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GOOD MOVIES FOR BAD PEOPLE

Das Gesetz der (Fernseh-)Serie

Lange Zeit galt für Cineasten, dass nur Kino-Filme der einzig wahre Genuss sind, dem es zu frönen gilt, am besten auch noch im Kino selbst.

Fernsehen und Fernsehserien führten eher ein Schattendasein mit einem Ruf, billige Unterhaltung zu sein. Dieses Bild hat sich längst gewandelt - Fernsehserien sind für Filmfans mittlerweile wichtiger Bestandteil ihrer Welt.

Serien: die Geschichten in der Geschichte

Diese Entwicklung ist nicht nur auf die zunehmend besseren technischen Möglichkeiten zurückzuführen, sondern auch auf veränderte Inhalte und Gestaltungsprinzipien. Während die Serien bis vor einigen Jahren noch so gestaltet waren, dass sie einzelne abgeschlossene Geschichten mit Cliffhangern, also spannenden Momenten am Ende einer Folge, in einer groben Rahmenhandlung erzählten, gibt es heute immer mehr Formate, die eine zusammen hängende Geschichte erzählen - aufgeteilt in einzelne Episoden, einem Kinofilm immer ähnlicher.

Aber auch die Produktion von Serien hat sich an jene der großen Filme angeglichen: ursprünglich als eher günstige Produktion gedacht, finanziert von Werbekunden, deren Spots zwischengeschaltet wurden, konzipiert (daher der Begriff "Seifenoper"), verfügen moderne Fernsehserien über ein Budget, das dem großer Blockbuster kaum nachsteht. Dieses Budget verdanken die Serien der Entwicklung von Pay-TV, bei dem der Qualitätsanspruch der Fernsehsender von den zahlenden Zuschauern, und nicht von den Werbekunden abhängig war.

Das war die Geburtsstunde von Serien mit komplexen Handlungssträngen, oft mit mehreren Ebenen und dreidimensionalen Charakteren, deren Gesamtgeschichte oft schon vor dem Serienstart festgelegt ist, und einem Kinofilm in dieser Hinsicht nicht nur in nichts nachsteht, sondern diesen teilweise sogar übertreffen. Für Serien-Fans ist letzteres ohnehin eine eindeutige Tatsache.

Von der Leinwand in den Laptop

Die rasante technologische Entwicklung machte es möglich, die Qualität der Bilder nicht nur auf der großen Kinoleinwand zu erreichen, sondern auch zuhause. Erst in den Fernsehgeräten, wo neue Standards im Zuge der Digitalisierung für mehr Filmgenuss sorgten, dann auch mittels neuer Datenspeichermethoden auf den Computern - und dem Laptop. Das Videoband des vorigen Jahrhunderts ist längst durch die DVD abgelöst worden, die sich auf einem Laptop inzwischen auch in sehr guter Qualität wieder geben lässt. Dank DVD ist es nun für alle Filmfans möglich, rare oder ungewöhnliche Filme zu sehen, die es nicht in die heimischen Kinos geschafft haben, oder die gesamte Staffel einer Serie auch am Stück zu sehen, ohne lästige Unterbrechungen.

Streaming - die Alternative für Serien-Liebhaber

Nun ist es aber gerade bei Serien-Fans so, dass die neueste Staffel der Lieblingsserie solange nicht auf DVD erschienen ist, bis nicht alle Folgen ausgestrahlt wurden. Wer also nicht warten will, bis es soweit ist, aber auch nicht wöchentlich um dieselbe Zeit vor dem Fernseher sitzen möchte, ist mit einem Video on Demand-Streaming Dienst gut bedient. Dort ist es möglich, die neuesten Folgen aller Lieblingsserien zu sehen, sobald sie verfügbar sind, entweder direkt über das Internet, oder, wenn die Bandbreite nicht ausreicht, Offline nach dem Download. Damit wird der Begriff Heimkino nochmals völlig neu definiert, und als zusätzlichen Bonus lassen sich die Serien damit auch mobil streamen: ein Smartphone oder Tablet wird so zum "Fernseher" für unterwegs, sobald es über Internet mit der Streaming-Plattform verbunden ist.


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