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Blade Runner 2049

Blade Runner 2049

SCIENCE-FICTION: USA, 2017
Regie: Denis Villeneuve
Darsteller: Ryan Gosling, Harrison Ford, Ana de Armas , Jared Leto, David Dastmalchian

STORY:

Die Fortsetzung des Originals von Ridley Scott aus dem Jahre 1982.

KRITIK:

Sehr lange habe ich persönlich auf diesen Film gewartet. Ein Remake bzw. Sequel aus einer langen Liste an Remakes, Sequels, Prequels und Spin Offs. Denn seit einigen Jahren werden so gut wie alle großen Filme der 80er und 90er Jahre neu realisiert. Mal besser, mal schlechter.

Meine Erwartungshaltung an Blade Runner 2049 war groß, jedoch immer mit einem faden Beigeschmack, einer leichten Zurückhaltung. Denn nur zu oft wurden meine Erwartungen zunichte gemacht. Bewusst verzichtete ich nach dem ersten Teaser auf jegliche Vorschauen oder auch die drei Kurzfilme (die u.a. unter der Regie von Luke Scott, Ridley Scotts Sohn, entstanden sind) die die Ereignisse zwischen dem ersten Teil und der Fortsetzung abdecken sollen. Beim gezeigten Trailer vor "Es" hielt ich mir sogar die Augen und Ohren zu, was meine Freundin sehr amüsierte.

Über die Story möchte ich an dieser Stelle eh kein Wort verlieren. Spoilerfreie Kritiken und Reviews sind ja etwas das wir uns auf unsere Fahne geschrieben haben. Von daher versuche ich mich auf die Atmosphäre, die Qualität und auf das Feeling des Films zu konzentrieren.

Und wenn es um Atmosphäre geht sind wir gleich beim richtigen Mann: Denis Villeneuve. Der aktuelle Godfather der Atmosphäre.

Ridley Scott in allen Ehren! Als ich jedoch das erste Mal spitz bekam, dass nicht Scott, sondern Villeneuve die Regie zu Blade Runner 2049 führen sollte, interpretierte ich dies als eine Art Garantie für einen würdigen Nachfolger. Sicario, Arrival, Prisoners und auch Enemy. Bei all diesen Filmen gerate ich ins Schwärmen. Lange Kamerafahrten, drückender Sound und ein ganzer Arsch voll.... ATMOSPHÄRE! Kein Filmemacher der jüngsten Zeit ist mir mit seinen Filmen derart im Gedächtnis geblieben. Was der Typ anfasst wird zu Gold.

Und so auch das jüngste Kind Blade Runner 2049. Um es kurz zu machen: Ein Meisterwerk. Villeneuves beste Arbeit bisher.

Der Film atmet von der Aufblende an in jeder Szene das Feeling des Originals. Von Anfang an versank ich in engen, überfüllten, düsteren Gassen und Straßen der metropolishaften Neo Noir Welten in der ein dystopisches Detail das Nächste jagt. Begleitet von einem Soundtrack der noch in den letzten Reihen die Sitze vibrieren lässt.

Mit Respekt und logischer Konsequenz setzt Villeneuve die Vorlage fort, bewegt sich im Universum des Originals und der Romanvorlage von Philip K. Dick und hinterlässt trotz alledem seine ganz eigene Handschrift. Als gute Voraussetzung für diesen Film entpuppt sich zum Beispiel auch die Entscheidung das technische Setting voll im 80er Jahre Stil des Originals zu zeichnen. Vor allem an diesem Detail hätte, meiner Meinung nach, vieles kaputt gemacht werden können.

Villeneuve interpretiert Vorgegebenes neu, schafft seine eigenen Figuren. Und besetzt diese grandios bis in die Nebenrollen. Vor allem Ryan Gosling mimt den innerlich zerrissenen und von Sehnsüchten geplagten "K" in Perfektion.

Blade Runner 2049 ist ein Film über Transzendenz, Eugenik, gesellschaftliche Spaltungen, Überwachung, technischen Horror, Unterhaltungsdiktaturen. Der Film packt alle aktuellen Themen an, schließlich sieht sich der Regisseur als politischer Filmemacher. Diese Tatsache stört jedoch keine Sekunde. Die gesellschaftliche Kritik und die Anspielungen auf unsere Zeit verstecken sich im Verborgenen, im Kontext des Films, in den Dialogen.

Apropos! Einen Actionreißer sollte man hier nicht erwarten. Eher einen Film Noir in dem die Figuren im Mittelpunkt stehen, die Sehnsüchte, die Zerrissenheit und ein zu lösendes Rätsel mit einer Menge Mosaiksteinchen die es zusammen zu setzen gilt. Also sollte der Kinogänger Sitzfleisch mitnehmen! Fast drei Stunden dauert dieses visuelle und akustische Sahneschnittchen.

Daher war ich sehr erstaunt in meinem örtlichen Mainstreamkino nicht von einem Popcorn kauenden, Smartphone checkenden Publikum umgeben zu sein. Im Gegenteil: Die Zuschauer waren trotz der vielen Dialoge und verträumten Kamerafahrten mucksmäuschen still. Ein sehr selten zu beobachtendes Phänomen außerhalb der "Arthouse-Kino-Ghettos"!

Ich persönlich kann es kaum erwarten den Film nochmal zu sehen. Denn es gibt viel zu entdecken!

Blade Runner 2049 Bild 1
Blade Runner 2049 Bild 2
Blade Runner 2049 Bild 3
Blade Runner 2049 Bild 4
Blade Runner 2049 Bild 5
Blade Runner 2049 Bild 6
Blade Runner 2049 Bild 7
Blade Runner 2049 Bild 8
FAZIT:

Von Anfang an versinkt man in Blade Runner 2049 in engen, überfüllten, düsteren Gassen und Straßen der metropolishaften Neo Noir Welten in der ein dystopisches Detail das Nächste jagt. Denis Villeneuves neue Interpretation des genialen Originals. Ein Meisterwerk. Es gibt viel zu entdecken!

WERTUNG: 10 von 10 Tränen im Regen
TEXT © Djan Hajo
Dein Kommentar >>
Tuvok | 06.02.2018 21:32
Wieso 158 Minuten lange im Kino? Die 150 Mille was der Film gekostet hat, 260 hat er weltweit eingespielt. Wenn so ein Film für 5 Oscars nominiert worden ist, weitere 54 Preise gewann der Film aber 104 Preise hat er als Nominierung gewonnen, ist er gut?

Wie klingt der Film?

Kein Lichtstrahl, sondern lediglich die Scheinwerfer von Drohnen dringen im Los Angeles des Jahres 2049 durch den Smog. Die Stadt ist nicht nur von Menschen, sondern auch von Hologrammen und künstlichen Menschen, den sogenannten Replikanten, bewohnt, die ihnen jedoch nicht mehr als Sklaven dienen, wie noch Jahre zuvor. Der neue bioidentische Replikantentyp Nexus 9 hegt keinerlei Groll gegen seine Erbauer mehr. Vor allem tut dieser seinen Dienst nur solange, bis seine programmierte Lebenszeit abgelaufen ist und er stirbt. Da die Ökosysteme zusammengebrochen sind und es keine echten Tiere und keine Pflanzen mehr gibt, werden in weitläufigen Gewächshäusern vor der Stadt proteinreiche Käferlarven gezüchtet, von denen sich die Menschen ernähren.
Auch wenn das Replikantenproblem der Vergangenheit weitgehend gelöst zu sein scheint, gibt es noch Replikanten-Jäger wie Officer K vom Los Angeles Police Department, der mit seinem Spinner, einem fliegenden Sportwagen, der von einer Drohne begleitet wird, seine Einsätze unternimmt. Der Officer, der selbst ein Replikant ist, versucht im Verborgenen lebende Replikanten aufzuspüren, die wegen ihrer unbegrenzten Lebensdauer aus der Produktion genommen wurden, um diese ?in den Ruhestand zu versetzen?, also zu töten.
Officer K bewohnt ein kleines Apartment und wird von seinen Nachbarn als ?Skinner? nur wenig geschätzt. Entspannen kann er sich dank JOI, seiner holografischen Gespielin, die sich ihm in ständig wechselnden Outfits präsentiert, ihm abends Trost spendet und ein virtuelles Abendessen serviert. Eines Tages macht er ihr einen sog. Emanator zum Geschenk, mit denen sie die vier Wände zum ersten Mal verlassen kann. Mithilfe des Gerätes spürt sie auf dem Dach des Hauses erstmals Regen auf ihrer holografischen Haut. Er teilt seine Geheimnisse mit JOI, und sie bemüht sich umgekehrt im Rahmen ihrer Algorithmen, ihm eine echte Freundin zu sein. Doch sie kann ihm nicht für seine sexuellen Wünsche zur Verfügung stehen, weshalb sie eine Prostituierte für ihn anheuert.

Was soll ich sagen?

Man liest sich das durch und überlegt sich, wieso lebt man nicht dort oder man überlegt, gut das wir 2018 leben. Die Welt dystopisch kaputt, kein Leben mehr, alles Computer, Hologramme, eine Hologramm Frau, kenn ich, die eine Prostituierte für K aussucht. Ryan Gosling muss ich sagen ist ein talentierter ruhiger furchterregender Schauspieler.

Schon der Anfang war nicht übel als K gegen MORTON kämpft der von Dave Bautista gespielt wird, den kennt man ja von den Galaxie Guardians. Nun, der ist wirklich ein Kasten. Jedenfalls der ist auch ein Replikant. Was ist das wohl? Ein Replikant? Und einen kleinen Exkurs für meine Freundin oder andre Leute muss ich wagen.

Zu Beginn, Philip K. Dick verwendete den Begriff Android in der Blade Runner-Vorlage Do Androids Dream of Electric Sheep? Und ich muss sagen das ist ein guter Autor, hat er doch viele gute Romane geschrieben die eine hervorragende Vorlage für die Kinoleinwand geboten hat. Der Begriff Replikant wurde entweder von David Peoples oder dessen Tochter erfunden. Da beide dem anderen den Einfall zuschreiben, ist nicht sicher, wer denn nun letztlich das Wort prägte. Sicher ist jedoch, dass das Wort Replikant in der Mikrobiologie begründet ist. Replizieren heißt dort der Prozess, in dem eine Zelle eine exakte Kopie von sich selbst herstellt. So sind Replikanten genetisch vorkonstruierte Menschen, die hauptsächlich organisch sind und weniger aus Maschinenteilen bestehen. Ridley Scott, welcher ein besonderes Faible für Androiden hat, vergleicht dabei Blade Runner mit Alien, einem seiner anderen Filme in dem ein künstlicher Mensch eine tragende Rolle spielt.

Kann man Begriffe eigentlich patentieren lassen? Wäre doch was oder? Damals in den 1980 er Jahren als der 1. Teil oder der Vorgänger vom Schwert Läufer Film ins Kino kam, ich muss sagen ich habe den gesehen und ich finde Rutger Hauer gut, und Harrison Ford auch aber was meiner Meinung nach damals war, der Film war langweilig, dieser ist es auch, dafür hat er so viele bahnbrechende Ideen, nein wirklich und das Outing, das Setting, die Kamera, alles, ja meine Güte der Film ist irre, nur viel zu lang mit 158 Minuten dafür ausreichend, ich bin froh das ich den 4 Stunden Directors Cut nicht sah.

Wie kann man sicher sein das es kein Replikant sind, weil die Dinger sind ja auch gefährlich und in der Welt ist es wichtig, da wo sich der Film abspielt, in dem Jahr, wichtig eben wo man den Findet, wie man Replikanten erkennt was macht man nun?

Zur weiteren Kontrolle wurde in Blade Runner die Lebensspanne der künstlichen Wesen auf vier Jahre begrenzt. Es besteht keine Möglichkeit, das Leben der Replikanten zu verlängern. Jeder Versuch endet tödlich. Um die Illusion zu vervollständigen, werden ihnen falsche Erinnerungen eingepflanzt, sodass es unmöglich ist, sie von echten Menschen zu unterscheiden. Es kann auch passieren, dass ein Replikant selbst nicht weiß, dass er kein Mensch ist. Nur durch den sogenannten Voight-Kampff Test lässt sich herausfinden, ob die jeweilige Person ein Replikant ist. Dieser Test besteht aus verschiedenen Fragen, die speziell darauf ausgerichtet sind, eine emotionale Reaktion hervorzurufen. Die Fragen bestehen aus fiktiven Situationen, auf die die Replikanten aus Blade Runner reagieren sollen, während ihre Augenbewegungen, Herzfrequenz und andere Körperreaktionen gemessen werden. Replikanten reagieren anders als Menschen auf die Fragen, denn sie können sich nicht in das hypothetische Gegenüber hineinversetzen. Nach 20 bis 30 Fragen kann ermittelt werden, ob der Kandidat oder die Kandidatin ein Replikant ist.

Tja was kann man dazu wieder sagen?

Natürlich sieht man den Test, viele Fragen die aber oft eine oder 2 Antworten erfordern, echt blöd, meine Güte ich habe mir gedacht das ist ein Mist, sicher passt es in den Film aber was Ryan Gosling da antworten muss, blöd irgendwie, nicht spannend, es sind keine richtigen Fragen es sind eher mehr Formen von Worten, Laute von Zukunftsmusik, eher irgendwie nachexerzierte Wortphrasen die nicht wichtig sind, ja ich sage nicht um was es geht, aber das Wort Zählen kommt oft vor und Wortwiederholungen.

So weiter mit dem Film:

Als auf dem Grundstück eines von K getöteten Farmers eine Kiste ausgegraben wird, die die Knochen einer Frau enthält, wird NIANDER WALLACE, der die Tyrell Corporation nach ihrem Konkurs übernahm, auf diesen Fund aufmerksam. Die Überreste weisen einerseits eine Seriennummer auf, andererseits verraten sie, dass die Replikantin vor dreißig Jahren ein Baby entbunden hat und dabei gestorben ist. Dem Geschäftsmann NIANDER WALLACE fehlt eine solche zeugungsfähige Replikantin noch in der Produktpalette.
KS Vorgesetzte, Lieutenant Joshi, genannt ?MADAM?, ist über die Nachricht dieses Fundes besorgt. Die Chefin des LAPD glaubt, dass ein solches Kind einen Krieg oder ein Massaker auslösen könnte, wenn mit der Gebärfähigkeit der letzte Vorsprung der Menschen gegenüber den Replikanten verloren ist. Officer K soll daher das Kind finden und eliminieren. Seine Suche führt ihn aus Los Angeles heraus, erst nach San Diego, das als riesige Müllkippe dient, dann zur geheimnisvollen Erinnerungskonstrukteurin Dr. ANA STELLINE und schließlich nach Las Vegas. Das ehemalige Vergnügungsparadies liegt nach einem Atomkrieg und mehreren Nuklearunfällen inmitten eines radioaktiv verseuchten Sperrgebiets. Ein Blackout hatte vor Jahren sämtliche elektronischen Daten gelöscht und damit auch einen großen Teil der kollektiven Erinnerung der Menschheit.

Mein Senf:

Klar spielt Niander gut, Jared Leto ist ein guter Darsteller, wirkt irre, ich glaube der Darsteller ist auch irre, übrigens das mit dem Emanator ist gut gelöst worden aber leider sind Hologramme obwohl die besseren Menschen im Film, leider nicht echt was echt schade, was man da alles machen könnte? Niander ist im Film ein Irrer, ja ich finde die Szene wo er ein Mädchen tötet und sich daran weidet einfach blöd, grauslich und nicht passend, zudem ist das was er sagt schwer verständlich weil er in so einem blöden Raum ist. Nun die Szene fand ich nicht gut.

Dass mit der Idee dass dieses Kind ein Massaker auslösen könnte das verstehe ich nicht so ganz oder verstand, weil das ist doch ein Quatsch wieso ein Massaker? Geheimnisvoll gesagt, rigide gelöst, Verschwörerisch weitergegeben aber dennoch nicht erklärt was ich echt blöde finde, hätte nicht sein sollen, was ist da passiert und wieso? Wieso will er ein Kind eliminieren?

Wenn damals beim alten Film die Replikanten nicht einen Aufstand gemacht hätten was meiner Meinung nach im Film ?I Robot? super gelöst worden ist, 118 Kurzgeschichten und 43 Romane schrieb Philip K. Dick, verfilmt wurden ?Die totale Erinnerung? oder ?Blade Runner? eben oder noch besser, ?Der Plan? was mir sehr gut gefallen hat oder auch ?Minority Report? der meiner Meinung nach um Klassen besser ist als der Film.

Wieso sage ich das? Das man einen Überblick hat, wem der Film gefällt, dem kann auch der Film gefallen sage ich immer, egal, also wieso ein Massaker? Ich weiß nicht, keine Ahnung, das habe ich ehrlich gesagt vergessen in 160 Minuten Film mit Abspann.

Die Idee mit ANA die war gut, ja das ist eine Frau die ist irgendwie ein Biest mit versteckten Dingen, und ich muss sagen die Darstellerin spielt echt gut. Vor allem alle sind irgendwie glaubhaft.

Der Cast dazwischen eingefügt:

? Ryan Gosling: Officer K / Joe
? Harrison Ford: Rick Deckard
? Robin Wright: Lieutenant Joshi
? Ana de Armas: Joi
? Wood Harris: Nandez
? Jared Leto: Niander Wallace
? Barkhad Abdi: Doc Badger
? Elarica Johnson: Doxie
? Dave Bautista: Sapper Morton
? Hiam Abbass: Freysa
? David Dastmalchian: Coco
? Mackenzie Davis: Mariette
? Sylvia Hoeks: Luv
? Lennie James: Mister Cotton
? Tómas Lemarquis: Aktenverwalter
? Carla Juri: Dr. Ana Stelline
? Edward James Olmos: Gaff
? Sean Young/Loren Peta: Rachael

Ja alle passen irgendwie, allen voran Ryan natürlich und dann die Überraschung, der Gast der Stunde, Rick Deckard, ja Harrison hat sich gar nicht so verändert, aber ich sage früher gefiel er mir besser, und er hat auch nicht viel verloren von seinem Charisma, dagegen eine Robin Wright, die ich in ?Wonder Woman? gesehen habe, also dort hat sie mir besser gefallen muss ich sagen aber egal. Nun, was noch ein guter Darsteller ist Nandez, egal, kurze Rolle nicht wichtig aber einige Leute stechen raus.

Ein kurzer Nachblick nach dem Film wie es weitergeht:

In der Geisterstadt trifft er DECKARD, der einst selbst ein Blade Runner war, nun aber ein Gejagter ist, wie alle anderen Renegaten. Dieser hatte sich dort seit dreißig Jahren in einem alten Casino versteckt. Bei der toten Replikantin handelte es sich um Rachael, die mit Rick Deckard viele Jahre zuvor vor den Killern der Tyrell Corporation geflohen war. Officer K glaubt nach seinem Besuch bei Dr. STELLINE, dass er das von RACHAEL geborene Kind ist.

Und was kommt dann?

Ich glaube das muss jeder selber ansehen, und ja es gibt natürlich Geheimnisse, ist Deckard ein Replikant, ist Rachaels Kind ein Hybrid oder was ist es? Wie Teil 1, was ist Deckard? Keine Ahnung und das sagt sogar der Regisseur. Damals hat man 1982 auch Fragen gestellt die im Film auftauchen einiges offen gelassen wie im Film auch, diese Fortsetzung hier ist nicht ganz anders, sie spinnt einige alte Ideen einfach weiter und Mal sehen was raus kommt nur ist der Film mit Sinn gemacht, man kann der Handlung folgen, sieht grausliche Bilder, einen guten Ryan als K und ich muss sagen der Film funktioniert nur ist er mir persönlich zu SF mäßig und zu starr irgendwie, was dann aber wieder entstarrt wird durch die Filmmusik von HANS Zimmer.

Sind Replikanten Menschen, soll man sie so bevorzugt behandeln? Sind sie Müll oder mehr oder weniger? Und was ist an Ihnen wichtig, was ist richtig mit Ihnen zu tun zu machen und wie kann man mit ihnen handeln? Viele Fragen auf die eine Antwort fehlt, aber das ist auch im Film so, man erlangt die Antwort nicht durch zusehen sondern durch tiefes Nachdenken über die einzelnen Szenen und versucht Zusammenhänge zusammenzubasteln was mich ehrlich gesagt anstrengt, denn ich bin Mainstream Popcorn Film Zuseher und darum mag ich den Film nicht so sehr.

Es gibt im Film Zonen ohne Namen, was ich auch schon vom Filmen kannte nur ist es hier geheimnisvoll gruselig dargestellt, es gibt die Fragen was nun mit den Erinnerungen ist, welche sind implantiert oder nicht, allerdings stellen sich die Fragen nur wenn man sich mit dem Film und den Szenen beschäftigt, so viele Szenen haben was zu sagen und sagen es auch aber viele schweigen in der Erklärung und das stört mich nun, obwohl sind es vielleicht keine Erklärungen die nötig sind?

Nun, Das Szenenbild schuf Oscarpreisträger Dennis Gassner wie bei ?Big Fish? passt gut muss ich sagen, 2003 war das damals, und der Typ ist eben eine Koryphäe und eine Kritik möchte ich anbringen, alles ist so Dark so darkly düster, nein das gefällt mir nicht so sehr, dafür sind die Schauspieler allesamt gut, erwähnte ich bereits.

Was auch im Film rüberkommt, Leute die ihre Emotionen nicht zeigen, Leute die Emotional sind aber ihre Emotionen verstecken müssen, die denken sie sind programmiert aber nicht sind und umgekehrt, was ist wahr was nicht, und so viele können nicht so sein im Film wie sie sein wollen würden, Ana, die Chefin der Polizei, alle handeln so direkt nach einer Prämisse, aber ist diese wahr?

Der Film ist zu viel Drama, zu übertrieben SF, und Komik Liebe nein da ist nichts davon da, schöne Momente vermisst man, komplizierte überhäufen sich, übertriebene Szenenbilder pushen dir die Augen kaputt und Szenenbilder die seinesgleichen suchen, lassen dich erfreuen also was soll man dem Film vergeben?

Es gab damals noch viel Wissen über den Film das heute vergessen ist aber es kann nachgeschrieben oder nacherzählt werden:

1982: In Ridley Scotts Verfilmung stehen Deckard sechs unterschiedliche Replikanten gegenüber. Der Anführer, Roy Batty, wurde mit der höchsten Intelligenz (Mental A) ausgestattet und im Kampf zu Verteidigung von Kolonien eingesetzt. Leon Kowalski, ein Mental C Modell, wurde zur Ladung von radioaktivem Material eingesetzt. Pris war für das Vergnügen von Militärs zuständig, während Zhora für Auftragsmorde ausgebildet wurde - beide waren vom Modell Mental B. Obwohl es im Film kein einziges Mal erwähnt wird, bestätigte Scott die Fantheorie, nach der Deckard selbst ein Replikant ist. Laut ihm sei er ein Nexus 7-Modell mit unbekannter Lebensdauer - daher war es ihm möglich, so menschlich zu wirken. Screenwriter Hampton Fancher erwähnte 1999 in einem Interview, dass er ebenfalls mit der Idee spielte, sie aber letztendlich nicht umsetzte. Ihm zufolge sei Deckard jedoch in vielerlei Hinsicht weniger menschlich als die, die er jagt. Er sei wie eine Maschine - bis er auf Rachael trifft und sich in sie verliebt. Letztere ist ein Prototyp - gebaut von Dr. Eldon Tyrell und mit den Erinnerungen seiner Tochter versehen. Sie ist sich ihrer Identität nicht bewusst und so benötigt Deckard 100 Fragen, um diese festzustellen.

Hat jetzt der Nexus 8 Replikant wirklich eine Lebensdauer auf ewig, was ist ewig in dem Film? Die Generation von Morton ist die letzte, die kam, er war Feldsanitäter, und nun Farmer und er holt Würmer, ja das ist die neue Generation von Superfood. Ja klar, die Lebensmittel sind kaputt, Tiere existieren nicht mehr, Würmer sind immer da, Galileo auf Pro 7 zeigt es vor, Schmatz. Und was war damals kurz 1982?

Im Film gelingt es einer Gruppe von Replikanten, ein Raumschiff zu erobern und auf die Erde zu kommen. Deckard soll sie jagen und töten und nun macht Ryan Gosling weiter, ja Schrecklich, deutlich, Verlinkt, Zellen, Zählen, Deutlich, das sind die Fragen die Antworten das Leben?

Es wird schwer den Film fortzusetzen weil damals Kult und heute? Ja der Film hat es geschafft aber nicht in mein Herz, sorry,

darum nur 77 von 100 Punkten.
>> antworten
thomas | 15.10.2017 12:02
Kann leider nicht zustimmen die erste Stunde geht aber ab der Synchronisation der beiden Damen wurde es leider nur mehr öde,da dürfte Scott die Regie übernommen haben und beschert uns wieder prätentiöse Replikanten langeweile.Hans Zimmer mit seinem permanenten Synthbass gedöns nervt auch nur mehr nach einiger Zeit.Ich mochte Villeneuve obwohl Arrival schon nicht mehr so besonders war und er sich selber viel zu wichtig nimmt.Diesmal hat Scott seine Finger im Spiel und es wurde wie erwartet kein neues Sci-fi Highlight, eh liab aber auch nicht mehr.
>> antworten
Max | 13.10.2017 21:38
Leute was ist mit euch los! Habt ihr euch Hollywood verschieben? Macht doch wieder mal Reviews zu den wirklich großartigen Filmen, abseits des Spektakels. Wäre schön mal wieder echte "Filmtipps" zu bekommen und nicht das Hollywood ABC vorgebetet, denn dazu brauch ich nicht auf eure Seite zu gehen, Reviews zu Bladerunner gibt's zuhauf im Netz!
Zur Zeit laufen auch Filme wie "Die beste aller Welten", ein meisterliches österreichisches Drama, oder "Körper und Seele". Darüber möchte ich lesen. Oder geht ihr etwa nur mehr ins Cineplexx?
Djan | 14.10.2017 00:06
hell or high water
song to song
get out
die taschendiebin
free fire
a cure for welness
wilde maus
die hölle
.
.
.
.
.
um nur einige wenige titel der letzten zeit zu nennen die nix mit mainstream zu tun haben...und auch mainstream filme sind ab und an der wahnsinn...aber es besteht durchaus die möglichkeit hier auf filmtipps gastreviews zu verfassen! bist herzlich eingeladen Max
Harald | 14.10.2017 00:06
Max, du hast recht, "Die beste aller Welten" ist ein ausgezeichneter Film, mit unglaublich überzeugenden Darstellern und einer sehr atmosphärischen filmischen Erzählweise, wie sie im österreichischen Kino eher die Ausnahme darstellt. Ich bin leider aus Zeitmangel nicht dazugekommen, eine Review zu schreiben. Aber schaut ihn euch an!

Was den Vorwurf der Hollywood-Lastigkeit betrifft: Ja, hast du auch recht. Aber lass es mich erklären, auch wenn ich dazu ein bisschen ausholen muss: Als ich um das Jahr 2000 herum begonnen hatte, Kritiken zu schreiben, war Hollywood ziemlich am Sand. Okay, mit FIGHT CLUB, AMERICAN BEAUTY, THE BIG LEBOWSKY, MAGNOLIA und BOOGIE NIGHTS waren die Neunziger standesgemäß und prächtig zu Ende gegangen.

Doch im neuen Jahrtausend kam --- nichts mehr. Außer nervige, seelenlose Actionspektakel mit grottigen CGI-Effekten, wo man dem Rechnern beim Heißlaufen zusehen konnte. Hollywood-Bashing war damals unser Motto. Unser Herz schlug für kleine europäische Indie-Filme, für Exploitation-Perlen aus den schummrigen Gängen der Videotheken, für Giallo-Klassiker und für das Asia-Kino.

Nun ist die Zeit nicht unbedingt stehen geblieben. Videotheken gibt es nicht mehr, DVDs verschwinden auch langsam, und generell verlagert sich das Publikumsinteresse weg vom Medium Film, hin zu den Qualitätsserien von Netflix und Konsorten.

Aber noch etwas ist passiert: Hollywood hat sich aus der kreativen Krise der frühen Nullerjahre befreit, und zwar spektakulär: Typen aus dem Splatter-Untergrund wie Peter Jackson, Sam Raimi oder James Gunn drehen plötzlich fetteste Fantasy-Filme und triumphieren bei Kritik und Publikum gleichermaßen. Später treten strenge Auteure wie Chris Nolan oder Denis Villeneuve auf den Plan und revolutionieren das Blockbuster-Kino von Grund auf. Und da wären wir heute: Hollywood ist längst kein Synonym mehr für Ödnis und aufgeblasene Leere. Ganz im Gegenteil: Ich meine, so einen wundervollen, virtuos gemachten, mit pochendem Herzen schlagenden Actionfilm wie BABY DRIVER, so etwas muss man doch einfach lieben.

Drum wird hier jetzt eben verstärkt über Mainstream geschrieben - aber mit einem eher "anti-mainstreamigen" Zugang. Ich denke, diese leichte Schizophrenie unterscheidet uns von anderen Webseiten. Und macht uns hoffentlich weiterhin interessant.


Harald | 14.10.2017 00:07
Wow, Djan und ich gleichzeitig :-)
Djan | 14.10.2017 00:09
hehehe :-)nachtschwärmer halt
Djan | 14.10.2017 00:11
absolut richtig was du da schreibst harald. aber ich finde nicht, dass hier die indie sachen liegen gelassen werden
Djan | 14.10.2017 00:15
wir sind doch außerdem noch immer abgedreht genug und heben uns grundlegend von anderen "filmnews" seiten ab glaube ich :-)
dokk | 14.10.2017 12:29
hollywood hat sich aus der kreativen krise der frühen nullerjahre befreit ? ist mir nicht aufgefallen . nenn mir einen , der auch nur annähernd rankommt an FIGHT CLUB , nur einen . 2049 gehört jedenfalls nicht dazu , meiner meinung nach . und nein, BABY DRIVER muss man nicht lieben , wenn man nicht total auf machoide Auto-Verfolgungsjagden steht .
Harald | 14.10.2017 13:13
Wollte grad FURY ROAD anführen, aber wenn du keine Autoverfolgungsjagden magst ...
dokk | 14.10.2017 14:44
da hab ich so viel gutes gehört , den werd ich bestimmt ansehen , irgendwann . aber um mit FIGHT CLUB in einem atemzug genannt zu werden muss ein film mehr bieten als rasanz , dazu gehören raffinesse und doppelte böden .
eine ironische verfolgungsjagd , wie etwa bei den BLUES BROTHERS , macht mir durchaus spass .
Djan | 14.10.2017 15:14
@dokk

traffic
american psycho
apocalypto
sunshine
zodiac
no country for old man
american gangster
there will be blood
the master
moon
shutter island
the tree of life
prisoners
the woldf of wall street
drive
interstellar
birdman
the revenant
mad max fury road
ex machina
sicario

alles filme aus us produktion und kommen alle an fight club ran meiner meinung nach!

ach ja blade runner 2049 habe ich noch vergessen :-)

dokk | 14.10.2017 15:25
kann man es sich als filmkritiker echt leisten , so verschwenderisch mit höchstnoten umzugehen ? birdman kommt nahe ran , shutter island ist besser als sein ruf , alles andere bekommt bei mir 7/10 und abwärts - soweit ich sie gesehen habe . da ist sehr viel schema f material vertreten auf deiner liste . und moon ist meines wissens eine uk-produktion (liberty films uk) .
Djan | 14.10.2017 16:48
was moon angeht hast du recht, ist ne UK Produktion!
"dazu gehören raffinesse und doppelte böden" war deine aussage. trifft auf all diese werke m.M. nach zu.
vor allem there will be blood, the master, the tree of life sind werke die ihres gleichen suchen. the revenant: wahnsinns film.
alle filme in der lsite verdienen m.M. nach 9/10 - 10/10. diese filme als schema f zu bezeichnen ist wirklich nicht angebracht :-(
leisten kann man sich das schon ja ;-)
und hier auf filmtipps.at sind bewusst subjektiv verfasste rezensionen zu lesen. das hebt uns ein wenig von der konkurrenz ab finde ich.
und filme sind immer etwas individuelles.
fight club bekommt von mir übrigens auch sofort eine 10/10! :-)
Djan | 14.10.2017 17:12
und wenn ich sage "kommt an fight club ran" bedeutet das nicht in jedem fall dass die werke unbedingt genauso gut waren, sie kommen aber zumindest in die nähe der qualität von FC
dokk | 16.10.2017 12:19
ich bin da ein bisschen kritischer . in den letzten jahren gab es glaub ich eine lupenreine höchhstnote von mir (the lobster) .

- "vor allem there will be blood, the master, the tree of life sind werke die ihres gleichen suchen. the revenant: wahnsinns film." - habe ich alle nicht gesehen bisher .
Harald | 16.10.2017 12:40
The Revenant nicht gesehen??? Diese Bildungslücke solltest du aber schnellstens schließen!
Djan | 16.10.2017 13:39
@dokk Eben! Die drei anderen Filme genauso. Würde mich sehr interessieren wie du die bewertest.
dokk | 16.10.2017 16:35
uh , nur schon die beschreibung von the revenant war wahnsinnig anstrengend . ist irgendwie nicht mein genre , dieses "ein mann gegen die natur"-ding . und "problemfilme" mag ich lieber eine nummer kleiner , ohne die absoluten top-stars und 100 mio budget (boyhood zum beispiel hat mir gut gefallen) .
10 punkte kriegt ein film eh nicht , wenn mich der schluss nicht umhaut . 10 punkte , das heisst ja schliesslich "besser geht's nicht" .
dokk | 16.10.2017 16:37
btw : der letzte oscar-abräumer , der mich umgehauen hat , war wohl "the silence of the lambs" .
Harald | 16.10.2017 20:21
Der ist aber auch schon eine Zeit lang her ... :
Djan | 16.10.2017 20:43
@dokk also mann muss sich schon auf verschiedene dinge einlassen ;-) da draußen sind ne menge Filme die das schweigen der Lämmer das wasser reichen
dokk | 17.10.2017 08:38
nein , die intensität von "the silence of the lambs" , erreichen nicht "viele filme" . da bin ich echt total geflasht ausm kino gekommen , etwa wie bei "aliens" .

ja , viele gute filme , aber das bessere ist der feind des guten . ganz an der spitze ist die luft echt dünn . wenn ein film ein bisschen weniger gut ist als die besten , gibt's keine 10 , ganz einfach . in meinem leben haben höchstens ein dutzend filme die höchstnote erreicht , rückblickend .

leider fehlt mir die zeit , mich auf alles einzulassen , was gut sein könnte . sogar ihr werdet eine gewisse vorauswahl treffen müssen , nehme ich an.
>> antworten
lalilulelo | 11.10.2017 20:10
falls spoller da sind ignoriert sie:
zuerst mal: bild 6/7 auf der rechten seite des textes ist doch aus blade runner? ist das beabsichtigt?
ich schlage einen neuen titel für den film vor , dann wäre ich nicht überrascht wieso sich gosling die ersten zwei stunden in zeitlupe bewegt. wenn sich gosling in normaler geshcwindigkeit fortbewegen würde wäre der film sicher 20 min kürzer, was dem film nicht geshcadet hätte.
ich bin ein sciece fiction fan und ich habe einen scifi film erwartet, was ich aber sah war ein cgi thriller und ich hasse thriller. wenn ich mir was debiles ansehen will, dann gucke ich monk,derrick oder die empfehlungen von harald (böse, böse ;))
nach der fünfzenten "wendung" bin ich am frühen nachmittag im kino eingepennt.
was die AI-liebesbeziehung in diesem film angeht, schaut euch aus 2013 an, dann merkt ihr den unterschied
lalilulelo | 11.10.2017 20:16
...ich schlage einen neuen titel für den film vor "blade walker"...
...schaut euch "HER" aus 2013 an...

Harald | 11.10.2017 23:46
"Her" hab ich natürlich gesehen. Konnte aber die angebliche Genialität nicht erkennen. Aber ich hab mich immerhin ein bissl in Scarlett Johannsons Stimme verknallt.
Zu Blade Walker :-) Ja, stimmt schon, sehr lang und sehr laaaangsam. Aber wenn man sich mal auf den narkotisch/hypnotischen Flow eingelassen hat, will man gar nicht mehr raus. Was für irre Bilder. Was für ein unglaublich geiler Sound. Kann Djans Bereicht nur bestätigen: Das Kino hat vibriert bis in die letzte Reihe. Was für ein geiles visuell-akustisches Ganzkörpererlebnis.
Djan | 12.10.2017 22:55
auf alle fälle! hammer film. laliluleo kennst du das original von blade runner?! wenn ja verstehe ich nicht wie deine erwartungen in irgendeine richtung entta
äuscht werden konnten! man weiss doch worauf man sich einlässt (vorrausgesetzt man kennt das original)
dokk | 13.10.2017 12:53
nur weil man das original kennt (und liebt) heisst das noch lange nicht , dass man eine fortsetzung erwartet , die so krampfhaft versucht , wie das original auszusehen und zu klingen . die meisten charaktere sind nur modifizierte versionen von personen aus dem vorgängerfilm . etwas mehr risikofreude hätte ich mir schon vorstellen können , beziehungsweise gewünscht .
Tom | 14.10.2017 02:04
Aber einen film aufrund eines genres zu kritisieren find ich auch sehr interessant. Abgesehen davon sind ja Villeneuves filme nie sonderlich spritzig unterwegs , auch arrival nicht, der übrigens das rad auch nicht neu erfunden hat (muss ein film auch nicht) - slaughterhouse nr. 5 von kurt vonnegut. Und wieso immer tentakel? Versteh mich nicht falsch, finde arrival super. Aber man kann doch wie djan sagt nicht in diesen film gehen und ihn aufgrund des genres hassen... Das ist dann ja deine Schuld und nicht die des films. Blade runner, buch und film, sind ja im noir stil unterwegs... Thriller wie du sagst. Also... Versteh ich nicht.
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Tom | 11.10.2017 17:03
Ein wirklich großartiger Film. So sollten reboots oder sehr verspätete sequels etc. aussehen. Leider ist das selten der Fall. Der Film orientierte sich mehr an dick's buch und baute die (zum Teil nur angerissenen) Themen des Originals wunderbar aus. Groß überraschend fand ich den Film jetzt auch nicht, jedoch muss er das auch nicht sein. Mir fehlte ein bisschen die magie und poesie von scott's film. Diese verspieltheit. Jedoch hat mir der film die augen wieder ein bisschen mehr geöffnet und mir beim besseren Verständnis des ersten films geholfen. Aber naja, beides ganz großes Kino. Schauspielerisch fand ich ja Gosling gut, mich faszinierten aber vielmehr die nebendarsteller, allen voran dieser weibliche endboss... Hab mir fast ins hemd gemacht. Auch ford superb. Aber wie du sagst, war auch froh dass Villeneuve die regie übernommen hat. Wenn ich mir scotts neuere filme so ansehe, bin ich mir nicht sicher, ob er nicht ein bisschen senil geworden ist. Und über villeneuves beste arbeit kann man streiten... Fand ja incendies auch ziemlich grandios.
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dok | 11.10.2017 08:25
Vielleicht wollte Villeneuve auch deshalb nicht, dass Reviews über die Story berichten, weil er selber irgendwann gemerkt hat, dass diese ziemlich dünn und weitgehend überraschungsfrei geraten ist? Denn, ganz ehrlich, jede "Wendung" habe ich von weitem kommen sehen. Da hätte ich mehr erwartet, etwa so wie in "Arrival". "ATMOSPHÄRE" in allen Ehren, aber das alleine reicht nicht, so schön sie auch ist.
Djan | 11.10.2017 16:48
Was genau war denn so dünn am Skript?
dok | 12.10.2017 09:27
es war alles ziemlich durchsichtig und leicht voraussehbar . gut und böse alles klar geregelt und überraschungsfrei , und zum schluss wird's sogar noch cheesy .
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Harald | 10.10.2017 14:37
Wunderschön, danke!
... Und ich dachte schon, ich bin der einzige, der sich bei Trailern die Augen zuhält, vor allem bei jenen, die eh gleich den halben Film spoilern.
Djan | 10.10.2017 14:43
Merce! Gerne!
Ja das erfordert echt Durchhaltevermögen so lange Zeit keine spoiler ab zu bekommen :-)
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