie so ging: "Scorsese dreht einen Film von denen sich viele Jung-Regisseure nicht trauen würden." Nun, dafür kam mir der Wolf ziemlich alt vor.
Fedi | 29.01.2014 19:26
*habe ich einen Satz gelesen
* den sich viele ... nicht trauen würden

Tja. Aber wie gesagt, kein schlechter Film. Aber kein guter Scrosese.
>> antworten
Marcel | 29.01.2014 09:54
Hm ja, das ist alles richtig. Aber gepackt hat es mich viel zu selten. Eine der wenigen Momente waren etwa die quasireligiösen Glaubensbekenntnisse, bei denen ich einen Unterschied zu sektenähnlichen Gottesdiensten keinen Unterschied mehr ausmachen konnte. Erschreckend ist die Parallele zu Vorkommnisse in dem Konzern, in dem ich arbeite. Und auch das dabei zu Tage kommende Verständnis von Freiheit ist selbstredend. Alles ist möglich, alles ist erlaubt. Es gibt keine Grenze. Es gibt niemanden, der "Stop" sagt. Gesetze gelten nicht. Von Moral und Ehtik will ich erst gar nicht anfangen.

Allerdings ist diese Endlosparty irgendwann auch redundant. Ja, immer wieder staunt man, welche Zügellosigkeit und Sauerei sich Menschen einfallen lassen können. Aber es schockiert immer weniger. Es wird nur Nummernrevue. Das Prinzip, immer noch eins oben draufzusetzen, funktioniert eben nur bis zu einer gewissen Grenze. Zumindest bei mir. Der einzige Moment, der wirklich spannen war, ist das erste Treffen mit dem FBI-Agenten. Hier lässt Scorcesee sich alle Zeit. Das lässt Platz für eigene Emotionen.

Das soll nicht heißen, dass Wolf nun ein schlechter Fim ist. Aber Scorcesee erzählt diese Geschichte nicht zum ersten Mal. Und bei Casino hat er es einfach viel besser gemacht.

Zum Thema Popcorn. Nein, die etwa 16-jährigen Mädels neben mir aßen die Riesentüte Popcorn laut raschelnd bis zum bitteren Ende. Und wippten bei der Musik mit und winkten dabei mit den Händen. Hey Ho! Die mit aller Brutalität ins Gesicht gedonnerte Message war ihnen völlig egal. Die haben einfach bei der Party mitgemacht.
Harald | 29.01.2014 13:07
"Aber es schockiert immer weniger ..."
Gebe dir grundsätzlich recht; habe Wolf auch eher als einen ziemlich abgedrehten Party-Film gesehen.
Im Gegensatz zu meiner Sitznachbarin, die WIRKLICH mitgefiebert hat. Bei der Szene, in der sich Leo anschickt, in einem nicht mehr wirklich fahrtüchtigem Zustand in seinen Lamborghini zu kriechen, hat sie sich entsetzt die Hände vors Gesicht geschlagen und "Neiiiin, tu das nicht!" gekreischt.
Fiji | 06.02.2014 22:40
!00% Einverständnis, Marcel. Mitgefeiert haben bei meinem Kinobesuch leider nicht nur 16 Jährige Mädels sondern grob geschätzt 90% des Publikums.
>> antworten
a-l-e-x | 21.01.2014 07:43
Nachdem nach ca. 2 Stunden die Ersten aufgestanden und gegangen
waren, wusste ich es mit Bestimmtheit: Das ist ganz großes Kino.

Leo in Bestform, das Geld in Überform, die Drogen in Reinform Und
Scorsese hat es tatsächlich geschafft, moralisch zu sein ohne dabei
moralisch zu sein.

Klasse!
>> antworten
lalilulelo | 18.01.2014 19:55
derstandard.at/plink/1389857475281?_pid=35394696 pid35394696

youtube.com/watch?v=amcW2dP-sMg

lg
lalilulelo | 18.01.2014 19:59
mit dem derstandard link wollte ich euch dieses posting zeigen:
"Nachdem der Film überall so gelobt wird und DiCaprio und Scorsese normalerweise passable Werke schaffen, war ich ihn vor kurzem anschauen. Und ich war dann doch recht enttäuscht. Der Film ist eine Mischung zwischen Hangover und Blow. Handwerklich natürlich einwandfrei, aber die Story und die Gags waren relativ abgelutscht. Von den weiblichen Rollen, die genau keine Funktion haben, will ich nicht einmal sprechen."

der link funktioniert aus irgendeinem grund nicht.

lg
Djan | 18.01.2014 21:33
naja vielleicht haben im leben von belfort weibliche charaktere auch keine große rolle gespielt, außer die wie sie im film gezeigt wird ;-)
ich weiss nicht es kommt wschl darauf an mit welcher erwartung man in den film geht, ich selbst wollte einen film von scorsese sehen und genau das hab ich bekommen und ich finde das dieser film mehr substanz hat als blow oder gar hangover, wird halt nicht so plakativ dargestellt, dass man sich halt selbst raus ziehen...
Harald | 18.01.2014 21:57
So, eben aus dem Kino zurück, Scorsese in Bestform.
Der Film scheint hinkende Vergleiche zu provozieren
- was ich durchaus positiv werten möchte: Offenbar
sind viele schlicht überfordert von diesem maßlosen
Meisterwerk und suchen Schubladen, um das Gesehene
einzuordnen.
Ich wünsch mir, dass Scorsese als nächstes die
Mötley Crüe-Biographie verfilmt. Mit diesem
Quaaludes-Zeug als thematischem Bindeglied ...
Djan | 18.01.2014 22:05
cool, hab mir scho gedacht, dass der dir auch taugn wird
Djan | 18.01.2014 22:11
naja scorsese steht ja auf musikfilme vielleicht hast du glück mit Mötley Crüe :-)
Harald | 19.01.2014 09:58
Eben. Musik, (halb-)wahnsinnige Charaktere, Sex,
Drogen und eine ziemlich gute Buchvorlage.
Aber ich fürchte, das wird nix mehr. Das Filmprojekt
schmort schon seit Jahren in der Pre-Production-
Hölle ...
>> antworten
toxic | 18.01.2014 16:54
Die Dame auf dem ersten Bild schafft's doch noch auf die Titelseite, ihr Schneehasen?!
Djan | 18.01.2014 18:37
Verdient hat sie es
Djan | 18.01.2014 18:38
Verdient hat sie es
Djan | 18.01.2014 20:06
hoppla doppel tripple post
Marcel | 18.01.2014 21:39
Bist wohl noch auf der Party. ;-)
Djan | 18.01.2014 22:04
ja nix zum runter kommen auftreiben können ;-)
Harald | 19.01.2014 10:08
Nein, keine nackten Damen mehr auf der Titelseite.
Wir sind jetzt seriös und gehen an die Börse. Jordan
Belfort macht die Erst-Emission.
toxic | 21.01.2014 19:42
Keine Nackedeis mehr, dafür Advertorials?
Mainstream Movies for Moneymaking People?
Muss ich mir Sorgen machen? Gibt doch sonst keine gescheite Filmseite...
Harald | 21.01.2014 21:35
Hehe, diese Tagline hat was :)
Harald | 21.01.2014 21:36
Hehe, diese Tagline hat was :)
toxic | 21.01.2014 22:44
;)
Harald | 22.01.2014 10:35
Im Ernst jetzt: Mir ist durchaus bewußt, dass die Akzeptanz für Advertorials eine enden wollende ist. Deshalb will ich's nicht übertreiben.

Was Mainstream-Movies angeht: Darüber darf nur lästern, wer alle Reviews unserer Giallo-Sammlung - die größte im deutschen Sprachraum, wie ich in aller Bescheidenheit anmerken darf - gelesen hat.
toxic | 22.01.2014 17:59
Das war ja alles nich zu ernst gemeint, ich hätt mehr Smileys einfügen sollen. Die Advertorials hat der Adblocker in meinem Resthirn schon rausgefiltert. Still a Big Fan. Und wenn Johannes mit dem WIP-Special um die Ecke kommt, könnt Ihr auch Transformers 5 mit voller Punktzahl durchwinken.
toxic | 22.01.2014 18:00
Schon wieder die Smileys vergessen...
Johannes | 22.01.2014 21:36
Die Bewertung von Transformers 5 liegt also in meinen
Händen - jetzt bin ich nervös...;)
>> antworten
Harald | 16.01.2014 08:48
"Im Büro wird gekokst, gefickt, gesoffen und gefeiert."
Ooops, hab gar nicht mitbekommen, dass Scorsese bei uns im Filmtipps-Office gedreht hat ...
Marcel | 16.01.2014 11:34
Tja, Chef, weniger koksen, dann bekommst du auch mehr mit... ;-)
Djan | 16.01.2014 14:05
Harald das soll nicht jeder wissen
Djan | 16.01.2014 14:10
Harald kannst du noch good fellas und Casino verlinken?
Harald | 16.01.2014 16:52
Nö, erst wird gekokst, gefickt, gesoffen und gefeiert.
Djan | 16.01.2014 18:31
Wie sind denn die Öffnungszeiten vom Bür? :-)
Djan | 16.01.2014 18:32
Büro...
Djan | 16.01.2014 19:17
Vor lauter kokserei hast zwei mal das gleiche verlinkt :-))
Johannes | 16.01.2014 20:40
Frechheit - immer wenn ich mal im Büro bin, heisst es,
dass nicht gekokst, gefickt, gesoffen und gefeiert
wird... :(
Lukas | 16.01.2014 22:47
Es war zwei Mal am Tag einen runter holen und nicht
zwei Mal in einer Woche.
Djan | 16.01.2014 22:52
Oh ich bitte dies zu entschuldigen ;-)
Djan | 16.01.2014 22:59
geändert! :-)
Stephan | 07.02.2014 01:59
Wie Chelkiner sagt, die Kapitalismuskritik wird hier mit Kapitalismus betrieben.
Als Trailercover und im Trailer nachte und haöbnachte Frauen in Reizwäsche, die möglichst viele Zusachauer ins Kino locken sollen. Dazu das vesprechen das es dort coole Typen als Alpha Tiere und teuerste Drogen der Upper Class zu sehen gibt. Alles Sachen die in der Masse und Macht Kapitalismus ausmachen als Magnet für die Zuschauer, was durch hohe Einnahmen und maximalen Profitgewinn in das kapitalistische System fliesst...
Djan | 07.02.2014 04:20
Rudi Dutschke hätte es nicht schöner sagen können...
Wer sagt dass der Film pure Kapitalismuskritik sein soll?!
Scorsese erzählt hier eine Geschichte... Die von Jason
Belfort. Und diese Geschichte zeigt wie die Bankster so
leben... Fertig...
Und natürlich muss auch dieser Film vermarktet werden...
>> antworten


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