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About Schmidt

About Schmidt

DRAMA: USA 2002, 2002
Regie: Alexander Payne
Darsteller: Jack Nicholson, Kathy Bates

STORY:

Warren Schmidt (Jack Nicholson) wurde eben pensioniert, hat seine Frau beerdigt und sich mit seiner Tochter zerstritten. Völlig auf sich allein gestellt, sieht er nur noch ein Ziel im Leben: Um jeden Preis zu verhindern, dass seine Tochter einen - wie er meint- Totalversager heiratet.

KRITIK:

About Schmidt
Über die Schauspielkunst des großen Jack Nicholson noch viele Worte zu verlieren ist wohl eine Fleißaufgabe. Erwartungsgemäß wird "About Schmidt" auch zur beeindruckenden One-Man-Show für Nicholson. Auch wenn es hier um nicht gerade leichte Themen wie Verlustangst, Trauer, Sinnkrise und Einsamkeit geht - in einem lebensechten Setting der von sozialem Absturz bedrohten amerikanischen unteren Mittelschicht:

Nicholson's tolle Performance garantiert auch einige höchst vergnügliche Momente: Sein Kampf mit dem Wasserbett, sein drogenvernebelter Blick bei der Hochzeitsvorbereitung und die großartige Ansprache vor der versammelten Hochzeitsgesellschaft bleiben in Erinnerung. Am Ende findet Warren tatsächlich so etwas wie den Sinn des Lebens. Tränen der Rührung rinnen ihm dabei übers Gesicht (und wohl auch so manchem Zuseher). Ein Film für verregnete Abende, hat ein Kritiker treffend angemerkt. An diesem Abend hat es tatsächlich geregnet. Petrus muss wohl ein Cineast sein.

FAZIT:

Jack Nicholson at his very best. Nuff said.

WERTUNG: 8 von 10 Verführungsversuchen im Schwimmingpool
Dein Kommentar >>
Randle P. McMurphy | 14.04.2010 12:41
Ganz ehrlich ?
Ich muß sagen ich hab den Film zuerst nicht verstanden.
Besser gesagt nicht kapiert wie Jack dazu kommt so einen Film zu machen.
Denn er ist leiser und subtiler als seine anderen Filme.
Vielleicht macht ihn das gerade auch zu einem Ausnahmefilm.
>> antworten
Ranger | 13.10.2009 21:59
Ich find den Film einfach klasse.

Nicholson als alter verbitterter einsamer Mann der ein neues Leben nach dem Tod seiner Frau anfängt überzeugt auf ganzer Linie.

Ein trauriger ruhiger Film den man sich am Besten alleine ansieht. Vorallem die Szene als er seine tot Frau findet bewegt mich immer wieder.

Leider muss man auch sagen das die erste Hälfte bei weitem besser ist als die zweite darum "nur"

8/10
>> antworten
moviefreak | 12.06.2005 09:13
am besten fand ich diese seeeehr selbstbewußte nacktszene: eine schallende ohrfeige für die diktatur des mainstream-schönheitsideals der magersüchtigen models aus dem OP-saal. erfreulicher film über richtige menschen, über das richtige leben.
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